Pferde im Schnee

Schon lange habe ich gedacht, es wär vielleicht ganz lustig, mir ein Polospiel anzuschauen. Polo. Meisterschaften gibt es nicht, auch keine Nationalteams. Nur einzelne Turniere. Heute z.B. in Klosters. Hingehen. Ein komisches Spiel. Zum Glück hat es einen Kommentator, der ein wenig erklärt, um was es so etwa geht. Zuerst das Spiel Klosters-Davos : Hackett. Zu meiner Überraschung steht es bereits vor dem Spiel 0:2. Das darum, weil jeder Spieler (drei pro Team) ein Handicap hat. Dann zähl man alle Handicaps für jedes Team zusammen, damit auch schlechtere Mannschaften eine Chance haben zu gewinnen (schönes System, man sollte das  im Fussball einführen). Dann folgen ein paar Chukkas (ich würde es relativ profan Viertel nennen) mit vielen Unterbrechungen, weil das Wegerecht (oh ja; ich hab polomässig was gelernt) häufig nicht gewährt wird. Aber so richtige Spielzüge sehe ich während des ganzen Spiels gerade Mal einen (dafür aber viele Penaltys; je nach Foul aus 15 oder 25 Metern Entfernung; manchmal mit, manchmal ohne Torwartpony; eben, ich hab nicht alles begriffen). Ist aber recht unterhaltsam. Heckett gewinnt 14:11. Dann ist etwas Pause und das zweite Spiel beginnt. Maissen/Parmigiani : Duran Duran (ehrlich!). Vor Beginn steht es 0:3. Maissen/Parmigiani ist aber sehr gut (spielt doch schliesslich mit M. Luginbühl der beste Polospieler der Schweiz mit; Handicap +2) und schon nach wenigen Minuten heisst der Spielstand 5:4. Wie es dann ausgegangen ist, weiss ich gar nicht. Will nicht allzu spät Heim kommen.

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