Poblem erkannt, Problem gebannt

Veröffentlicht in Ärger am 25. Mai 2012 von lueq

Es hat zwar etwas länger gedauert, wenigstens bin ich selber drauf gekommen. Das externe Backup von meinen Fotos auf SkyDrive. Wie bereits erwähnt sehr langsam. Durch Tests herausgefunden, dass die Swisscom zwar nicht viel verspricht, das aber wenigstens hält. So habe ich gedacht, die beste Idee wäre wohl, wenn ich den Mist hochlade, wenn ich unterwegs bin oder schlafe. Das war allerdings etwas enttäuschen, denn beim Heimkommen oder Aufwachen musste ich jeweils feststellen, dass nur etwa 40 Dateien (von nahezu unendlich) hochgeladen worden sind. Doof. Die einzige Lösung, die ich dazu gefunden habe, war die Idee, die Firewall auszustellen. Hat nichts bewirkt. Das Internet weiss vielleicht doch nicht alles. Dann den Einfall gehabt, die Energieoptionen so einzustellen, dass nie mehr Strom gespart wird. Wenn der Computer pennt, wird wohl nichts hochgeladen. Heute beim Aufwachen mit entzücken festgestellt, dass das der böse Wurm war.

Aye Aye again

Veröffentlicht in Allgemein am 24. Mai 2012 von lueq

Mit dem Schiff nach Deutschland. Schon wieder? Aber anders als Vorgestern. Heute nach Lindau am/im Bodensee. Ich plane einigermassen gut und wähle die Verbindung so, dass ich eine Stunde Zeit habe, um mir Rorschach anzusehen. Ich werde zwar im Zug gewarnt, dass es da nicht viel zu sehen gäbe, nehme jedoch trotzdem die Mühe auf mich (bleibt mir auch keine andere Wahl; Kahn setzt nur alle zwei Stunden über). Rorschach ist dann tatsächlich noch grässlicher als mir beschrieben. Gräuslich, gräuslich, gräuslich. Unschmucke Strassencafés an vielbefahrenen Routen, ohrenbeleidigender Dialekt, sehr abgestumpfter Baustil, u.s.w. Arme Schweine, die dort wohnen müssen; scheint das Grenchen der Ostschweiz zu sein. Ich bin froh, kann ich bald mit dem Schiff übersetzen. Lindau ist dann recht nett. Ich schlendere ein wenig umher und komme an einem Museum vorbei. Ich denke, dass die Lindauer Beweinung vielleicht da drin sein könnte (so gut hab ich mich halt doch nicht vorbereitet). Frühes Mittelalter, unbekannter Meister, Jesus heult, die Frauen heulen, kunsthistorisch wichtig. Vor allem der Name hat’s mir angetan. Vor dem Museum steht ein Türhüter und ich frage ihn, ob die Lindauer Beweinung denn drin zu sehen ist und dann wird’s kafkaesk. Er meint, es wäre nicht bei ihnen drin, sondern in einer Kirche am anderen Stadtende. Ich solle doch kurz mit reinkommen, dann gibt er mir einen Stadtplan mit. Wir gehen gemeinsam zur Kasse und er sagt, der Herr (ich) sucht die Lindauer Beweinung in der XY-Kirche. Die Kassendame antwortet darauf, dass die Beweinung doch bei ihnen im Museum im zweiten Stock sei. So bezahle ich die Zeche und trample hoch. Dort werde ich nicht fündig und frage den zweiten Türhüter (wenigstens habe ich es weiter gebracht als der Bauer vom Lande), wo das Bild denn sei. Er meint, es wäre nicht hier, weil zur Zeit ausgeliehen. „Wo denn?“ „Keine Ahnung“. Scheint wirklich verdammt schwer zu sein gutes oder gar interessiertes Personal zu finden. Den ganze Ausflug fand ich sonst aber recht gelungen. Und den Museumsbesuch eigentlich auch.

