Archiv für die Kategorie Hölderlin sagt:

Besiegt von der Phoentik

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 28. Mai 2012 von lueq

Ich komme langsam zum Abschluss mit allen meinen Fotos hochladen. Dabei hätte ich gerne Ordnung. Es darf aber auch ein bisschen lustig sein. So habe ich im Ordner „Schweiz“ den Ordner „Losann“ angelegt. Haha. Ich könnt mich kringeln. Nun aber doof, dass der so nun hinter „Le Locle“, „Les Brenets“ und „Leuk“ zu liegen kommt. Ärgert. So nenne ich „Losann“ in „Lausann“ um. Nicht mehr sehr witzig, wenigstens kommt der Ordner nun aber dort zu liegen, wo ich ihn wieder finden kann.

Totes Tier mit Metall um meinen Bauch

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 16. April 2012 von lueq

Man sollte doch meinen, es ist ein einfaches Unterfangen, sich einen neuen Gürtel zu kaufen. Nun, etwa vier Wochen, drei Warenhäuser und ein Fehleinkauf später, weiss ich, dass dem nicht so ist. Immerhin finde ich zuguterletzt einen. Zwar nicht genau das, was ich wollte, wenigstens hält die Hose wieder so wie sie soll. Ich gebe dem Gurt 243 Punkte auf meiner persönlichen, nach oben offenen Zufriedenheitsskala. Ein recht gutes Ergebnis.

Es wird wohl weitergefahren wie bisher

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 5. April 2012 von lueq

Ich sehe, dass die Volkshochschule Basel einen Haiku-Kurs anbietet. Vielleicht ist mehr hinter Haiku, als nur 7-5-7. Ich sollte den Kurs besuchen, damit ich das in Erfahrung bringen kann. Und bestimmt würde ich dabei sehr viele interessante Leute kennenlernen. Obwohl. Interessiert mich gar nicht so brennend.

Die nächste Altmetallsammlung soll kommen

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 3. April 2012 von lueq

Ich gehe Kaffee trinken draussen beim Restaurant Harmonie. Die Tische kommen mir bekannt vor. Dabei fällt mir ein, das ich doch da vor zehn Jahren einen Tisch habe mitlaufen lassen. Wie lange es wohl dauert, bis der Diebstahl eines Tisches verjährt ist? Bestimmt schon vorbei. Von Diebstahl kann man zwar nicht unbedingt sprechen. Wenn die alle Tische angekettet haben, und nur einer steht mir unverschlossen Nachts um zwei Uhr auf meinem Heimweg in der Bahn, kann man schon fast von einer Einladung sprechen, den mit nach Hause zu nehmen. Und nicht mal ein schlechtes Gewissen, ästhetische Gründe veranlassen mich dazu, den Tisch wegzugeben. Vielleicht gehe ich ihn sogar zurückstellen.

Name falsch

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 28. März 2012 von lueq

Sollte vielleicht damit beginnen, mich ernsthaft mit der Stellenbewerbung zu beschäftigen. Ich werde in Kurse geschickt. Heute: Bewerbungskurs. Nicht ganz so öde wie erwartet, immerhin gibt’s Kaffee satt. Mittagessen wird auch gestiftet und es bleibt mir etwas Zeit. Ich wandere zum Margaretha Merian-Burckhardt Erlebnissteg. Dort angekommen geschieht dann wider erwarten gar nichts. Vielleicht ein Fehler, alleine dorthin zu pilgern. Hätte mich wer beobachtet, der hätte ein erzählenswertes Erlebnis gehabt (ich habe laut gefurzt). Aber den Steg werde ich in Zukunft wohl meiden. Und morgen? Wieder Bewerbungskurs. Zwar nicht so schlecht, aber ausschlafen wäre mir lieber.

Holz oder Stoff?

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 21. März 2012 von lueq

Da hab ich es gestern Abend geschafft, den Verschluss meiner Tissot zu vermurksen. Horlogisch gesehen bin ich ein Neuling und noch am lernen. Mit Gewalt geht alles besser? Nicht auf Uhren anwendbar. So ziehe ich heute los zum Tissot-Händler. Das Tram, das kommt, ist ein anderes als sonst. Drinnen auch seltsam; Die Sitze sind zur Hälfte aus Stoff, die andere Hälfte aus Holz. Dann kommt ein Herr auf mich zu und ich darf an einer Umfrage der BVB teilnehmen, welche Bestuhlung ich mir für die neuen Tramkompositionen wünsche. Hurra! Basisdemokratie. Schade nur, dass mir die neuen Sitzgruppen ziemlich einerlei sind. Sonst könnte ich heute den ganzen Tag in besagtem Mischtram umhergondeln, immer wieder an der Umfrage teilnehmen, und das Resultat zu meinen Gunsten verzerren. Bei Tissot ist dann auch nicht sehr begeisternd. „Weiss nicht, ob es den Verschluss noch gibt. Muss anrufen“. Und Tissot ist eine richtige Schweizer Firma. Da wird von 12.00 – 13.30 Mittag gemacht. Niemand zu erreichen. Nun am Warten auf den Uhrenbericht. Wird bestimmt teuer und ich muss wohl heute uhrenfrei nach England.

