Archiv für die Kategorie Musik

Fan bin ich doch nicht geworden

Veröffentlicht in Musik am 20. Mai 2012 von lueq

Ich habe mich gut amüsiert gestern bei DJ Bobo (Es wird nett getanzt auf der Bühne). War seine zwei Franken auf jeden Fall wert. Sehr angenehm der Bierstand für mich. Keine Leute, null Wartezeit. Hab ich das letzte mal bei Tracy Chapman erlebt (ich war da das „+1“ vom Journalisten). Seine Version vom Elvis-Song „Viva Las Vegas“ find ich allerdings einiges schlechter als die der Dead Kennedys. Sonst hab ich mich aber tatsächlich erstaunlich gut unterhalten gefühlt während seiner über zweistündigen Show. Er ist halt ein Lieber, der Bäcker aus dem Aargau.

Chihuahua

Veröffentlicht in Musik am 14. Mai 2012 von lueq

6.50! 6.50 für 60 cm Schnürsenkel (schwarz, fein). Das ist Abriss! Ich brauch sie aber.
Und ich schaffe es sogar, mein Geld für noch Blöderes rauszuwerfen: eben für 2 Franken (inkl. Porto) ein Ticket für DJ Bobo „Dancing Las Vegas“ in Basel ersteigert. Na ja; wenigstens hab ich jetzt was vor am Samstagabend.

Zwei Gitarren, ein Schlagzeug, manchmal Theremin; völlig ausreichend

Veröffentlicht in Musik am 6. Mai 2012 von lueq

Wenn die Blues Explosion in einem Umkreis geringer als 500 Kilometer vom Wohnort entfernt spielt, hat man eigentlich hinzugehen. Und ich Arsch hab sie letztes Jahr in Zürich verpasst. Nun aber einigermassen erträglich, denn Jon Spencer spielt heute Abend dermassen in meiner Nähe, dass ich sogar zu Fuss hingehen kann. Danke, Musikprogrammierer Kaserne.

Ersatz GB

Veröffentlicht in Musik am 29. November 2011 von lueq

Darf ich mir eine Platte illegal runterholen, weil ich sie auf Vinyl gekauft habe, da mein Musikdealer sie nur in dieser Version auf Lager hatte? In meinem Verständnis für Juristerei geht das in Ordnung. Einfacher, wenn ich die CD auf „repeat“ stellen kann und nicht alle 15 Minuten die Platte drehen gehen muss. Endlich ziehe ich heute los, um mir die neue Fall zu erwerben. Nun muss ich aber feststellen, dass das Werk wirklich nicht besonders gut ist. Bin ich doch sonst froh, wenn Mark E. Smith seine Musik so daherschnoddert, dieses Mal ist es aber selbst mir zu lieblos gemacht. Vielleicht noch hundertmal hören, wird mir dann bestimmt besser gefallen. Sollte kein Problem sein.

Freudiges Wiedersehen

Veröffentlicht in Musik am 13. November 2011 von lueq

Ich durchstöbere meine Platten. Hurrah! Ich finde Herb Alpert! Lange vermisst. Mein Fehler. War unter „T“ (Tijuna Brass) eingeordnet. Bestes Cover aller Zeiten. 60-er Porno Lounge. Dafür muss ich feststellen, dass eine Krokus und eine Bob Dylan verschwunden sind. Mir aber egal, würde ich doch drei Krokus und und zwei Bob Dylan gegen eine Herb Alpert eintauschen.

Lohnende Musik

Veröffentlicht in Musik am 27. Juni 2011 von lueq

Wie erwartet war es gut gestern. Sehr gut! Jello Biafra and the Guantanamo School of Medicine. Setlist im Grossen und ganzen zwar etwa dieselbe wie letztes Jahr in Freiburg. Gestern leider in Bern. Zwar nicht sehr weit weg, vor allem da in der Reitschule gleich neben dem Bahnhof. Jello predigt wie ein Verrückter, ist dabei aber erstaunlich gut informiert über die politischen Verhältnisse hierzulande. Für seine mittlerweile doch bereits etwa 50 Jahre bin ich erstaunt über die Energie, die in ihm steckt. Ich komme allerdings gegen Schluss des Konzerts in ein grösseres Dilemma. Es ist bereits um 12 Uhr und als Zugabe spielen sie „Holiday in Cambodia“. Hui! Da darf ich freilich nicht raus, auch wenn ich wegen dem Dead Kennedys-Klassiker vielleicht den letzen Zug nach Basel verpasse. Reicht dann glücklicherweise doch noch in extremis (Schweizer SportTV-Kommentatoren-Slang). Und ich bin froh, hingegangen zu sein.

