Biel – Wohlen

Ich erledige heute einen weiteren Teil meines Planes, in allen Stadien der Nationalliga B ein Spiel zu schauen. Ich fahre nach Neuenburg. Der einigermassen Fussballinteressierte wird da nun etwas stutzig, ist doch Neuchatel Xamax in diesem Frühjahr offiziell pleite gegangen und spielt momentan in der ungefähr 200. Liga. Da Biel aber zur Zeit ein neues Stadion baut, werden die Heimspiele zur Zeit im 20 Kilometer entfernten Neuenburg ausgetragen. Das ist dem Publikumsaufmarsch nicht unbedingt zuträglich, zwei Drittel des 12’000 Leute fassenden Stadions sind gesperrt, im restlichen Teil sind laut offizieller Mitteilung gerade mal 366 Zuschauer. Ich hatte noch nie so viel Platz an einem Spiel. Interessant auch der Blick auf die Pressetribüne: ein Reporter. Hat aber sogar einen Prominenten im Publikum: etwas 5 Meter neben mir sitzt Stéphane Chapuisat (also wenn ich Spielerscout wäre und man würde mich an so ein Spiel schicken, würde ich es mir einfacher machen, nicht hingehen und dann sagen, dass einfach alle schlecht waren; kommt der Realität meist sehr nahe). Besonders gut war’s auch nicht, aber recht unterhaltsam, der beste Spieler ist der Torhüter von Wohlen. Der verhindert schlimmeres, und so geht der Zweit- gegen den Drittletzten nur mit 2:0 unter (mein Tipp vor dem Spiel war 7:2 und das hätte es schon geben können, wenn sie halt etwas besser wären). Die Stadionwurst auf der Maladière übrigens unter aller Sau, das Bier auch. Stimmung interessant. Hat was von Theater. Leise sein!

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