An der Demo, ungewollt

Posted in Hölderlin sagt: on 11. Oktober 2014 by lueq

Da bin ich heute ganz unverhofft in der Demo gelandet. Beim zurückkommen von Riehen Richtung Heim, hält das Tram und es wird gemeldet, dass es nun nicht weitergeht. Demo. Schon OK, wenn sich die Kurden bemerkbar machen, nur doof, dass ich mich nun durch den Demonstrationszug drücken muss, verläuft der doch voll quer zu meinen Heimweg. So bin ich nun ins Visier des Staatsschutzes geraten (Demogänger, dazu für die Ausländer), obschon ich eigentlich gar nicht an der Demonstration teilnehmen wollte. Die Kurden sind zwar derzeit nicht die Bösen, das kann aber dort unten schnell wechseln (Beispiel Assad; erst Hoffnungsträger, dann voll der Arsch, derzeit wieder ein Lieber, dem man getrost Waffen liefern darf; ich mache es mir in der Angelegenheit übrigens einfach und habe keine wirkliche Meinung dazu; ich blicke einfach nicht durch).
Kurdendemo

Wieder Schiff

Posted in Allgemein on 10. Oktober 2014 by lueq

Die Fussballparty war nicht sonderlich berauschend gestern. Trotzdem länger geschlafen und erst gegen zwölf rausgekommen. Dann gedacht, ich könnte dem Regen hier entfliehen und die Meteokarte sagt mir, dass im Berner Oberland das Wetter einigermassen passabel sei. Als hin da (ist nicht so weit, reicht noch), denn immerhin ist da der Brienzersee und da fahren noch zwei Wochen die Schiffe (vor der Winterpause). Zum Glück hab ich den noch gemacht, denn farblich kann dem Brienzersee kein Gewässer des Landes nur annähernd das Wasser reichen. Und Schiffchen fahren ist immer wieder super. Fotos jetzt halt etwas repetitiv, aber schon recht geil.
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Äpfel, viele Äpfel

Posted in Allgemein on 9. Oktober 2014 by lueq

Da ich gestern doch weiter unterwegs war, was etwas anstrengt, hiess es heute erst länger ausschlafen. Dann doch noch ein paar Dinge erledigen können/müssen. Dann kam die Langeweile und so bin ich wieder etwas umherwandern gegangen. Schon wieder nicht die Wanderung, die ich dem Besuch empfehlen würde, insgesamt aber doch ein netter, kurzer Spaziergang von Hölstein nach Dietgen. Am beeindruckendsten für mich die Apfelbäume. Ich bin ja sonst eher für Hochstämmer, aber das war nicht schlecht, wenn auch nur Mostäpfel. Aber reiche Ernte!
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Beim Franzmann

Posted in Urlaub on 9. Oktober 2014 by lueq

Gestern – wie so oft – Lust gehabt auf eine Schifffahrt. Genfersee. Ist gar nicht so weit weg, reicht, wenn ich erst den Zug um 10 Uhr nehme. Als Ziel wähle ich das mir unbekannte Thonon-les-Bains. Zwar die grösste Stadt am Genfersee auf der Französischen Seite, aber keine Ahnung, was es da so haben könnte. Einzig der Fussballclub FC Évian Thonon Gaillard ist mir ein Begriff (die sind so wie der TSG Hoffenheim, nur viel, viel schlimmer; Heimspiele in der Ligue 1 müssen im etwa 50 Kilometer entfernten Annecy ausgeführt werden). Thonon-les-Bains überrascht mich dann etwas. Stadt liegt gar nicht am See, ich muss zuerst noch ein paar hundert Meter den Berg hochklettern. Stadt selber erst nicht so der Brüller, gefällt mir aber irgendwie, ohne zu wissen warum. Hat ein paar hübsche Ecken, grossartig die Fassadenschnitzerei mit den Kindern im Kochtopf, auch die Idee, den Brunnen mit Dreck zu füllen: super. Und vor allem die Schifffahrt hin ist gut. Werde ich wieder tun, denn im Nachhinein betrachtet, ist Thonon-les-Bains doch recht OK (Schiff fährt das ganze Jahr, gibt Leute, die damit von Thonon nach Lausanne zur Arbeit pendeln).
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Schuhärger

