Schlechte Kunst aufgehängt, gute Kunst angeschaut

Überraschend gut geklappt, das mit dem Hängen in Luzern (wenn ihr in den nächsten Tagen in Luzern seid und überhaupt nicht mehr wisst, was tun, geht ins Restaurant Gewerbehalle). Ich darf sogar Nägel in die Wände hämmern, was freut und die Scheisse wird ungeheuer vereinfacht. Ich hatte gedacht, dass ich etwa zwei Stunden haben werde, bis ich alles an der Wand habe. Da es nicht meine erste Ausstellung ist, weiss ich, dass ich das etwa mal drei nehmen muss und so plane ich sechs Stunden ein. Dann wird es seltsam, denn nach zwei Stunden bin ich tatsächlich fertig. Geil. Nun habe ich allerdings vier Stunden Zeit zum vertrödeln in Luzern. Erst mal ins Museum. Beim Eingang werde ich gefragt, ob ich denn an einer kleineren Umfrage teilnehmen würde. OK. Die erst Frage ist, wie ich denn auf das Museum aufmerksam geworden bin. „Ich bin mit ‚m Bus vorbeigefahren und hab dann dank iPhone gesehen, dass ich gratis rein kann mit meinem Museumspass.“ Vielleicht die falsche Antwort. Mehr will die Frau dann gar nicht wissen. Ich bin dann recht beeindruckt vom Ganzen. Hat mehr Picassos als das Picasso-Museum in Luzern, im Keller hängen mehr Klees als im Zentrum Paul Klee in Bern (mit der übrigen Zeit in Luzern also besser ins Museum Sammlung Rosengart, denn in die Gewerbehalle). Schöne Sache. Mit dem Museum bringe ich die vier überzähligen Stunden aber nicht ganz rum, so gehe ich noch etwas Schiffchen fahren auf dem Vierwaldstättersee. Es lässt sich ganz gut leben als Arbeitsloser mit Raiffeisen-Konto und GA.

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