Wird dann wohl zuviel sein

Veröffentlicht in Comic, Musik, Trinken am 18. März 2011 von lueq

Eigentlich ist es bereits zu viel für meinen Körper, wenn ich an einem Anlass gratis saufen kann. Auf dem Weg zurück vom Bern nach Basel kriege ich noch ein Telefon, ob ich denn nicht Lust hätte, heute Abend im Erlkönig im Keller den DJ-Affen zu spielen (Organisationstalente!). Habe ich nicht, wenn ich das alleine machen muss und so organisiere ich noch „Freund“ Rocco. Das dauert seine Weile, schliesslich kriege ich ihn doch noch in die Leitung, unterdessen bin ich bereits in Basel angekommen. Ich sage ihm, er solle sich kurz fassen, denn es nervt, im Tram zu telefonieren. Darauf dreht sich die alte Schachtel vor mir um und sagt „Stimmt genau! Mich auch!“ Die geile Sau.
Und ich werde mich heute Abend also zuerst am Comic-Jam im Café Hammer volllaufen lassen, um dann im Erlkönig mir noch vollständig den Rest zu geben. Na super! Zum Glück habe ich für morgen nichts geplant. Ich denke, ich werde so lange liegen bleiben, bis mir jeder Gedanke durch den Kopf gegangen ist, der einem so durch den Kopf gehen kann. Und danach werde ich liegen bleiben.

Wald in der Packung

Veröffentlicht in Essen, Musik am 12. Februar 2011 von lueq

The Fall war natürlich grossartig gestern, auch wenn Mark E. Smith ein wenig schlecht gelaunt schien (haha). War nicht so gut, wie ich es mir vorgestellt habe, kann es aber gar nicht sein. Ich bin froh, dass nicht die ganze Welt denselben Musikgeschmack hat wie ich. Mark E. Smith wäre der reichste Musiker der Welt und würde vielleicht etwa alle fünf Jahre bestenfalls im Stade de Suisse spielen und ich würde irgendwo in Block 8D in Reihe 27 auf  Platz 245 sitzen und wenn ich Bier holen würde, müsste ich dafür einen weiten Weg zurücklegen, um dann ein paar Lieder zu verpassen, weil ich da lange anstehen müsste. In intimerem Rahmen rockt es mehr.
Ansonsten bin ich in letzter Zeit zum Salbei-Fan geworden. Noch keine Fahne gekauft, kommt aber noch. Feine Sache. Nur komisch, dass die Migros auch Äste ins Glas legt.

Hallo Bimmelbahn

Veröffentlicht in Comic, Musik am 5. Januar 2011 von lueq

Bisher hat mich das Lied „Barbara Streisand“ von Duck Sauce genervt. Wer covert schon ein Stück von Frank Farians Boney M.? Heute werde ich eines besseren belehrt, dass das Lied sogar noch älter ist und von Nighttrain stammt (Danke, Moritz, übrigens: bestellt seinen Comic). Und diese Version hat sich nun in mein Herz gebrannt. Schön, dass 1973 der Kartoffelschlag von Schlagzeugern noch richtig geschätzt wurde. Noch besser wird das Lied übrigens, wenn man sich denkt, „Bimmelbahn“ sei eine Metapher für „Penis“. Zwar… Doch nicht.

Campari Orange und Bier (viel, sehr viel)

Veröffentlicht in Musik, Trinken am 2. Januar 2011 von lueq

Wieder mal als DJ unterwegs am Silvester. Erst Essen im Hirschi. Ich merke, ich bin nicht besonders fit und versuche mir Abhilfe mit Campari Orange zu schaffen (wohl nur ein Placebo-Effekt, aber wenn’s nützt). Das Getränkt schmeckt sehr gut und ich trinke nichts anderes mehr. Halt gelogen. Zu jedem Campari lasse ich mir noch eine Pulle Bier bringen. Das mache ich den ganzen Abend so. Erstaunlich, dass ich es geschafft habe, einigermassen Platten aufzulegen. Hatte auch Hilfe dabei. Ich war aber wieder mal schwer betrunken. Disco war aber nicht schlecht, glaubs; weiss nicht mehr so genau. Erstaunlicherweise schaffe ich es dann um etwa 8 Uhr nach Hause (ist das Blut oder Campari Orange auf meiner Hose?). Gestern war der Kater nur moderat, trotzdem mache ich gar nichts. Heute auch noch nicht, ausser mit einer handvoll Italienerinnen in der Fondation.

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