Posted in Ärger on 7. Oktober 2014 by lueq

Vor etwa zwei Wochen festgestellt, dass sich bei meinen Lieblingsschuhen die Schuhsohle vom Restschuh löst. Auf zum Schuhmacher, wollte in Barcelona meine Zeit nicht mit Schuhe kaufen verschwenden. Heute bemerke ich erschrocken, dass die Reparatur nicht besonders viel gebracht hat, die Schuhe sehen wieder genau gleich aus. Ab zum Schuhmacher, Garantiefall, auch wenn ich die Quittung freilich nicht mehr habe. Mit dem Schuhmacher versuche ich ein klein wenig mich zu beschweren. Scheint irgendwie gefruchtet zu haben. Keine Ahnung warum, ich habe kaum ein Wort verstanden von dem, was mir der (vermutlich nette) Italiener so erzählt hat. Jedenfalls hat er mir die Schuhe unentgeltlich wieder zusammengeklebt. Hält nun bestimmt wieder zwei Wochen und dann zum orthopädischen Schumacher. Der hat bestimmt den richtigen Kleber
Schuhputtagain

Wie Ferien

Posted in Comic, Urlaub on 6. Oktober 2014 by lueq

Fast nichts mehr zu tun. Gut so. Nur eine Applikation für eine Ausstellung (Anmeldeschluss: heute). Zu diesem Zwecke stehe ich früh auf (wollte früh auf, war dann auf’s mal 11). Erfreut feststellen können, dass ich das Zeug in wenigen Minuten erledigen kann. So kann ich doch ein wenig auf Wanderschaft gehen. Das dann ohne grossen Plan gemacht. Erst nach Oberdorf, dort dem besten Wegweiser nach, rauf (Weinberge, ich bin aber zu spät, Trauben bereits abgeerntet; Scheissidee, Wein auf über 600 Höhenmetern zu pflanzen), dann runter nach Bennwil (irgendwie interessant, das Kaff). War nicht das Beste, was ich je gemacht habe, aber ziemlich gut (wenn auch ohne Burgruine, dafür etwas Aussicht). Ich bin ja auch verwöhnt.
Jetzt noch meine Unterlagen zusammenschustern fürs Fumetto.
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Voll im Schüsschen

Posted in Comic, Trinken, Urlaub on 5. Oktober 2014 by lueq

Da war ich doch recht beschäftigt diese Woche. Begonnen habe ich Barcelona, was freilich sehr gut war. Dann kam ich von da nach Hause und musste feststellen, dass ich noch nicht alles fertig gemalt habe für die Ausstellung im Hirschi, also war stundenlanges malen angesagt. Und kaum war ich fertig damit, ging es dann darum, das Zeug auch aufzuhängen. Und da das in der Kneipe ist, kann man das nur ab spät abends in der Nacht (man will ja nicht die Konsumenten stören). Und doof, wenn man mir dabei sagt, ich könnte mich an der Theke mit den Getränken bedienen, die ich haben will. So besaufe ich mich und bin keine besonders grosse Hilfe. Danke an Koostella, der die Sache für mich ohne zu murren gemanagt hat. Dann war ich verkatert und bla bla bla, aber doch eine sehr proper Figur gemacht bei der Vernissage.
Über all das gäbe es freilich viel mehr zu berichten, aber ich bin ja faul und freu mich, dass ich jetzt für grad mal drei Stunden nichts zu tun habe. Aber dann doch ein klein wenig was zu tun. Stressstressstress (wie überlebt ihr das eigentlich, mit euren Vollzeitstellen).
Die Ausstellung im Hirscheneck ist übrigens gewaltig gut und kann noch bis Ende Monat angeschaut werden.
Vorbei

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