Eigentlich gar nicht nötig

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 19. März 2012 von lueq

War dann doch nichts heute, mit einem Trip ins Ausland zwecks Zigarettenkauf. Lieber etwas länger schlafen. Nachdem ich mir den Schleim aus den Augen gerieben habe, fällt mir ein, dass ich noch einen Gutschein von IKEA über 50 Franken habe. Der ist nur noch diesen Monat gültig, so sollte ich den langsam einlösen. Brauchen tu ich nichts wirklich. Neues Geschirr wär zwar nicht schlecht. Ich habe nur noch drei grosse Teller (und die Migros hat meine Geschirrlinie aus dem Sortiment gekippt), kann also höchsten zwei Leute zum Essen einladen, damit dann auch jeder aus derselben Platte futtern kann (wenn ich selber mitesse). Und meine Suppenteller ärgern mich auch, zu wenig Volumen. Im IKEA ist dann furchtbar wie immer, immerhin finde ich das Gesuchte in Massen. Und damit ich den Gutschein auch wirklich ausschlage, kaufe ich mir noch eine Thermoskanne. Keine Ahnung, was ich mit einer Thermoskanne soll.

And again, and again, and again

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 9. Februar 2012 von lueq

Als Mieter der untersten Wohnung im Haus bin ich auch für die Sauberkeit des Eingangbereiches zuständig (ich könnte das in meinen Lebenslauf aufnehmen; Stichwort Verantwortungsbewusstsein). Solange es Schnee hat, ist dies jedoch ein sinnfreies unterfangen. Verunreinigter Schnee klebt am Schuh, man kommt herein, Schnee schmilzt, dreckige Pfütze, die dann trocknet und unschöne Kleckse hinterlässt. Und sobald ich das geputzt habe, kommt jemand anderes heim und es sieht wieder aus wie vorher. Da ich nun aber gelernt habe, dass wir uns Sisyphus las glücklichen Menschen vorstellen müssen (Camus), nehme ich den Schrubber dreimal täglich mit Freuden in die Hände (übertrieben, klingt aber besser so).

Neue Zubereitungsart

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 5. Februar 2012 von lueq

Eier kochen. Das Rezept ist einfach. Wasser rein, Eier dazu, Deckel drauf. Wenn es dann kocht, Flamme zurückdrehen, zehn Minuten warten. Habe ich schon unzählige Male geschafft. Heute ein erneuter Versuch. Ich meine, die Zubereitungsvorschriften sauber eingehalten zu haben, als der Küchenwecker klingelt. Irgendwie riecht es aber nach verschmortem Plastik. Ich schaue mir das Resultat an und stelle fest, dass ich scheinbar gar kein Wasser in die Pfanne gefüllt habe und der Pfannenstiel (Plastik) sich ein wenig verformt hat. Ich bin sehr froh, habe ich das gesehen, denn wenn ich das angefasst hätte, würde ich wohl was anderes zum Schreiben haben, bezüglich einer verkrüppelten Hand. Der Gestank in der Wohnung hält sich erfreulicherweise in erträglichem Rahmen und ich bin nun sehr gespannt, was die Eier in Sachen Essbarkeit zu bieten haben.

Putzlappenfreie Zone

Veröffentlicht in Hölderlin sagt: am 3. Februar 2012 von lueq

Ich hab mir gesagt, es bringt nicht wirklich was, den Boden zu putzen, bevor ich nicht alles so eingerichtet habe, wie ich es will. Nun bin ich soweit fertig (Löcher gebohrt, Kartons verrissen, alles so Arbeiten, bei denen Dreck anfällt), aber es lümmelt mich an, einen Besen (oder gar Eimer) in die Hand zu nehmen. So verbringe ich heute die meiste Zeit damit, mir Ausreden zu überlegen. Sehr gut finde ich, dass es eh nichts bringt, was zu tun, solange draussen Schnee liegt, denn ich geh raus, komme mit nassen Schuhen wieder rein und schon ist wieder alles zugedreckt (das Argument mit dem „Schuhe ausziehen“ verdränge ich geschickt). Ich werde sehr kreativ. Am besten gefällt mir „Mussolini hat bestimmt auch nie seinen Boden selber putzen müssen“. Das will ich nun nicht interpretiert haben.

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