Papillen belegt

Veröffentlicht in Essen am 23. Mai 2012 von lueq

Nicht sehr schlau, wenn ich die Tomatentunke geschmacklich überprüfe, während im Mund noch der Geschmack von Ammoniumchlorid vorherrscht (nicht vom Fisch, da waren noch Bonbons aus Dänemark übrig). Ich glaube, jetzt hab ich sie versalzen.

Schifffahrt

Veröffentlicht in Urlaub am 22. Mai 2012 von lueq

Es wird Winter, bis ich wieder in die Lagune gehe (Hotelpreise). So mache ich hier auf Venedig und gehe mit dem Schiff einkaufen. Ein hirnrissiges Unterfangen. Einkaufszentrum liegt von mir aus im Norden, und ich begebe ich erst Richtung Süden, denn da legt das Schiff ab. Auf dem Deck finde ich es sehr nett, denn da stehen Aschenbecher rum. Hurra, rauchen! Schiff legt dann ab in die falsche Richtung. Ausflugsbootboot und erst geht es flussaufwärts zur Schleuse, wo dann endlich gedreht wird. Amüsiert mich aber ganz gut, so als Tourist in der eigenen Stadt. Nach 45 Minuten erreiche ich endlich Hunigue, wo ich das Boot verlasse. Erneute Inspektion der Baustelle auf dem grässlichen Platz. Noch nicht fertig, Ende aber absehbar. Immerhin haben sie bereits den Obelisken wieder aufgerichtet. Über die Brücke zum Deutschen, wo ich nach einer doch etwas umständlichen Reise endlich Einkaufen kann. Zwar etwas kompliziert das Ganze, werd ich aber bestimmt wieder tun.

Widerliches Fressen

Veröffentlicht in Essen am 21. Mai 2012 von lueq

Fischbrötchen zum Abendessen. Matjes. Und da ich weiss, dass Matjes nicht gleich Matjes ist, habe ich den Teuren gekauft. War dann aber nicht der Bringer. Obschon vermeintlich frisch, schmeckt das ganze ein wenig nach Ammoniak. Und den Geschmack kriegt man nicht so einfach weg im Mund. Dank vielen Schokoriegeln (Mars, Snickers, Raider) geht’s nun aber wieder. Ausser ich muss rülpsen.

Fan bin ich doch nicht geworden

Veröffentlicht in Musik am 20. Mai 2012 von lueq

Ich habe mich gut amüsiert gestern bei DJ Bobo (Es wird nett getanzt auf der Bühne). War seine zwei Franken auf jeden Fall wert. Sehr angenehm der Bierstand für mich. Keine Leute, null Wartezeit. Hab ich das letzte mal bei Tracy Chapman erlebt (ich war da das „+1“ vom Journalisten). Seine Version vom Elvis-Song „Viva Las Vegas“ find ich allerdings einiges schlechter als die der Dead Kennedys. Sonst hab ich mich aber tatsächlich erstaunlich gut unterhalten gefühlt während seiner über zweistündigen Show. Er ist halt ein Lieber, der Bäcker aus dem Aargau.

Vielseitig verwendbar

Veröffentlicht in Allgemein am 19. Mai 2012 von lueq

Es sah nach der Wäsche auf den Jeans so aus, als hätte sich das Waschmittel nicht richtig aufgelöst. Bei Flüssigwaschmittel zwar komisch, könnte vielleicht aber sein. So dachte ich, dass ich der Hose noch einen zusätzlichen Waschgang spendiere, ohne alles. Die Hose kommt dann raus, sieht aus wie vorher. Macht mich traurig, ich beginne immerhin nicht zu weinen. Muss ich wohl bürsten. Aber ich habe keine Kleiderbürste und so bestimme ich einen neuen Zweck für meine Putzzahnbürste. Und siehe da: Hose sauber geworden. Aber was war das? Ich will’s eigentlich gar nicht wissen.

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