In meinem Arm sind mehr Schrauben drin als in deinem Arm

Ich würde gerne etwas von meinem Venedigurlaub berichten. Kam dann allerdings ganz anders: die schlimmste Woche meines Lebens. Vorletzten Samstag war ich etwas betrunken. Auch im nüchternen Zustand wäre ich bestimmt auf dem Glatteis übelst ausgerutscht, den Sturz hätte ich allerdings bestimmt etwas professioneller abfedern können. Bin noch unter Schmerzen – in der Annahme: „das wird schon wieder“ – nach Hause gekommen. Aufwachen war dann die Hölle. Nicht mehr die kleinste Bewegung ging ohne Schmerzensschreie. Einem Käfer auf dem Rücken geht es besser. Immerhin habe ich es im liegen geschafft mich zum Telefon zu kämpfen (15 Minuten für 3 Meter). Dank der Kurzwahltaste den Herr Frey anrufen können. „Lass alles stehen und liegen und komm zu mir. Bitte Bitte. Bitte.“ Der kam dan glücklicherweise und wir beschliessen recht schnell, dass die einzige Wahl, die uns bleibt, die ist, eine Ambulanz zu informieren. Die hat mich dann freundlicherweise gleich mit Morphium vollgepumpt und so war ich immerhin transportfähig bis in die Notaufnahme. Dort wurde recht schnell festgestellt, dass das sehr unschön gebrochen ist. So durfte ich immerhin gleich im Spital bleiben, immer zwischen Morphiumrausch und mir bisher noch nicht bekannten Schmerzen. Am Mittwoch war die Operation und bin recht stolz, dass ich heute bereits wieder nach Hause geschickt worden bin. Wird wohl eine eher ruhigere Weihnachtszeit für mich werden.
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