„Da steig ich nicht ein“

Meinen Canossagang muss ich bereits um 10 Uhr morgens erledigen. Dort wird mir nichts überraschend Neues mitgeteilt. Nur soviel: Ich bin raus. Ich spiel nicht mehr mit. Klingt nun übler, als ich das empfinde. Mir doch egal, belustigt mich gar ein wenig, meine Situation.
Da ich dann bereits wach bin, beschliesse ich, auf die Walz zu gehen. Dazu zu sagen, dass ich den Fluss dort bei Domodossola zwar gefunden habe, aber doch nicht genau da stand, wo ich es eigentlich wollte (auf der falschen Seite vom Nebenfluss). Und es besteht gar die Möglichkeit, in Domo auf die Centovallibahn umzusteigen, und bis zum ersten Halt mitzufahren denn von da aus ist es gar nicht mehr so weit zu Fuss. Also einmal mehr ab nach Italien. Beim Umsteigen stelle ich am Gleis dann fest, dass der von mir auserwählte Zug nur mit Panoramawagen unterwegs ist und nur mit Zuschlag bestiegen werden kann. Leck mich doch am Arsch, Centovallibahn. Ich lasse das Projekt „Fiume Toce“ ein weiteres Mal (mittlerweile 4x) hinten anstehen und geh Kaffee saufen in Domodossola. Dazu Gelati fressen, Wurst und Käse shoppen. Kamera zwar mitgenommen, aber keine Bilder gemacht, kenne Domodossola mittlerweile schon ziemlich auswendig. Dann zurück. Gut, hatte ich ein Buch dabei, wär sonst wohl etwas öde gewesen im Zug.
Panoramazug

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