Auch fast in der Nähe

Gestern war so ein wenig wie Frühlingsputz. Nach drei Monaten Pause mit den Boden mit Lappen aufwischen (mein Arm kann das gar wieder einigermassen) war das Dreckwasser dann erstaunlich sauber. Wird wohl überbewertet, das mit dem Boden feucht Aufziehen.
Als Belohnung mache ich heute einen Ausflug. Erst ins Vallée de Joux. Da ich gestern gar noch etwas geschaut habe, was es da so gibt ausser Landschaft, beschliesse ich, ein Gebäude in Le Pont suchen zu gehen. Die Suche ist dann etwas beschwerlicher als angenommen (liegt am Hang oben), der/die/das (?) Manoir de Hautes-Roches ist dann allerdings so ziemlich eines der besten Häuser, die ich je gesehen habe. Auch die Aussicht auf den See runter umwerfend. Habe gesehen, dass das Haus zur Zeit zum Verkauf steht. Falls wer 3 Millionen übrig hat: unbedingt zuschlagen (19 Zimmer, 40’000m² Garten; zwar eine Renovation nötig, insgesamt aber eher in der Kategorie Schnäppchen).
Da ich das Haus von aussen allerdings schnell gesehen habe (zugenagelt und veralarmanlagt), fahre ich das Tal noch etwas hoch. Die Dörfer sind nicht besonders spannend, wenn da die Landschaft nicht wäre. Die Namensgebung jedoch sehr bemerkenswert: Eben „Le Pont“ (die Brücke), dann gibt es ein „L’Orient“, daneben gesellt sich ein „Le Sentier“ (der Weg) und als Höhepunkt heisst eine Ortschaft „Le Lieu“ (der Ort).
Und wenn ich schon da bin, finde ich, ich gehe noch schauen, wo das Wasser vom Lac de Joux so hinfliesst (der See hat nur einen unterirdischen Abfluss). So mache ich mich von dort aus auf den Weg ins ein paar Kilometer entfernte Vallorbe. Dort Fussmarsch zur Quelle der Orbe. Und obschon es etwas heiss ist, auch das ein sehr netter Weg dorthin, auch immer toll, wenn ein Bach fixfertig aus einer Felswand kommt.
Insgesamt ein guter Ausflug mehr, auch wenn die Jahreszeit etwas ungeschickt gewählt war.
Denn:
Im Winter wäre der ganze See zugefroren und schlittschuhtauglich (bei einer etwa 8 Kilometer langen Natureisbahn könnte gar ich mir vorstellen, Schlittschuhe zu schnüren).
Im Sommer hat die – wie auf Bildern gesehen – sehr gespenstische Höhle bei der Source de l’Orbe offen.
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