Unbeschriebene Blume

Posted in Erstaunlich, Urlaub on 5. September 2014 by lueq

Da wollte ich noch ein Bild vom einzigen Tierfriedhof im ganzen Land machen. Schon wieder Läufelfingen. Aus Jux und Tollerei einen Umweg über die Homburg gemacht. Wirklich nicht schlecht, gar mit Picknicktisch auf dem Turm, muss da Mal einen Apero organisieren (zur Not auch gerne alleine). Dann dort über sonst einen Berg, irgendwo im Wald die Ruine Witwald versteckt (mit Schild vorne dran: „Achtung fällt zusammen, keine Haftung“; Baselbiet, trag doch etwas Sorge zu deinem Erbe, denn das Gemäuer wäre recht ansprechend). Sonst freilich viel rauf und runter, mit nett Aussicht. Etwas schade, dass ich dann bei Eptingen den Lärm der Eutobahn habe (ich frage mich, wie man es aushält, da zu wohnen).
Und nun noch eine Frage an die Botaniker: warum blühen auf den Hügeln dort überall Krokusse? Laut iBlumen-App kann das gar nicht sein: Das Einheimische hat nicht mehr Saison, das Pyrenäen-Herbst-Krokus kommt hier gar nicht vor (und Safran war es bestimmt nicht, den kenne ich). Mehr gibt es nicht (ausser ein Weisses, das kommt aber auch kaum in Frage). Was habe ich da gesehen? Am Ende gar kein Krokus?
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Bei den Römern

Posted in Urlaub on 4. September 2014 by lueq

Mit dem Schiff in den Aargau. Ein Ausflug, der recht Spass machen kann (auch wenn es zu Fuss etwas gleich schnell wäre, weil Boot fährt flussaufwärts und zwei Schleusen). Natürlich etwas blöd, wenn man zu dritt unterwegs ist, und alle meinen, der andere kümmert sich schon um das mit dem Ausstieg, weil so fährt man dann aufs Mal bis nach Rheinfelden statt Kaiseraugst. Wir haben’s aber überlebt (Stimmung hat nicht gelitten unter dem Vorfall) und fahren mit dem Zug zurück. Dort der Höhepunkt des Tages, der Mueller giesst das Römische Amphitheater. Sehr gut. Danach wieder ein Tiefschlag; er muss so was wie arbeiten, erklärt uns den Weg, wie wir zurückkommen. Wieder meinen alle, der andere hört schon zu. Zwar auch das geschafft, aber der Abstecher in die Römische Kloake wäre bestimmt nicht nötig gewesen. Noch sonst etwas wirres Umhergegehe, es dann aber doch noch geschafft an den Rhein zu kommen. Die andern gehen gar schwimmen. Ich immerhin meine Füsse in den Rhein zu tauchen (meinen ganzen Körper zu wassern trau ich mich nicht). Schön dort am Rhein.
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Recherchearbeit

Posted in Urlaub on 3. September 2014 by lueq

Man könnte fast meinen, ich bin genau dasselbe wie vorletzte Woche abgelatscht, dabei benutze ich ganz viele mir noch nicht bekannte Wege. Erst ein erstaunlich ungewöhnlicher Zug in Olten. Danach suche ich nach einem römisch-antiken Weg bei Trimbach, der in den Berg gehauen ist, und finde den sogar (schlecht/gar nicht auf allen mit bekannten Karten eingezeichnet). Aussicht von der Geissflue leider etwas getrübt (Wetter; nicht weil ich röchle). Dafür habe ich die gesamte Ruine Froburg für mich alleine. Und dass es dann nicht zu langweilig wird, nehme ich von da an einen komplett anderen weg als letztes Mal. Erstaunt stelle ich dabei fest, dass Olten von oben gar nicht so ungastlich wirkt. Die Wisner Flue von unten her gesehen auch recht gewaltig (dafür hatte ich mir den Aufstieg sparen können, Aussicht eher bescheiden). In Wisen selber dann eine nette Überraschung. Ich lese den Fahrplan falsch (!) und meine, das bald ein Bus kommt. Dann spricht mich eine ältere Frau an und meint, der nächste Bus komme erst in einer Stunde (sie hat recht), ob sie mich mit dem Auto mitnehmen soll, sie fahre nach Trimbach, dort fährt bestimmt bald einer. Nehme ich gerne an, die Mitfahrgelegenheit. Man hilft sich erfreulicherweise auf dem Land, denn schon letzte Woche hat mich einer beim Auf-den-Bus-Warten ungefragt mitgenommen (vielleicht bin ich ich seit Neuestem auch ungeheuerlich begehrenswert anzusehen).
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Ein neuer Freund

