Hat wohl der Praktikant programmiert

Posted in Ärger, Comic on 27. Mai 2016 by lueq

Ans Comic-Festival nach Rom gehe ich dieses Jahr mit dem Zug. Zwar etwas teurer, aber einiges, einiges, einiges angenehmer. Dazu gar nicht viel langsamer (bzw. gar schneller; schon mal von Roma Fiumicino mit Aufgabegepäck geflogen? Wenn man eine Stunde ansteht, ist man schnell). Ich versuche es erst auf der von mir sehr geschätzten Internetseite der SBB. Internationale Tickets kaufen? Das is ja ’n Dreck! Erst die gewünschte Zeit eingeben, wann man so etwa will. Dann seine Vergünstigungen eingeben, warten, warten, warten. „Wirklich der Zug?“ „JA!!!“. Dann wieder Warterei, schliesslich kommt die Mitteilung, dass es den Zug gar nicht mehr gibt (Preisauskunft wär auch nett gewesen). Dann kümmert sich die SBB leider gut um den Datenschutz, so ist nichts mit Zurück-Button drücken, dann die Suche abändern. Man muss wieder von vornen beginnen und untertänigst fragen, ob es denn möglich wäre, am 22.6. irgendwie von Basel SBB nach Roma Termini zu fahren (JA! Ich habe ein GA, ich bestätige das nur ungern mehrere Male). Scheint zu klappen.. Kurz vor dem Geschäftsabschluss kommt dann wieder die Meldung im Sinne von „Direkt ins Gefängnis, Weg führt nicht über Start“. Mein Frustrationspotential heute erschreckend gering und nach einem weiteren missglückten Versuch bin ich das Ticket dann am Bahnhof kaufen gegangen.
Romtix

Was ess ich heute?

Posted in Essen, Fussball on 26. Mai 2016 by lueq

Da durfte ich gestern mal wieder mit ans Spiel vom FCB. War ganz amüsant. Den Leuten im Stadion war der Kick so was von egal, der FCB eh schon seit Wochen Meister, mehr interessiert hat das Spiel vom FCZ in Zürich, das deren Abstieg besiegeln konnte. Und weil dann der FCZ tatsächlich abgestiegen ist, war die Stimmung trotz Niederlage sehr gut. Natürlich auch wegen der anschliessenden offiziellen Pokalübergabe. Mann, Mann, Mann. Ich bin glaub wirklich langsam zu alt für den Scheiss. Eine Ausgeburt an Fantasielosigkeit sondergleichen. Konfettiregen (noch nie gesehen), dazu laufen die unvermeidlichen Lieder ab Band. Queen, Tina Turner, und all der Scheiss, den man seit etwa 30 Jahren an jeder Pokalübergabe zu hören kriegt. Würden die Leute denn ohne diese Songs gar nicht begriffen haben, dass man gewonnen hat? Wenigsten ist im nächsten Jahr meine Nationalliga B mit Servette (und FCZ, Aarau, Winti, Schaffhausen) einiges spannender besetzt als die höchste Spielklasse (u.a. mit Thun, Luzern, Lugano, Vaduz). Dort hat sich leider auch schon lange die Unsitte eingespielt, nach einen Tor ein Lied zu spielen (wie sollte man auch sonst wissen, dass ein Treffer gefallen ist).
Und jetzt Lebensmittelgedanken. Ich hab noch einen Topf Hackfleisch. Hätte eigentlich Lust auf Hackbraten am Abend, muss aber die doofen Hamburger.Brötchen innert nützlicher Frist noch verarbeiten. Also evtl. doch Burger. Hab noch zeit zum grübeln, bis ich mit kochen beginnen muss.
Tocf_Hackfleisch

