Archive for the Ärger Category

Ideensuche

Posted in Ärger on 4. April 2014 by lueq

Wenn man etwas aufs Papier bringen sollte, einem dann aber überhaupt nichts einfällt, nennt man das Schreibstau. Den hab ich grad und kommt freilich etwas ungelegen. Ich sollte einen kleinen Bericht über Beffert schreiben, doch hab ich keine Idee, wie ich den nun beginnen könnte. Und blöd, so eine Zeitung, denn da sollte man den Teufel Redaktionsschluss unbedingt einhalten. Hätte zwar noch Zeit bis Montag, wollte das aber heute beenden. Denn am Samstag bin ich Künstler (so mit Vernissage und so, vorher noch zu Muttern essen gehen) und Sonntag hat der Mensch sowieso frei.
Alles was mit heute bisher eingefallen ist, war, ein Zitronenkuchen zu backen. Grossartig!
Schreibstau

So war das nicht gemeint

Posted in Ärger on 25. Februar 2014 by lueq

Ist ja schön doof, sind bei neuen Kleidern meist die Taschen zugenäht. Ich mache mich heute daran, bei einem Sakko die Nähte durchzutrennen. Dummerweise sind da zwei Nähte und ich zerschneide die Falschen. So hab ich jetzt bei meinem neuen Kittel von der Aussentasche direkten Zugang zum Innenfutter. Juppie, endlich wieder mal etwas zusammennähen!
Faeden

Symptombekämpfung

Posted in Ärger on 7. Februar 2014 by lueq

Mein Boden in der Wohnung ist langsam etwas prekär. Viele Stellen, an denen irgendein Dreck ist. Feucht aufnehmen geht mit meinem lädierten Arm jedoch immer noch nicht. Ich könnte mit einem Schwamm mit dem gesunden Arm zwar ein wenig schrubben, dazu habe ich aber nicht allzu viel Lust, so wird der Boden die nächsten Wochen wohl noch etwas klebrig bleiben. Ab jetzt ziehe ich mir daheim Finken an, damit’s nicht so nervt.
Bodenkack

Kalter Entzug

Posted in Ärger on 6. Februar 2014 by lueq

Ich finde, jedem Menschen stehen pro Jahr etwa zehn Bonustag zu. Ein Bonustag ist, wenn man einfach gar nichts Zählbares macht. Zwei habe ich nun bereits eingezogen. Das ging so: am Sonntag hab ich mir gedacht, es wäre sicher spassig, wenn ich mir Civilization V runterlade. Das hat erstaunlich sauber geklappt. Doch Montag und Dienstag habe ich dann vor dem Computer verbracht und so ähnlich wie ein Tier gelebt. Nur gegessen, was grad von der Hand in den Mund geht (Kekse, Tiefpunkt war ein halbes Brot ohne nichts), einzige Pausen zum kurz aufs Klo gehen oder schlafen, dazu gar wieder in der Wohnung geraucht (viel geraucht, der Geruch geht nun selbst mir auf den Wecker). Gestern war dann schweres Kopfweh angesagt (wen wundert’s, nach zwei Tagen mit den Augen etwa 30 Zentimeter vor dem Monitor). Am Abend ging’s dann wieder einigermassen, fand aber, ich muss das abstellen (nicht sehr interessant, wenn das grösste Erlebnis eines Tages ist, dass man virtuell mit den Deutschen Pelz gegen Seide tauscht). Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, der Zeitverschwendung (ein klein wenig zu tun habe selbst ich) Einhalt zu gebieten ist, dass ich das ganze Programm deinstalliere und nie wieder anfasse. Nach dieser Tätigkeit fühle ich mich nun angenehm befreit.
CivV

