Ladenverräterin

Posted in Erfreulich, Essen on 1. Juli 2014 by lueq

Ich wollte meinen Einkaufshorizont etwas erweitern. So bin ich statt wie üblich nicht in die Migros, sondern in den Coop gegangen. Ganz nett da, die ganz grosse Erleuchtung habe ich allerdings nicht erlebt. Die Kundschaft hat mich aber in grosses Erstaunen versetzt. Denn unter den Konsumenten erblicke ich aufs mal die etwas retardierte (dafür nette) Kassenfrau der Migros Efringerstrasse. Dass die ihren Mitarbeiterrabatt nicht in der Efringerstrasse einlösen geht, kann ich gut verstehen, dass sie ihren Lohn dann allerdings im Coop (gar mit Supercard) verjubelt, lässt mich doch etwas an der Qualität der Migros als Ganzes zweifeln.
Coop

Besser als Telefon

Posted in Erstaunlich on 28. Juni 2014 by lueq

Unerwartet komme ich heute zu einem Gespräch. Bei Muttern aufgewacht und dabei erstaunlich wenig verkatert. Ich beschliesse dann nach Jahren wieder einmal die Solothurn Niederbipp Bahn zu nehmen. Bei der Bahnstation Feldbrunnen (der Begriff „Bahnstation“ ist etwas übertrieben) fällt mir einen neue Säule auf. Dort muss ich auf den Knopf drücken, damit die Bahn auch anhält für mich. Nach der Drückerei bin ich erstaunt, dass die Säule zu sprechen beginnt und mir bestätigt: „Ihr Haltewunsch wurde angenommen“. Ich inspiziere die Säule etwas genauer und dabei fällt mir der Informationsknopf auf. Was hat der wohl für Informationen für mich? Also drauflosgedrückt. Erst kommt eine Stimme vom Band, dass ich jetzt verbunden werde. Dann die grosse Überraschung, denn aufs mal spricht eine echte Person mit mir. Geil! Leider gerade kein Thema gewusst, über das ich hätte diskutieren können und so das Gespräch schnell abgewürgt. Aber toll zu wissen, dass die Solothurn Niederbipp Bahn jederzeit bereit ist, mit mir zu reden. Jetzt noch ein Diskussionsansatz fürs nächste mal überlegen (z.B. das Rollmaterial der Solothurn Niederbipp Bahn).
Automatengespraech

Roma

Posted in Comic, Urlaub on 27. Juni 2014 by lueq

Ach ja. Immer so ziemlich die härteste Woche des Jahres am Comic-Festival in Rom. Aber dermassen gut, dass es sich lohnt, die Strapazen auf mich zu nehmen. Seit zwei Tagen daheim und es unheimlich genossen, meine Ruhe zu haben. Kein Schwein um mich herum, mein eigenes Klo, eine Dusche, die immer warmes Wasser hat, Kühlschrank. Stille. Nichts tun.
Und jetzt der Rom-Bericht; freilich nicht alles, nur ein paar Ausschnitte.
Ich war ja schon oft in Rom (elfmal?). So oft, dass ich gar nicht mehr die Kamera hervorkrame, wenn ich am Kolosseum vorbeikomme. Warum noch mehr Bilder davon machen?
Letztes Jahr meine Schuhe bei Davide vergessen. Der war so nett und hat die nicht weggeforfen, so hatte ich gar zu viele Schuhe dabei.
Einen Laden hinter dem Pantheon gesehen, der Priestergewänder verkauft. Zwar habe ich genug Unterwäsche, doch so eine Unterhose, wie sie auch ein Bischof trägt, wäre ergötzend. Leider feststellen müssen, dass der Shop gar keine Unterhosen verkauft (sind Priester davon befreit, Unterwäsche zu tragen?), mir aber immerhin Socken erstanden. Ich rede mir nun ein, dass ich dieselben Sockenmarke besitze wie der Papst. Ha!
Endlich den Running Gag „Ich will auf die Kuppel des Petersdoms, komme aber nicht hoch, weil so viele Leute“ zerstören können. Hat zwar auch zwei Versuche gebraucht (beim ersten am Mittwoch wurde der ganze Vatikan um 11:00 geschlossen), am Dienstag war es endlich soweit. Ein Höllenaufstieg (oben der Gang dann ganz eng und schief, da in der Kuppel), die über 500 Stufen in der Römischen Hitze. Nach zehn Minuten tief durchatmen oben kann ich aber die Sicht auf die Stadt geniessen (auch wenn meine Kleider noch klatschnass sind vor Schweiss).
Eher unerwartet ans Arcade Fire Konzert gekommen. Gut. Gut. Sehr gut!
Und wenn ich noch hundertmal nach Rom komme (was zwar nicht sicher, da die Fontana di Trevi derweil restauriert wird und ich so gar keine Münze einwerfen konnte; das zwar fast ein wenig der Tiefpunkt der gesamten Reise, irgendwie war aber selbst das recht witzig), ich werde noch nicht alles gesehen haben. Neu dieses mal: so ein Aquäduktpark etwas ausserhalb. Auch wenn zum Teil etwas kaputt, eine grossartige Anlage (und langsam werden es echt viele Sehenswürdigkeiten da, die ich gerne wieder besuchen würde).
Soviel aus Rom (und war noch einiges mehr; noch meinen Dank an alle Beteiligten, hatte eine gute Zeit).

