Laut RTL II alles echt

Posted in Erstaunlich on 10. April 2015 by lueq

Da bin ich gestern beim Fernsehen ja wo hängengeblieben. RTL II! Das ganze Programm von RTL II ist darauf angelegt, dass der Zuschauer dann Dinge sagt wie: „Wow, da gibt es Menschen, die sind noch fauler als ich“, „Wow, da gibt es Menschen, die sind noch dümmer als ich“ oder „Wow, da gibt es Menschen, die sind noch unordentlicher als ich“. Das Konzept zieht bei mir sogar für etwa 45 Minuten und ich schaffe es, mir eine ganze Sendung Frauentausch reinzuziehen (und fühle mich danach schlau, fleissig und sauber). Konzept soll immer etwa gleich sein, Spiesser-Frau tauscht mit Messi-Frau. Dass die Spiesser-Frau tätowiert ist, passt ganz gut ins heutige Gesellschaftsbild. Aber sonst dann echt sehr, sehr, sehr blöd, wird mit der Zeit gar etwas anstrengend, sich den Mist anzuschauen (viele Details kehre ich hier unter den Teppich). Laut RTL II ist die Sendung sogar echt (und der typische RTL II-Zuschauer wir das auch glauben). Bei mir hat sich aber doch etwas die Frage nach der Authentizität gestellt. Warum lässt die Spiesser-Frau (wohnt bei ihren Eltern, der Mann scheint abgehauen zu sein) ihr Kind (14 Monate) für ein paar Tage von einer ihr nicht bekannten Frau übernehmen (und das nur der eindeutigste von vielen Hinweisen auf Fake)?
Insgesamt: Eine folge Frauentausch darf man schon mal gesehen haben. Wenn’s mehr wird, sollte man sich sein Leben überlegen.
Frauentausch

Unvollendetes Nicht-Meisterwerk

Posted in Comic on 9. April 2015 by lueq

Ich mache selten Skizzen, bevor ich mich an einen Comic mache. Manchmal kommt es vor, dass ich mir ein paar Ideen hinkritzle, das Blatt dann aber irgendwie irgendwo liegenlasse. Monate später finde ich das dann wieder und werde meist nicht schlau daraus. Heute ein seltsamer Fund. Im ersten Bild steht etwas in der Art von „Wenn es Gott Gäbe & Humor“, dazu ein doch interessantes Bild eines Espressokochers auf Rädern (könnte zwar auch was anderes sein). Im zweiten Panel dann der Text „Kaffee wär anders“, darunter habe ich wahrscheinlich versucht ein auf dem Hinterteil stehendes Auto zu zeichnen. Wirklich sehr abstrakt wird dann Bild drei mit dem Text „Nicht nur anders, irgendwie Scheisse. Ehekrach“. Kein Bild dazu. Die Comic-Skizze bricht dann ab. Aus der Geschichte wird wahrscheinlich nichts mehr und ich werde kaum weiter daran arbeiten. Aber immerhin sonst eine Idee gehabt. Es geht um Vicky Leandros’ Lied Theo, wir fahr’n nach Lodz .„Im Stall die Kuh macht muh, die Hähne krähen dazu“. Grosse Poesie. Ab an den Zeichentisch (immerhin bis Bild drei eine Idee im Kopf, der Rest kommt dann von alleine).
Skizze

