לשבור את התחת שלי

Da hatte ich viel Freude bei meiner Bildungsreise nach Israel. Sehr gut, wenn der persönliche Führer auf ähnlichen Scheiss (z.B. Fussball und Friedhöfe) steht wie ich. Auch dass er Auto fahren kann ist in Israel von grossem Nutzen; das öffentliche Verkehrssystem steckt noch in den Kinderschuhen. Viel gesehen, hat sich gelohnt.
Erstaunlich, wie viele Zeugnisse von Deutschen man in Haifa vorfindet.
Sehr interessant auch das Fussballspiel Hapoel Akko – Maccabi Haifa. Weil wir (bzw. das Internet) das mit der Zeitverschiebung in Israel nicht ganz gerafft haben, waren wir gar zwei Stunden (!) vor Anpfiff im Stadion. Wir werden aber entschädigt, denn der Stadion-DJ lässt die ganze Zeit die Hymne von Hapoel Akko auf Repeat laufen. Mit Bier wäre das vielleicht erträglich gewesen, in der Winner Ligat ha’Al gibt es aber leider keinen Alkohol. Fussball dann mehr als bescheiden, dafür Stimmung sehr gut am Derby, auch noch nie so schöne Tore im Stadion gesehen. 1:1.
Tiefpunkt meiner Reise (inzwischen kann ich drüber lachen) war dann in Nazareth. Ich bin alleine und versuche, mit dem Bus weiter zu kommen. Das Bussystem in Israel sieht wie folgt aus: an den Stationen steht die Busnummer, dazu der Endhalt (manchmal gar in Buchstaben, die ich auch lesen kann). Eigentlich wollte ich an den See Genezareth; So stelle ich mich an eine Busstation, die mir dieses Ziel verkündet. Erwähnenswert dabei, dass KEINE Fahrpläne an den Stationen aufgehängt sind. Irgendwann muss ja ein Bus kommen, so warte ich. Und ich warte. Und warte. Nach über einer Stunde wird es mir etwas zu doof (hätte dann auch nicht mehr viel Zeit gehabt am See) und ich beschliesse, zurück nach Tel Aviv zu kommen. Wieder Busstation. Und weil ich nach Tel Aviv muss, bleibt mir nichts andere übrig, als da zu stehen, bis der Bus kommt. Bereits nach über zwei Stunden an der Haltestelle kommt dann tatsächlich einer und bringt mich ans angestrebte Reiseziel (Blitztempo! Nur etwa drei Stunden für 100 Kilometer). Und den Busbahnhof in Tel Aviv sollte man auch gesehen haben. Fehlplanung galore! Der zweitgrösste Busbahnhof der Welt (in einer Stadt mit 400’000 Einwohnern), ganze Sektoren im vor etwa zehn Jahren eröffneten, völlig überdimensionierten Bau sind gar nie geöffnet worden. So haben sich in den unbenutzten Gängen recht ansprechende Fledermauskolonien angesiedelt (gelten inzwischen gar als Naturschutzgebiet!). In den teilweise ziemlich leeren Hallen hört man die Fledermäuse pfeifen. Ich hatte über zwanzig Minuten, bis ich überhaupt aus dem Busbahnhof raus gefunden habe.
Hab nun immer noch nicht alles gesehen in Israel, wenn auch viel (Cäsaria, Haifa, Akko, Megiddo, Nazareth). So gehe ich wohl wieder mal hin. dann würde ich das mit dem Busfahren aber besser planen.

Fotos guckst hier

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