Ich versuche ja, wieder etwas mehr zu unternehmen, als den ganzen Tag fernzusehen. So fand ich, ich könnte heute nach Domodossola. Dort war ich zwar schon gefühlte 200’000-mal, doch hab ich auf einer Karte gesehen, dass es interessant sein könnte, wenn ich beim Bahnhof hinten raus gehe, weil da ein paar Bächlein zusammenfliessen. Hin da. In Domodossola ist dann ärgerlich, denn es regnet (das nächste mal die Regenwahrscheinlichkeit von 50% besser nicht ignorieren). Ich gehe irgendeiner Schnellstrasse entlang, von Fluss ist nichts zu sehen. Ich sage mir „Das war jetzt wirklich eine Scheissidee“ und gebe mein Vorhaben schnell auf, damit ich einen Zug Heim habe (bei gutem Wetter hätte ich evtl. etwas mehr Ausdauer gehabt und meinen Aufenthalt verlängert). Zurück zum Bahnhof, in die Kneipe, wo ich sonst auch immer meinen Kaffee trinke. Dort ist komisch, weil Plakat. Verwirrt mich, dass die Italiener am Internationalen Frauentag eine „Festa della Donna“ veranstalten, an der Rocco Siffredi der Stargast ist. Vielleicht ist der zwar in der Zwischenzeit ein Feminist geworden. Weiss nicht, hab sein Karriere die letzten paar Jahre gar nicht mehr verfolgt (und trau mich nicht, ihn zu googeln). Wär vielleicht spannend gewesen, hin zu gehen.

Archiv für die Kategorie Erstaunlich
Was macht eigentlich … ?
Veröffentlicht in Erstaunlich am 8. März 2013 von lueqAlter Mist
Veröffentlicht in Erstaunlich am 20. Januar 2013 von lueqIch schaue dort im Schaft ganz unten nach. Das mit dem Internet scheine ich noch nicht allzu lange begriffen zu haben. Da ich das jetzt einigermassen beherrsche, kann ich Bücher wie „Excel 2003“, „Access 2003“ oder „Adobe InDesign CS2“ wegwerfen, ohne dabei die Vermutung aufkommen zu lassen, dass ich wertvolle Schätze ins Altpapier gebe.

Das habe ich noch nie gemacht
Veröffentlicht in Erstaunlich am 6. Januar 2013 von lueqDie teuren Socken halten nicht viel länger als die billigen. Das alleine würde den hohen Preis nicht rechtfertigen. Der Tragekomfort ist aber unbeschreiblich, wie angegossen. Für den lohnt es sich, tiefer in die Tasche zu greifen. Soviel zur persönlichen Burlington-Werbung. Und die eine Socke hatte beim grossen Zeh ein Loch. Da mir dieser Fusshandschuh aber lieb ist, nehme ich tatsächlich Nadel und Faden hervor und stopfe das Loch. Hat recht gut geklappt, an Professionalität komme ich nicht heran. Aber meine Füsse Freut’s.

Fast zu schade zum Anziehen
Veröffentlicht in Erstaunlich am 3. Januar 2013 von lueqWenn ich schon über 400 Eier für ein Telefon rauswerfe, kommt es auch nicht mehr drauf an. So widme ich mich heute Schuhen. Und da ich aus gut unterrichteter Quelle darauf hingewiesen worden bin, dass es sich lohnt, teure Schuhe zu kaufen, plane ich mit etwas Teurem. Die billigen fliegen nach mindestens zwei bis drei Monaten auseinander. Zur Zeit ist Ausverkauf. In den ersten zwei Läden bringt mir das aber überhaupt nichts, denn bereits billige Treter sind nochmals um bis zu 70% vergünstigt (und der Plan ist es ja, Geld auszugeben, nicht zu sparen). Erschwerend kommt hinzu, dass es fast keine gibt ohne irgendwelchen Schnörkelscheiss. So betrete ich noch ein drittes Schuhgeschäft (neuer Rekord in einem Tag für mich), dort hat es dann wenigstens ohne irgendwelche Verzierungen. Und obschon 20% Rabatt gebe ich mehr für Schuhe aus, als ich es je getan habe.