Arschlochfirma II

Posted in Ärger on 23. Januar 2014 by lueq

Es ist echter Scheissverein, die Swisscom. Wenigstens sind die Mitarbeiter freundlich. Und ich werd’s wohl wissen, hatte ich doch in den letzten zwei Tagen mit fünf (!) von ihnen zu tun. Leider werden sie nicht informiert, was Sache ist. Nachdem gestern die zwei Monteure mein Heim verlassen hatten, kam eine SMS: „Glasfaser freigeschaltet, funzt jetzt alles! Neues Moden in Steckplatz 2 anschiessen und ab die Post“. Ging dann freilich nicht, ich schliesse alles neu ab und an, nutzt nichts. Ich nehme Kontakt mit der Hotline auf, wir stellen bald fest, dass irgendwas am Moden nicht funktioniert (es erwärmt sich zwar, wenn ich es einstecke, allerdings leuchtet kein Licht).
So muss ich heute in den Swisscom-Shop, mein Modem austauschen gehen. Im ersten Laden haben sie grad keines vorrätig, ich werde nach telefonischer Abklärung in einen weiteren geschickt (die können es sich leisten, in Basel sechs Shops zu betreiben). Dort wird mein Modem erst ausgetauscht, dann scheint aber irgendwas doch nicht zu stimmen, der Angestellte telefoniert rum. Dann nimmt er mir das Modem wieder weg „Tut mir leid, das ist ein Pirelli; das kann ich ihnen nicht mitgeben. Sind zu störanfällig. In den nächsten Tagen erhalten sie ein neues Paket mit einem von Motorola“. Nimmt mich wunder, ob das je gehen wird. Stelle fest, dass die Telekommunikationsbranche ein Gold und Wein scheissender Esel zu sein scheint. Man stelle sich vor, eine Bank oder ein Handwerksbetrieb würde ähnlich wirtschaften. Müssten wohl nach wenigen Tagen die Bilanz deponieren.
Frage mich, ob ich nun die velorene Zeit irgendwie in Geld umwandeln kann. Denn wenn ich mit einem Stundenansatz von zwofuffzig rechne, schuldet mir die Swisscom mittlerweile doch drei Franken.
Swisscom¨$

Sauerei

Posted in Ärger on 6. Januar 2014 by lueq

Ein Mann hat sich darüber aufgeregt, dass im Stadion des FCBs geraucht wird. Hat ihn dermassen gestört, dass er seine Saisonkarte zurückgegeben hat. So wird nun gar darüber diskutiert, ob man im Stadion ein Rauchverbot einführen soll (das Anliegen hat zwar nur geringe Chancen, dass es durchgeführt wird).
Nun zu mir: ich bin gestern zuerst in einen Kaugummi getreten (ein gerde erst Ausgespuckter, blieb an der Schuhsohle kleben), später in Hundescheisse. Hat meine Lebenserwartung bestimmt verkürzt. Denn das hat mich genervt, und deshalb ist mein Risiko auf einen Herzkaspar bestimmt gestiegen. Wo kann ich mich nun melden, um einerseits Kaugummis, andererseits Hunde zu verbieten? Wohl auch eher unwahrscheinlich, dass das dann umgesetzt wird, wäre aber schön, wenn wenigstens über die Themen diskutiert wird.
Kaugummi

Am Ende des Regenbogens

Posted in Ärger on 7. Oktober 2013 by lueq

Das geht mir heute wieder auf die Nerven, mein iPhone. Es meldet mir, ich müsse unbedingt ein Update zum neuen iOS runterladen (man stelle sich vor, eine Automarke bringt neue Karren auf den Markt und nach zwei Wochen werden alle zurückgerufen, weil etwas am Schloss nicht stimmt). Das kann man nur, indem man auf ein WLAN zugriff hat. Hab ich nicht, so versuche ich das zu umgehen. Das würde laut Internet auch funktionieren, wenn ich das versuche, meldet sich iTunes erst, ich müsse dieses aktualisieren. Das probiere ich, nach etwa zehn Minuten rattern kommt die Meldung „geht nicht“. Und es geht wirklich nicht, auch die Versuche mit „nacktem Computer“ (so grad nach Neustart, ohne ein anderes Programm geöffnet zu haben) resultieren in derselben Misere. Soll mir keiner sagen, Mac-Produkte seinen zuverlässiger, besser, als die von Microsoft. Ist beides Scheisse. Fertig.
Dann fällt mir ein, dass es im Unternehmen Mitte ein kostenloses WLAN für alle Besucher hat und ich wollt mir eh den Goldschatz anschauen gehen. Mit dem Tram dorthin ist dann sehr seltsam. An der Haltestelle Rheingasse steht aufs mal draussen etwa dreissig cm vor der Scheibe ein Frau (jung, hübsch), die mich anglotzt. Keine Ahnung, von wo ich die kennen könnte, sie tut jedoch so, als ob wir Bekannte wären. Vielleicht hat sie auch eine Wette verloren und musste irgendwen im Tram verwirren und bevor ich reagieren konnte, ist das Tram weitergefahren. Jedenfalls meine seltsamste Begegnung in diesem Jahr.
Verwirrt komme ich in der Mitte an, ganz nett, der Geldhaufen. Da aber nach zwei Minuten gesehen, ist mein neues iOS nun immer noch nicht auf dem neuesten Stand.
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Bastelstunde

