So eine Gelgenheit kommt kaum je wieder

Posted in Hölderlin sagt: on 23. September 2016 by lueq

Eher etwas zu spät am Tag finde ich, dass ich mal wieder einen Blick auf Laufenburg werfen könnte. Dort find ich es recht nett, mein Kopf spielt leider nicht so wirklich mit, etwas Schwindelscheisse (gibt es immer wieder bei mir; schränkt etwas ein, ärgerlich, aber nicht der Weltuntergang). So bin ich gar nicht lange da, und kümmere mich etwas zu wenig um den Flohmarkt, der auf der Deutschen Seite stattgefunden hat. Dass ich das Buch „Mandy lernt die Uhrzeit“ nicht genommen hab ist zwar etwas schade, aber nicht so schlimm. Wirklich ärgern muss ich mich jetzt, weil das Angebot für die Diddl-Tasse mit der Aufschrift „Take it easy, Jessica!“ zu 50 Cent ausgeschlagen habe.
diddeltasse

Pneus für die bessere Laune

Posted in Ärger, Erstaunlich on 20. September 2016 by lueq

Ist so eine Sache mit den Uhren… Es gibt viele ganz hübsche Billige. Bei denen ist es aber so, dass die dann meist nur einige Wochen oder Monate am Handgelenk halten, bis sie in die Brüche gehen. So hat von meiner Sammlung an ansehnlichen, aber leider billigen Uhren, keine wirklich überlebt (eine Uhr, die um die 20 gekostet hat, für 50 Eier flicken zu lassen, macht keinen Sinn). Vor ein paar Tagen hab ich dann meine Tissot für 50 geschrottet. Krone zum Uhrzeit stellen / Datum ändern liess sich nicht mehr herausziehen. Das dann mit Gewalt versucht, liess sich zwar herausziehen, aber nur so, dass ich in einer Hand die Uhr, in der anderen die Krone hatte (und auch hier die Reparatur wahrscheinlich teurer als die Uhr). Also neue ersteigert im Internet. Leider eine mit so einem Metallband. Da ich so muskulöse Unterarme habe (muskulös, nicht fett), war mir das Armband aber zu eng, so bin ich heute bei der Uhrmacherin vorbeigegangen (der Uhrmacher meines Vertrauens hat leider nur montags geöffnet). Die Dame schaut sich das Armband genauer an und sieht im Internet nach, um dann festzustellen, dass das Modell dermassen alt ist, dass gar keine Ersatzarmbänder mehr lieferbar sind (so ein ganz spezieller Switch zwischen Uhr und Armband). Da muss ich mich nun aufregen. Einerseits immer noch keine neue Armbanduhr, andererseits eine unnütze Uhr daheim.
Um mich zu entspannen geh ich mir dann eine überteuerte Galerieschiene kaufen, damit ich mein Fischli/Weiss-Plakat proper aufhängen kann daheim. Jetzt geht’s mir wieder gut (wenn auch mit Abstrichen, immer noch etwas mürrisch, bis ich dann endlich wieder eine Uhr fürs Handgelenk habe; ab jetzt nur noch welche mit austauschbarem Lederarmband ersteigern).
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Grusig!

Posted in Hölderlin sagt: on 18. September 2016 by lueq

Meine Kenntnisse über Hühneraugen war bis vor etwa drei Wochen sehr bescheiden. Mein ganzes Wissen beruhte auf der Geschichte in einem lustigen Taschenbuch. Irgendein altes. Verballhornung der Nibelungensage. Der Held (Donald oder Dussel, weiss nicht mehr) hat ein Hühneraug, drum kriegt er ein Pflaster von Daniel Düsentrieb, als Beinahe-Siegfried dann im Ersatz-Drachenblut (auch keine Ahnung mehr, was das war), bleibt die Stelle dann unbehandelt, so kann der Bösewicht (Gustav?) später dann mit einem gezielten Keulenschlag den Kampf gewinnen.
Was aber so ein Hühnerauge genau ist, hab ich nicht gewusst und mir in Portugal im Januar eines eingefahren. Zu enge Schuhe angehabt beim stundenlangen rauf- und runtergehen in Sintra. Hab schon bemerkt, dass da was nicht stimmt, so schlimm war es aber meistens nicht. Ich dachte ein Überproduktion an Hornhaut. so meinte ich, ich kann das mit ein bisschen Bimsstein wegschmirgeln. Die Bimserei hat für kurze Zeit schon etwas genutzt, zwischendurch hat es aber heftiger geschmerzt am kleinen Zeh. Ständiges auf und ab über Monate. Engere Schuhe nur noch selten angezogen. Die Situation war nicht besonders arg, aber ärgerlich.
Bei meiner vorletzten MS-Visite dann mal mein Maul aufgemacht und gesagt „Aua, aua, mein kleiner Zeh“ (allerdings im Wissen, dass ich nicht bei der Podologin bin). Die Ärztin hat gemeint, sei wahrscheinlich ein Hühnerauge, ich solle ein Pflaster versuchen.
So hab ich mir letzte Woche „Lebewohl Hühneraugenpflaster“ gekauft, rezeptfrei. Mit Salcyl- und Milchsäure. Laut Packungsbeilage etwa 4 Tage anwenden, täglich das Pflaster wechseln. Ich bin jetzt etwas irritiert, weil die Haut am kleinen Zeh ist aufgegangen (und schneeweiss geworden) und ich konnte irgendeinen festen Knubbel rausziehen. Hat bestimmt alles seine Richtigkeit so, mein Leiden wahrscheinlich sogar vorbei, aber irgendwie irritiert, weil schon etwas widerlich (und sorry, dass du das nun gelesen hast, aber ich musste das loswerden).
huehnerauge