Weg vom Fussball zum Fussball

Posted in Fussball, Urlaub on 19. Mai 2016 by lueq

Auch wenn das finale der Euro-League in Basel stattfindet: es interessiert mich nicht besonders. Wär ja vielleicht lustig gewesen, mit all den hier herumlungernden Liverpoolern, ich brauch das aber nicht. Zudem spielte gestern Servette in Rapperswil, so geh ich da hin. Zum Fussball, um dem Fussball-Trubel zu entkommen. Mach ich auch nicht alle Tage. Ich hab Zeit und gehe viel zu früh, so kann ich noch auf die Insel Ufenau im Zürisee. Die Überfahrt mit dem Schiff entpuppt sich als anstrengend. Alte Leute mag ich meistens nicht. Zürcher mag ich immer nicht. Auf dem Schiff bin ich, sonst nur alte Zürcher, die zudem noch die ganze Zeit mitteilen, was sie gerade sehen („links, ein Schiff“, „da sieht man einen Aldi am Ufer“ u. ä.). Ufenau dann recht friedlich (die alten Säcke sind allesamt auf dem Schiff geblieben). Die Stunde Aufenthalt reicht schön, um sehr gemächlich einmal um die Insel zu gehen. Dann weiter nach Rapperswil-Jona. Rapperswil auch nett, ich immer noch zu früh und Zeit für einen Museumsbesuch. Kunst(zeug)haus. Leider grad am umstellen für für den nächsten Samstag, so ist nur ein kleiner Teil der Sammlung zu besichtigen. Aber recht OK. Ich hab danach immer noch Zeit im Überfluss und gehe mir den Ortsteil Jona beäugen. Das is ja ’n Dreck! Aber so Dreck, dass schon fast wieder geil. Dann wird es endlich spät und der Fussball beginnt. Geil! Entspannend! Für mich geht es um überhaupt nichts mehr, Servette eh schon aufgestiegen. Dementsprechend auch das Spiel. Langeweile, Rumgegurke, Langeweile. Keine Höhepunkte, gar nichts. Wenigstens war die Wurst gut.
Dann wieder in Basel angekommen ist eine sehr traurige Stimmung. Sie tun mir ein wenig Leid, die Liverpool-Fans. Hunderte von Leuten in und um den Bahnhof rum. Eine derart grosse Menschenmasse, die so still ist hab ich noch nie gesehen. Da lob ich mir doch unser langweiliges 1:1 gegen Rappi.
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Widerwärtig

Posted in Trinken on 16. Mai 2016 by lueq

Ich bin kein Teetrinker. Derzeit aber etwas am rumhusten (Planung soweit: am Wochenende nach Riga, dort noch rauchen, so viel wie geht bei 3€/Schachtel, dann aufhören), da ist Tee nicht das blödeste. Ich stelle dabei fest, dass mir der Schwarztee ausgegangen ist. Was hab ich sonst noch… Der S. (übergewichtig) war so freundlich und hat mir bei seinem vorletzten Besuch hier seinen Chlausensack dagelassen. Darin Tee. Z.B. „Türkischer Bayram, Apfel-Feige“ oder „Ägyptischer Amun, Granatapfel-Honig“. Das muss ich gar nicht erst probieren, ich weiss, das kann nichts sein und wird entsorgt. Ich finde noch einen Beutel von der Heilsarmee (zur Weihnachtszeit werfe ich immer einen Batzen in ihre Topfkollekte und finde, ich war damit genug wohltätig fürs ganze Jahr; dann werden mir immer ein paar Teebeutel aufgedrängt). Ich mache mir also meinen Heilsarmeetee. Gut gemeint, riecht dann auch ganz komisch. „Rooibos, Apfel.Zimt“.
Zur Not sollte ich evtl. doch stets etwas Schwarztee im Heim haben.
Tee