So bleibt wenigstens Zeit, was anständiges zu kochen
Veröffentlicht in Erstaunlich am 30. Dezember 2012 von lueqGeplant war für heute eigentlich gewesen, gar nichts zu tun und mich vor dem Fernseher zu verlustieren (Besuch hat sich nach Zürich geschickt). Die Programmplaner machen mir dieses Vorhaben aber verdammt schwer. Ich versuche es erst zwei Minuten mit Eishockey, bevor mir einfällt, dass mich das wirklich überhaupt nicht interessiert. So schalte ich weiter, verweile eine Minute bei der Vierschanzentournee und sehe mir sogar einen Hüpfer an. Das ist auch sehr sehr bescheidene Unterhaltung. So nehme ich die ganz harte Tour und versuche, mich ins Mysterium Rosamunde Pilcher einzuarbeiten (Das grosse Erbe). Bereits nach dreissig Sekunden bin ich nahe am Schreien, schalte aus und lese (vielleicht hätte ich „Bauer sucht Frau, das Leben ist (k)ein Ponyhof“ oder „Heintje – Ein Herz geht auf Reisen“ doch eine Chance geben sollen).

Kein Besuch
Veröffentlicht in Erstaunlich, Trinken am 27. Dezember 2012 von lueqDafür, dass ich über Weihnachten ein paar Tage in Solothurn logiert habe, habe ich relativ wenig betrunken (schon ein wenig, bin mir aber anderes gewohnt von da). Hat mir sogar zu einem kleineren Spaziergang gereicht, weil ich auf den Friedhof in Feldbrunnen wollte. Ich versteh zwar den Humor von um die 1870 nicht so wirklich, aber dass auf der Grabinschrift von einem Geologen (Amanz Gressly; den kennt man nicht unbedingt, es sei denn, man ist Gesteinsforscher oder halt da aufgewachsen) übersetzt so etwas im Sinne von „liegend zwischen Gestein, hat er nun Steine genug“ steht (hat Wikipedia für mich übersetzt), wollte ich mir schon anschauen gehen. Auch im Regen sehenswert.
Nun wieder Basel und habe mir vorgenommen, die Wohnung zu säubern, schliesslich kommt Besuch zum Übernachten. Besuch aus Italien, der sich heute so etwa zwischen eins und zwei am Nachmittag angekündigt hat. Da ich manchmal glaube, ein wenig was von dem Land zu verstehen, erwarte ich, dass sie etwa um drei Uhr hier sind. Bin dann nicht erstaunt, dass um ~14.30 das Telefon klingelt. Werden wohl bald hier sein. Das Gespräch überrascht mich dann aber doch ein wenig. Sie waren zwar bereits am Flughafen in Rom, sind dann beim Einchecken von der Easy-Jet-Dame darauf hingewiesen worden, dass er Flug dann erst morgen geht. Organisationswüste. Für mich auch OK, so wird es morgen dann hier so richtig sauber sein.

Kein Bommerlunder
Veröffentlicht in Erstaunlich am 19. Dezember 2012 von lueqEin Konzert mehr, an das ich nicht unbedingt gegangen wäre, hätte der Herr Journalist nicht ein Gästeticket für mich gehabt. Gestern: Die Toten Hosen. War dann erstaunlich besser als angenommen, auch wenn mir freilich die alten Kracher gefehlt haben. Und weil man am Bierstand extrem lange hätte anstehen müssen, entschieden wir uns für Champagner. Punkrock. Nach dem Konzert darf ich sogar noch Backstage (komisch, dass das Management was für Journalisten tut). Dort ist dann irgendwie nicht so toll, ich bediene mich gut am Bier. Mit den Hosen mag ich gar nicht reden (mir fällt auch nicht der geeignete Gesprächseinstieg ein). Selber schuld, geht es mir heute nicht besonders gut, wenigstens zum Zahnarzt geschafft.

Massiv überlegt
Veröffentlicht in Erstaunlich am 16. Dezember 2012 von lueqEin Rätsel
Veröffentlicht in Erstaunlich am 8. Dezember 2012 von lueqNoch ganz sauber
Veröffentlicht in Erstaunlich am 29. November 2012 von lueqEndlich ist er gekommen: der neue Ofen. Allzu sehr begeistert bin ich aber noch nicht von ihm. Hat zwar ein Kochfeld mehr, als der alte, das Rohr geht aber nicht mehr „von alleine“ an, sondern ich muss mit einem Streichholz nachhelfen. Dazu ist die Skala für die Temperatur vom Ofen nicht in Grad, sondern in Stufen angegeben. Stufe 1 heisst z.B. 145°C, Stufe 8 250°C. Warum schreiben die das denn nicht gleich so an (wenigstens habe ich deshalb die Gebrauchsanleitung gelesen)? Ganz seltsam die “Pizzastufe” zwischen 5 und 6 (205°C und 220°C), hinten steht dann, man solle Pizza bei Stufe 8 backen. Dazu hat es einen neuen Rost und zwei Bleche gegeben. Laut Anleitung ein „Backblech für Kuchen und Plätzchen“ und ein „flaches Backblech aus Aluminium für Kuchen und Plätzchen“. Den exakten Unterschied muss ich wohl irgendwie selber rausfinden.