Keine Veränderung festgestellt

Posted in Hölderlin sagt: on 16. September 2016 by lueq

Weil gestern mein Kopf so geschmerzt hat (so ein typisches „Ich-Idiot-habe-zu-wenig-getrunken-heute-Kopfweh), ging ich bereits um 10 Uhr ins Bett und hab dann tatsächlich geschlafen. Das hatte dann zur Folge, dass ich heute von alleine um 5 Uhr aufgewacht bin. Seltsam, am Morgen. Z.B. ist der Einkauf in der Migros in der Früh irgendwie ganz anders als am Nachmittag. Aber nicht besser oder schlechter.
Nun mit dem Zeitüberfluss gar mein Kopfkissen gewaschen (und der Tag geht noch über 12 Stunden!).
frueh_am_morgen

Bald wird gedreht

Posted in Essen on 14. September 2016 by lueq

Es kommt ja oft vor, dass ich gerne jeden Furz von mir mit den Leuten teile. Manchmal hab ich aber keine Lust drauf, z.B. die letzten paar Tage. Schade.
Mein Furz heute: ich gehe mir eine Maschine zum Pasta selber herstellen holen. Weil bei meinem vorletzten Besuch im Unispital wurde ich für meine Mitarbeit zur Justierung des neuen MRI-Geräts mit einem Gutschein der Stadtvereinigung belohnt. So geh ich mir damit nun was holen, was ich will, aber nicht unbedingt brauche (70 Franken Gutschein, Maschine für 69.90). Bin gespannt auf meine selbstgemachten Nudeln nachher.
Ach ja; ein Hühneraugenpflaster hab ich mir auch noch gegönnt.
pasta

Dreck im Bett

Posted in Hölderlin sagt: on 5. September 2016 by lueq

Vor weiss gar nicht mehr genau, vor wie langer Zeit ich mir eine neue Matratze zugetan. Und weil ich im Fernsehen auf RTL2 gerne ab und zu so Durchfall sehe wie „Hoppla, die Hoteltester kommen“ (da fühl ich mich nachher immer so unheimlich intelligent) hab ich zur Matratze mir noch einen Matratzenschoner zugetan. Heute beziehe ich das Bett neu und Wasche sogar den Matratzenschoner. Wie die Matratze dann so füdliublutt vor mir liegt, fällt mir ein, dass ich neulich so einen Fusselroller bei mir im Fundus gesehen habe (wieso hab ich so was?). So entfussele ich meine Matratze. Man sollte doch meinen, dass da fast nichts kommt, denn so neu und geschützt. Aber nein! Selbst nach 5 mal Klebeband abreissen (das versteht jetzt halt nur, wer mit dem System Fusselroller vertraut ist; wenn nicht, entgeht einem etwa gleich viel, wie wenn eine Folge „Hoppla, die Hoteltester kommen“ verpasst hat) kommt immer noch ganz viel Dreck von der Matratze weg. Ist ja widerlich (an mir kann’s kaum liegen; ich hoffe, es ist Stoff von der Matratze)!
Fusselroller

Spital, Museum, Schiff, Museum

Posted in Multiple Sklerose, Urlaub on 4. September 2016 by lueq

Da war ich heute schon wieder in der Klinik aufgeboten. Ins Spital am Sonntag? Ich schon. Weil ich seit Jahren an einer MS-Studie teilnehme, wird mein Hirn öfters durchgeleuchtet. Die Technik erzielt zwischendurch Fortschritte in Sachen medizinische Bildgebung, so kann es sein, dass die MRI-Röhre ausgetauscht wird. Weil dann aber die neuen Bilder besser aufgelöst sind als die alten, kann man – je nach Läsion – gar nicht sicher sagen, ob’s dem Hirn nun schlechter geht, oder ob ob das schon immer war, mit der alten Maschine aber gar nicht gesehen wurde. Und weil ich mich vor etwa 2 Monaten genauer habe untersuchen lassen, bin ich natürlich interessant, um die neue Röhre auszutesten (kann man sauber gegenüberstellen). Freilich sind im Unispital häufig wichtigere Dinge zu erledigen, als irgendwelche Studiendaten zu vergleichen, so ist das MRI-Rohr unter der Woche eigentlich immer belegt und so werde ich sonntags ins Spital aufgeboten. Nach der Untersuchung wird der Tag sogar noch ziemlich gut. Erst habe ich eine Stunde Zeit, die ich nutze, um mir den Münsterschatz im Historischen Museum beäugen zu gehen. Dann mit dem Schiff nach Hunigue, dort sogar nochmal ins Museum. Eher Zufall, dass das offen hatte, irgendwas über Krieg und Folklore, jetzt nicht das Museum das man gesehen haben muss. Ich bin auch der einzige Gast. Nachher sehe ich noch eine Café mit angeschlossener Bäckerei. Ich kauf mir ein Baguette. Über den Rhein nach Deutschland, wo gar nicht viel passiert ist. Und Tram heim.
Schiff