Kleines Warmwandern

Posted in Multiple Sklerose, Urlaub on 8. April 2015 by lueq

Da war am Morgen wieder mal der Infusionstermin; nicht Neues. Dann habe ich mich leider noch für irgendeine Studie bereiterklärt; das hat gedauert… und war langweilig. Etwa so: ich schaue auf einen blauen Punkt in der Mitte, dabei bewegt sich ganz langsam ein roter Punkt auf den blauen zu, wenn er den erreicht hat, zieht er wieder weiter weg. Das etwa 800 mal mit links, dann 800 mal mit rechts. Dafür ist meine Retina (oder sonst so was) jetzt saugut ausgemessen. Links etwas dünner als normal (wie erwartet, weiss ich doch schon über 10 Jahre), aber im grünen Bereich (solange mir nichts auffällt von meiner Behinderung).
So bin ich erst etwas spät wieder daheim, will bei dem Wetter aber noch etwas raus. Nicht zu anstrengend, muss erst wieder etwas in Form kommen. So erwähle ich den Spaziergang von Grellingen nach Himmelried. Der Aufstieg ist zwar ganz nett, aber nicht wirklich gut und in Himmelried verpasse ich den Bus. Der nächste lässt dann 50 Minuten auf sich warten und die einzige Kneipe in Himmelried hat am Mittwoch geschlossen. So gehe ich halt zu Fuss wieder zurück, nehme aber den etwas anderen Weg. Und der ist dann wirklich sehr sehenswert (Chastelbachtal). Leider werde ich dabei zum Kräuterhippie. Aber der Bärlauch am Wegesrand lädt zum Essen ein. Und wenn die Blätter noch ganz klein sind, sind sie am besten, so gibt’s heut Bärlauchpesto (selbstgepflückt! furchtbar).
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Talente

Posted in Fussball on 6. April 2015 by lueq

Ich habe es heute wieder nach Bern geschafft, das sogar migränefrei. Der Junioren-Fussball war erstaunlich gut. Die Mannschaften waren organisiert und haben recht ordentlichen gekickt. Da habe ich schon einiges schlechteres gesehen in der Nationalliga B. Zum Schluss hat der FC Bern Nord den FC Pruntrut gar mit 3:0 ins Welschland zurückgeschickt. Der Ausflug insgesamt lohnend, auch wenn die Bierstände geschlossen hatten (aber die Anzeigetafel lief sogar). Sportplatz Spitalacker geh ich wohl wieder mal hin. Wird dann bestimmt nicht so gut wie heute (FC Breitenrain; 1. Liga classic). Und mit 12 Franken Eintritt gar teurer als das Spiel beim SSC Napoli (8€).
Bern_Nord

Lokale Krankheit

Posted in Unerträgliche Schmerzen on 5. April 2015 by lueq

Das Mittelland im Frühling scheint für mich nicht geeignet zu sein. Da spielt irgendwie der Luftdruck verrückt und ich krieg Migräne. War am Freitag da, dabei das Gefühl gehabt, dass mein Kopf nächstens explodieren würde (und in dem Moment hätte ich gar nicht so viel dagegen gehabt, dann wär ich wenigstens erlöst gewesen). Heute Bern. Eigentlich hat mich Schwester zur Osterfeier eingeladen.Und davor wollte ich zum Fussball, eine sehr, sehr tiefe Liga. Mein Neffe spielt beim FC Breitenrain (Junioren B) und da der Kick auf dem Sportplatz Spitalacker Bern stattfindet, gehe ich gerne hin (tolles „Stadion“, so mit ein paar gedeckten Holzbänken). Ich bin dann etwas zu spät da und erstaunt, dass da gar kein Fussball ist (und die Lokalität abgeschlossen). Vermutung: Schwester hat mir falsche Spielstätte angegeben. So nutze ich die Zeit, bis ich Ostern mache, mich in Bern nach Brunnen für die Sammlung umzusehen (laut Wikipedia gibt es über 1000). Die Stadt ist wirklich hübsch anzusehen, leider wurde bei den meisten Brunnen vergessen eine Jahreszahl einzumeisseln. Und während dem Gang durch Bern keimt die Migräne auf. So beschliesse ich, die Stadt zu verlassen. Wenn der Scheiss wirklich angekommen ist, bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Im Zug dann noch eine SMS von der Schwester: „Feier und Fussball sind erst MORGEN, kannst aber gerne vorbeikommen [, du Trottel]“. Ich aber schon wieder auf dem Heimweg. Morgen versuch ich’s dann nochmal. Und die freudige Überraschung: kaum fährt der Zug aus dem Hauensteintunnel raus und hat das Mitteland hinter sich gelassen, ist auch meine Migräne wie weggeblasen.
Migräne