Posted in Ärger on 4. Oktober 2013 by lueq

Ich bin nicht gänzlich unzufrieden mit meiner Maschine zum Brot backen. Nur nervig, dass sie pfeifen muss, wenn sie eine Aufgabe erledigt hat. Kein permanentes Pfeifen, aber so alle drei Minuten pfeift es dreimal lang, wie wenn beim Computer beim hochfahren irgendwas nicht stimmt (in dem Fall glaub Verkabelung). Keine Chance, das irgendwie abzustellen, einzige Möglichkeit ist, den Stecker zu ziehen (gar die Gebrauchsanleitung studiert und kann das immer noch kaum glauben). So nehme ich den Schraubenzieher in die Hand und will die Boxe vom Kabel trennen. Muss bald feststellen, dass die „Bio Star Bakery Plus“ nicht dafür entworfen wurde, dass man sie selber auseinander nimmt. Höhepunkt die Schrauben mit dem Dreifachschlitz:
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Was macht ein Konsumentenschützer eigentlich den ganzen Tag? Muss dann feststellen, dass ich falsch war und versuche es von der anderen Seite (sehr kurze Fassung). Das geht dann aber nur, wenn man erst den Deckel abschraubt, dann kann man so eine Klappe öffnen (mit sehr gut versteckten Schrauben), und sieht dann wenigstens die Teile, die man gesucht hat (man könnte gar von einem Mini-Motherboard sprechen). Nur ist das genau so in den Zwischenraum geklemmt, dass man keine Chance hat. irgendwie dran zu kommen, ohne alles zu zerstören. Dazu weiss ich nicht, welches denn nun die Boxe mit dem doofen Pfeifen ist (und irgendein Teil auf gut Glück rauszuressen ist mir auch zu riskant). So beschliesse ich, in Zukunft halt mit dem nervigen Ton leben zu müssen. Wenn ich die Maschine denn noch irgendwie zusammenschrauben kann. Genug gefrickel für heute.

Das ja nett

Posted in Ärger, Multiple Sklerose on 16. August 2013 by lueq

Bei meiner Stellensuche habe ich was gefunden, wo ich gedacht habe, dass könnte vielleicht was sein. Heute Antwort gekriegt. Tut mir Leid. Nett, wenn ihr die Behinderten wieder eingliedern wollt. Sollte dann aber so sein, dass sie sich wenigstens was zu Fressen kaufen können von ihrem Lohn. Glaub, wird nicht weiter verfolgt (übrigens ein staatliches Unternehmen):
Aerschli

Mit dem Schiff zum Fussball

Posted in Ärger, Fussball, Urlaub on 13. August 2013 by lueq

Sie waren befriedigend faul, die letzten Tage. Gestern wieder mal einen Ausflug (so für Rentner) geschafft. Begonnen hat der Spass in deutschen Konstanz. Dort ist es einiges besser, als ich das in Erinnerung hatte (beim letzten Besuch hat’s geregnet). Aber echt ganz schön, die Stadt am Bodensee. Kompliment an die Einwohner für das Denkmal der Prostituierten (voll vollbusig, drehend) das sie am Hafen aufgestellt haben. Liesse sich dort ganz gut eine Weile aushalten, doch muss ich schon bald das Schiff rheinabwärts besteigen. Auch das sehr gut, nur recht doof, dass bei der Insel Reichenau der Kahn von etwa 200’000 Radfahrern gekapert wird, beschneidet meine Ausflugslaune ein wenig, dass ich das Schiff schon bald in Weiss-nicht-wie-es-geheissen-hat verlasse, um dort den einiges schnelleren Zug zu zu nehmen. So bleibt mir in Stein am Rhein auch etwas Zeit, um erst die Stadt etwas anzuschauen (schon wieder sehr schön) und dann genau das Schiff zu besteigen, dass ich vorher panikartig verlassen habe. Wenigstens haben sich die Fahrradidioten inzwischen verabschiedet. So ist die anschliessende Fahrt bis nach Schaffhausen auch eine Wiederholung wert. Und in Schaffhausen bin ich eigentlich am wirklichen Ziel angelangt. Servette FC spielt gegen den Aufsteiger FCS und da dachte ich mir, wär sicher gut, wenn ich den Sieg sehen gehe. Kam sogar noch Begleitung zu mir dazu. Dazu ist zu sagen, dass die ersten zwanzig Minuten vom Match eigentlich die besten waren, denn wir stehen so, dass die untergehende Sonne uns genau ins Gesicht blendet. Wurst auch sehr gut. Was ich mir allerdings vom Spiel ansehen muss, ist sogar fast noch schlechter als das letzte Woche in Biel und ich muss zusehen, wie mein Verein 3:0 untergeht. Das Ziel von Servette in dieser Saison heisst nunmehr wohl „Abstieg vermeiden“.
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