Regen im Süden

Ich durfte eine Nacht ins Tessin, weil mich Leute zum Übernachten eingeladen haben. So nutze ich die Gelegenheit und mache einen Umweg, schliesslich will ich doch noch sehen, wie die Flüsse dort hinter dem Bahnhof von Domodossola zusammenfliessen. Dabei komme ich immerhin an der hässlichsten von mir je gesehen Kirche vorbei, doch dorthin, wo ich eigentlich will, schaffe ich es leider nicht. Es ist schwerer (und weiter) als angenommen, eventuell hätte ich all die Schilder mit „Passaggio vietato” ignorieren sollen. Der leichte Regen liess meine Abenteuerlust auch auf ein bescheidenes Mass anschrumpfen. Aber immerhin etwas weiter gekommen als beim letzten Versuch und ich bin recht überzeugt, dass der nächste Anlauf von Erfolg gekrönt sein wird.
So setzte ich meine Reise bereits etwas durchnässt fort und fahre mit der Centovallibahn Richtung Locarno. Dabei lasse ich es mir nicht nehmen, bei Palagnedra aus dem Zug auszusteigen. Dort regnet es dann ziemlich übel (Optimismus liess mich ohne Regenschutz losziehen) und die eigentlich schöne Natur ärgert mich. Nach einer Stunde verlasse ich das Höllenloch. Wenigstens weiss ich jetzt, warum dort im Stausee immer so Blubberblasen aufsteigen.
Dann weiter über Locarno nach Minusio, wo der Regen noch ärgerlicher wurde. Wenigsten hatte ich ein Dach über dem Kopf.
Und wenn ich heute schon in der Nähe bin, fahre ich kurz nach Lugano, wo es fast schon Sonne hatte, aber nicht so wirklich. Ich kriege einen Regenschirm geschenkt. Mit Zebras drauf. Herzig!
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