Kassensturz

Posted in Urlaub on 4. April 2015 by lueq

Ich finde, es ist wieder mal an der Zeit, mit Geld zu prahlen. Mit wenig Geld. Denn am Samstag mach ich dann für eine Woche Malta und schaue mir heute meine Ausgaben genauer an.
Weil ich von Mailand aus fliege, wird die Reise um etwa 30€ teurer, wegen dem Transfer von Domodossola nach Milano Malpensa (und zurück). Für den Flug selber musst ich satte sFR. 97.19 hinlegen. Und für die sechs Übernachtungen im Hotel wurden nochmals sFr 137 fällig (laut Internet ein Dreisternehaus; ich bin gespannt). Soweit, so preiswert. Dann aber doof, dass ich erst wieder um 12 Uhr nachts wieder in Mailand ankomme und sieben Stunden am Flughafen rumhängen müsste, bis mich irgendein öffentliches Verkehrsmittel weiterbringen würde. So wird die Reise doch noch etwas teurer, denn fürs Flughafenhotel in Mailand werden nochmal 50€ fällig. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit dem Preis.
Und hier noch mein Tipp, falls irgendwer im Sommer Lust auf Malta hat. Kein Problem, derzeit EasyJet-Flüge Malpensa – Malta (und zurück) für unter 80€ zu kriegen (schade, hab ich meinen bereits im November gebucht).
Malta

Wieder versöhnt, dann Konsumspass

Posted in Essen on 1. April 2015 by lueq

Ich bin immer froh, wenn ich nach einer Woche Urlaub heimkehre und dann nicht viel Post habe. Nur selten werden mir positive Nachrichten per Briefverkehr zugestellt. Heute tätige ich den Gang zum Briefkasten. Uff; gar nicht viel drin. Post von der AXA Winterthur. Da bin ich ja gespannt. War doch erstaunt, dass die sich nach meiner Beschwerde, wegen der mir nicht mitgeteilten Preiserhöhung, wenn ich die Prämie in zwei Raten zahle, nicht mehr gemeldet haben (die E-Mail war bestimmt, aber doch noch einigermassen freundlich, habe Worte wie „Volltrottel“, „Wichser“ oder „Arschlöcher“ wohlüberlegt weggelassen). Nun schreiben sie mir, dass ihnen das furchtbar leid tut und das die Servicequalität überhaupt nicht dem Standard der AXA Winterthur entspricht. Als Entschädigung für die mir entstandenen Unannehmlichkeiten schlagen sie mir nun vor, dass ich – wenn ich bei ihnen versichert bleibe – als kleine Entschädigung einen Spezialrabatt von 15% auf die Versicherungsprämie einbauen. Und das bleibt gar die nächsten paar Jahre erhalten. So bleibe ich ein AXA Winterthur Kunde. Ich muss versuchen, mich in Zukunft öfters schlecht beraten zu lassen, bringt was (im Fall AXA Winterthur immerhin über 40 Franken/Jahr).
Nachmittags etwas einkaufen beim Franzosen. Wollte das erst mit einem längeren Spaziergang verbinden (Petite Camargue, die Rheinschleuse bei Village Neuf, Weil), beim Einkauf im Géant vergeht mir allerdings die Lust auf eine Wanderung. Bei der Heimkehr schaue ich in der Schweiz noch kurz beim Metztgerei-Bell-Outlet-Store (!) vorbei. Recht geil da, ungeheure Preise. Ich glaube, den Shop werde ich in nächster Zeit öfter besuchen (es gibt da Fleisch, Fleisch und Fleisch).
Und auch der Géant in St. Louis verdient mehr Beachtung von mir. Der Fisch sieht erstaunlich gut aus, auch in Sachen Gebäck eine feine Offenbarung (und das vom Supermarkt). War eine saubere Kaffeepause eben, mit Éclair Café und Chocolat Framboise Ind. (auch irgend so ein Kuchen).
Eclaire

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