Déja vu

Die Vorzeichen waren zwar nicht exakt dieselben, aber auch ohne viel Suchen kann ich erstaunlich viele Parallelen finden. Ich in Solothurn, bald zum Urlaub nach Venedig. Da zwischen Solothurn und Venedig dieses mal jedoch gar zwei Nächte liegen, kann ich in Solothurn schlafen. Ab zu Muttern. Wie immer, wenn ich dort bin (in Solothurn, nicht bei Muttern), trinke ich zu viel. Nach dem Zechen beschliesse ich etwas Geld zu sparen und gehe zu Fuss nach Hause, statt mit dem Taxi. Das führt dann über einen unbeleuchteten Feldweg, dazu schwacher Nieselregen. Und wie es auf Feldwegen so vorkommen kann, liegt dann irgendwo ein Klumpen Dreck rum. Diesen treffe ich etwas ungeschickt und falle zu Boden. Besser, wenn man in den Dreck fällt, als aufs Eis. Man stürzt weicher. Zwar schon nicht der Höhepunkt der Gefühle, so im Matsch rumzuliegen. Muss man aber mal erlebt haben. Wenigstens war das Aufwachen heute – abgesehen von den unumgänglichen Kopfschmerzen – schmerzfrei. Und wenn ich nun noch den Schlamm vom Mantel abbürste, kann eigentlich nichts mehr schief gehen mit dem Urlaub in Venedig.
Rutsch

Eine Antwort to “Déja vu”

  1. Ötzfrrrrr Says:

    Aff!
    Habe hoffnungsvoll begonnen, zu lesen (tu ich aus unerfindlichen Gründen immer) und hätte drauf gewettet, dass Du Dir den zweiten Arm auch noch verknorkt hast. Welche Enttäuschung! Was’n los mit Dir?! Lässt Du nach? Sogar Merkel kann sich den Arsch brechen, wenn sie mal hinfällt! Mehr Einsatz, wenn ich bitten darf!
    🙂
    Gruss, Dein Ötzferr

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