Ohne rassistische Hintergedanken

Ich habe mir im Internet Gutscheine ersteigert, mit denen man teure Messer einiges billiger erwerben kann. Was teuer ist muss ja gut sein. Leider muss ich deshalb in die Bidovilles etwas ausserhalb, denn die Gutscheine kann man nur an der Tankstelle einlösen. So fahre ich heute etwas ausserhalb und erstehe die Messer. Und da ich sehe, dass ich grad in der Nähe bin, finde ich, ich könnte mir doch den jüdischen Friedhof anschauen gehen. Der ist dann gar nicht so sehr schön (kommt nur auf Platz 3 von 3 von den Friedhöfen, die ich in dieser Stadt bisher besucht habe). Nix Blumen, nur Grünzeug auf den Gräbern, auch die Grabsteine sind sehr schlicht gehalten. Dazu viele Inschriften in drei Sprachen (deutsch, hebräisch und französisch; warum das? Klär mich auf, Sperrflächen-Besserwisser). Und gut, wird man beim Eingang nicht kontrolliert. Da wäre ich in Erklärungsnot geraten, wenn ich hätte darlegen müssen, was ich denn mit neuen Messern auf dem Friedhof will.

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