Haut dem Staatsbeamten in die Fresse (fest), falls er je sagt, er seie gestresst

Posted in Erstaunlich on 13. Mai 2016 by lueq

Oh ja. Es schwingt immer etwas Angst mit, wenn ich einen offiziell aussehenden Brief erhalte. Hab ich was vergessen? Hat sich was zu meinem Leidwesen verändert? Irgendwas ist immer. Heute ärgert mich die Ausgleichskasse Basel-Stadt. Der Brief dann nicht schlimm. Es wird mir mitgeteilt, dass mich das Amt für Sozialbeiträge bei ihnen gemeldet hat und ich deshalb rückwirkend auf 01.01.2014 bei ihrer Ausgleichskasse angemeldet bin. 01.01.2014! Verreckt, was für ein Tempo die Ämter so drauf haben. Über zwei Jahre, um irgendeine Meldung zu übermitteln. Echt immer wieder erstaunlich, dass das Land überhaupt einigermassen funktioniert, denn was ich von all den offiziellen Büros bisher so mitbekommen habe, gleicht das Ganze doch eher einer geschützten Behindertenwerkstatt.
Aber der Brief OK, keine neue Schikane für mich. Und wenn bei mir Unklarheiten auftauchen sollten, darf ich die Ausgleichskasse Basel-Stadt jederzeit anrufen. eine Unklarheit wäre da zwar schon: „WOZU DAS GANZE???“ Ist mir aber gar nicht so wichtig.
Ausgleichskasse_Brief

Wohlbesonnen

Posted in Erfreulich on 12. Mai 2016 by lueq

Während ich einen passablen Klostein suchen gehe, fällt mir ein, dass vielleicht irgendwann wieder mal die Sonne scheint, da will ich mich schützen, die Prävention ist mir ausgegangen. Der Ansturm auf Sonnenmilche (Plural von Milch?) ist heute sehr bescheiden, so kann ich mich ungestört umschauen.
Eine Riesenpackung ist heute gar im Angebot. 15 statt 20. Ich besinne mich glücklicherweise noch ein wenig und mir fallen dabei die beiden ungeöffneten Schachteln Alufolie ein, die ich seit etwa 5 Jahren daheim lagere (war ein Schnäppchen, wo es 3 zum Preis von 2 gab; leider benutze ich fast nie Alufolie).
Ich entscheide mich dann für dieselbe Packung mit 50 ml Inhalt, wie ich sie letztes Jahr gekauft habe. Reicht mir für eine Saison.
Sonnenkrem

Ich, der Unterstützer der Wegwerfgesellschaft

Posted in Ärger on 11. Mai 2016 by lueq

Das Konzept von einem Duftstein im eigenen Klo zu Hause gefällt mir. Ich habe das System „Hygo WC“ von der Migros. Dabei habe ich ein wiederverwendbares Duftsteinkörbchen, wenn die Seife fertig ist, kann ich eine Neue einschieben. Bei meinem letzten Einkauf habe ich gedacht, ich probier mal eine neue Duftnote aus: „Stick Flower“. Die am Montag eingefüllt und seither ist es ganz, ganz furchtbar. Es riecht so wie auf einem öffentlich Klo, wenn man ganz, ganz viele Chemikalien verwendet, damit man auch ja nichts anderes riecht. Wenn ich das auf der Bahnhoftoilette hab, find ich das ganz OK. Aber zu Hause? Sorry, wirklich widerlich und ungeheuer penetrant. Und weil ich alleine wohne, steht die Klotüre eh meistens offen, so riecht nun die ganz Wohnung nach „Stick Flower“. Ich hab derzeit echt ein wenig das Gefühl, eine vielbesuchte Bedürfnisanstalt zu bewohnen. Vielleicht geht’s in zwei Stunden wieder; den Duftkorb weggeschmissen, die zwei noch verbleibenden Reserve-Duftsticks ebenso. Jetzt viel rauchen in der Wohnung, dann wird’s besser.
Keine Experiment mehr, in Zukunft nur noch die Duftnoten „Tanne“ oder „Zitrone“ einpacken („Caribic Blue“ trau ich mich nicht mehr)
Duftsein

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