Unerwarteter Geldsegen

So viel Geld mit so wenig Aufwand wie gerade eben habe ich noch nie gemacht. Begonnen hat der Spass, nachdem ich von Dänemark nach Hause kam und noch einige Kröner übrig hatte. So habe ich gedacht, ich zahle das doch auf mein Konto ein und bin zur Bank gegangen. Da ich im Urlaub meistens alle Karten aus der Brieftasche nehme (der Ausländer stiehlt), hatte ich meine Bankkarte gar nicht dabei. Ist ja kein Problem, wenn man etwas einbezahlt; ID reicht. So habe ich meinen Ausweis gezeigt und wollte die paar Kröten abliefern. Die Dame hat mich im Computer gesucht und dann gemeint, ist OK, wenn ich das auf mein Sparheft überweise. „Sparheft? Ich hab kein Sparheft bei ihnen. Ist ein Privatkonto.“ Die Antwort darauf war dann, dass ich nur ein Sparheft habe, sonst aber kein Konto. Nanu? Ich stelle fest, dass die Frau mich richtig gesucht hat, denn mein erster Name auf dem Personalausweis lautet Tobias. Als sie dann nach Lukas gesucht hat, hat sie mein handlungsfähiges Konto gefunden. Doch wie ist das mit diesem ominösen Sparheft? Ich beauftrage Mutter, dass sie das suchen soll, sie findet aber nichts. Woher das kommt, kann sie sich auch nicht vorstellen. Sie kümmert sich aber vorbildlich darum und sagt mir, was ich zu tun habe. Ganz einfach: wieder zur Bank, Verlusterklärung unterschreiben, Geld auf das „echte“ Konto überweisen lassen. Sind zwar keine Millionen, aber für mich sehr viel beruhigendes Geld.

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