Posted in Urlaub on 1. September 2014 by lueq

Ich darf ja dann so ein bisschen übers Horburgertal für die Zeitung schreiben. Da ich das einigermassen ernst nehme (Marc; nur Witz, ich nehme das sehr, sehr ernst), mache ich heute fast dieselbe Wanderung, wie ich sie schon unternommen habe, so kann ich exakter darüber berichten (und die Landschaft ist echt gut und ganz in der Nähe). So komme ich heute wieder zum Giessenfall, der beeindruckt mich gar fast noch mehr als letztes Mal (vor allem von oben). Von da an nehme ich eine andere Abzweigung als bekannt. Ich komme an einem abgelegen Bauernhof vorbei. Ein Hund hat grosse Freude, dass ein Mensch vorbeikommt. Er wedelt zwar mit dem Schwanz und will bestimmt nur spielen, aber er könnte einmal zubeissen und mein Kopf wäre weg. Zudem springt das Kalb erfreut an mir hoch. Find ich zwar irgendwie lustig, macht aber schon ein klein wenig Angst. Aber wie ihr bestimmt bemerkt habt: ich hab’s überlebt. Weiter durchs Baselland, und ich finde es wirklich immer ein klein wenig besser da, so mit Aussicht. Danach wieder nach Rümlingen (Eisenbahnviadukt fotografieren). Dann Heim.
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Was heute? Ach so; Museum

Posted in Urlaub on 31. August 2014 by lueq

Lange geschlafen. Zudem Wetter scheisse. Ich will aber trotzdem ein bisschen was erleben, so schaue ich nach, was ich denn heute mit dem Oberrheinischen Museumspass anstellen könnte. Irgendwie komme ich auf das Historische Museum Olten (?), wo die Ausstellung „Moderne Architektur im Kanton Solothurn 1940 – 1980“ läuft. Interessiert mich irgendwie (obschon ich immer noch die Meinung vertrete, dass die meisten Architekten hirn- und fantasielose Ärsche sind). So komme ich heute nach Olten (es hat geregnet). Und die Ausstellung selber finde ich dann überraschenderweise recht gut. Mit vielen Modellen und Fotos. Schön gemacht. Hat gar meine Ansicht über Architekten etwas aufwerten können. Da im Kantons Solothurn aufgewachsen, treffe ich auch auf viel „alte Bekannte“. Freude an so Zeug wie „Fussballstadion Grenchen“ und „Autobahnraststätte Deitingen Süd“. Beides Grossartige Bauten. Insgesamt eine wirklich überraschend gute Ausstellung, gehe ich wohl gar noch mal.
Architektur

Nicht oft schön

Posted in Urlaub on 26. August 2014 by lueq

Chinotto hat für mich komischerweise denselben Effekt wie sehr, sehr starker Kaffee. Das weiss ich eigentlich, trotzdem fand ich gestern Abend, ich habe jetzt Lust darauf und eines getrunken. Hatte dann den Effekt, dass ich die gesamte Nacht hellwach war. Scheisse, wollte ich gar nicht. Erst nach 7 Uhr eingepennt. Ärgerlich, komme ich freilich erst eher spät aus den Federn. Dann so ein klein wenig einkaufen gegangen. Dort Lust auf Frankreich gekriegt, so fand ich nach dem Einkaufen, ich gehe jetzt gleich nochmal einkaufen, aber in St. Louis. Distribus. Irgendwie in den falschen Bus geraten, der kam gar nicht in St. Louis vorbei, sondern bringt mich nach Hunigue. Dort wollte ich sicher nicht hin, finde dann aber, ich mache einen Frankreich-Spaziergang (alternativ dazu hätte ich einen Frankreich-Deutschland-Spaziergang machen können), durch die Bidonvilles von Paris (alles in Frankreich, was nicht Paris ist, ist ein Vorort von Paris). Erstaunlich, was für hässliche Häuser die Architekten in Hunigue und St. Louis hingeklotzt haben. Da kann ich mich drüber aufregen. Die architektonischen Verbrechen aber in derart grosser Zahl, dass es fast schon wieder cool ist. Und wenn man genau hinsieht, findet man sogar ab und zu einen guten Bau.
Einkaufen war dann auch komisch. Ich kaufe nicht ein Produkt, das ich wirklich brauche.
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Blanchierter Salat

Posted in Erfreulich, Essen on 25. August 2014 by lueq

Die gute Nachricht für heute: völlig unerwartet erweitere ich mein Wissen über Salat. Habe beim Waschen nicht aufgepasst und den warmen statt den kalten Wasserhahn aufgedreht. Das ist mir gar nicht aufgefallen, erst als ich den Salat aus dem Wasser ziehen will, verbrühe ich mir die Hände ein klein wenig (ich bin hart im Nehmen), wird wohl nicht viel machen, wenn der Salat etwas heisses Wasser abbekommen hat. Geschleudert. Stehen lassen. Dann feststellen müssen, dass Salat ein empfindlicher Tropf ist. Ein paar Sekunden im heissem Wasser und nur wenige Minuten später hat man braunen Salat. Könnte man vielleicht noch essen, hab’s aber nicht versucht.
salatbraun

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