Papstsocke

Oink, oink, oink, oink, oink, usw.

Posted in Comic on 13. Juni 2014 by lueq

Ärgerlich. Für den Comic, den ich gestern begonnen habe zu zeichnen habe ich Papier verwendet, das von den Eigenschaften her eher an Löschpapier erinnert. Keine Ahnung, wie ich zu so einem Blödsinn komme. Mit dem Scheiss kann ich nicht arbeiten. Da zerlaufen die Zeichnungen. Ich arbeite doch nicht mit Bleistift! Echte Männer benutzen einen „Stabilo, point 88, fine 0.4“. So kann ich heute nochmal von vorne beginnen (mit richtigem Papier). Doof jetzt, dass das Gespräch unter den beiden Protagonisten etwas festgefahren ist und ich da irgendwie nicht rauskomme. Denn dummerweise habe ich als „Nebenhandlung“ fünf Schweine neben die Personen gesetzt. Und wenn das jetzt so weitergeht, werde ich zum Schluss 60 Säue gezeichnet haben (erhöht dann allerdings die Chance, dass mir davon wenigstens eines gelingt).
5x12

Klack, Boom, Bang

Posted in Ärger on 12. Juni 2014 by lueq

Es kann manchmal vorkommen, dass selbst ich was zu tun habe. Heute: Comic zeichnen. Ich habe einen Redaktionsschluss für Lettland mittlerweile um über ein halbes Jahr (!) verpasst (und übrigens sehr nett, wie David seine „Mach-mal-hinne-Mails“ jeweils verpackt). So mache ich mich heute ans Werk (Pēteris Kundziņš, Cūkgans, 1928). Jetzt wird aber dummerweise seit gestern ein Gerüst an der Fassade vom Nachbarhaus aufgebaut. Bei dem Lärm ist es absolut unmöglich irgendwas zu bewerkstelligen. Jedenfalls fast unmöglich, ein Bild (von insgesamt 12; ungewohntes Format A5) habe ich fertigstellen können. Mehr geht aber wirklich nicht. Die hätten mit dem Scheiss auch nächste Woche beginnen können (komisch, wurde gar nicht angefragt, wie man das besser hätte koordinieren können), denn da bin ich in Rom. Und auch wenn mich die Arbeiter ungeheuerlich nerven: leid tun sie mir schon ein wenig, sich bei bei der Hitze bewegen zu müssen.
Geruestlaerm

Wasserfallen

Posted in Allgemein on 10. Juni 2014 by lueq

Wandern ist etwas besser, wenn man das in der Gruppe tut. So waren wir gestern zu viert unterwegs. Geplant wäre eigentlich nur ein kurzer Ritt gewesen, hat sich dann in einen zünftigen Gewaltmarsch entwickelt. Bei der Talstation der Wasserfallenseilbahn beschliessen wir, dass wir lieber bergauf denn -runter wandern, so nehmen wir den Berg zu Fuss in Angriff. Blöd, wenn man so einen Spass am bisher heissesten Tag des Jahres unternimmt. Im Wald zwar etwas kühler als auf der Wiese, da es auf dem Jägerweg auf 100 Meter aber etwa 30 Meter rauf geht, breche ich auch so fast zusammen. Die Rast in der Hinteren Wasserfallen ist verdient (hihi, mit Lamas auf der Weide), doch damit noch nicht genug, wir gehen noch weiter hoch, Vogelberg. Streng, aber lohnend. So mit richtiger Gratwanderung. Und ohne den blöden Dunst im Mittelland hätten wir gar bis auf die Alpen gesehen. Die Sicht reicht leider nur auf Mümliswil. Zurück zur Seilbahn, doch damit nicht genug, weil die Bahn in der Provinz nur bis 17:30 fährt, müssen wir dann doch den Abstieg zu Fuss in Kauf nehmen. Insgesamt „ächz“, aber recht gut und amüsant. Das nächste mal etwas weniger laufen.
P1020216P1020222    P1020223P1020224P1020227P1020228 P1020232  P1020233P1020236P1020238P1020239P1020241P1020244

Fremdwarmduschen

Posted in Ärger on 8. Juni 2014 by lueq

Ich bin gestern etwas verschwitzt heimgekommen. Zum Glück habe ich noch gemerkt, dass ich gar kein warmes Wasser habe, bevor ich nackt unter der Dusche stand. Wird wohl irgendwann schon wieder funktionieren, so das Duschen gestern sein lasen (wollte ja auch nicht mehr weg). Heute bleibt der Hahn immer noch kalt. Man erreicht auch niemanden von der Hausverwaltung über Pfingsten, vielleicht handelt es sich auch um einen der Fälle, wo jeder (z.B. ich) denkt, irgendein Nachbar wird sich schon darum kümmern. Wenigstens hat Herr Frey erbarmen mit mir und ich darf heute zu ihm duschen gehen. Ich bin jetzt frisch und froh darüber, dass meine Waschmaschine selber Wasser aufheizen kann (und für den Küchenabwasch werd ich jetzt einen Topf Wasser aufsetzen). Schon geil, dass ich sonst immer ohne Probleme warmes Wasser habe. Ein Luxus, den man erst zu schätzen weiss, wenn man ihn mal nicht hat.
Fremdwarmduschen

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.