Geologische Wanderung II

Viel hab ich ja nicht viel zu tun. So beschliesse ich, heute den Teil der geologischen Wanderung zu absolvieren, den ich gestern verpasst habe, aber in der entgegengesetzten Richtung, als es die Wanderbroschüre vorschreibt, ich kleiner Rebell. Das beginnt einigermassen interessant, denn ich fahre mit dem Bus zum Bahnhof Bärschwil. Der macht zwar noch auf SBB, so mit dem blauen Schild in Helvetica, dort halten jedoch schon seit Jahren gar keine Züge mehr (Bahnhof auch über zwei Kilometer vom Dorf entfernt). Der geologische Weg ist ganz nett, war gestern zugegebenermassen einiges besser. So Waldweg, ohne viel Landschaft. Ich erreiche die Kalköfen, die sind nicht sehr interessant (welcher Idiot baut irgendwelches Industriezeug mitten im Wald?). Der Teich daneben allerdings sehr hübsch. Weiter zum letzten erhaltenen Stück der Gipsbahn, ein Eisenbahnviadüktlein. Die „Eisenbahn“ (Spurbreite 60cm), die sie da hatten find ich ziemlich cool. Als Triebwagen wurden Pferde eingesetzt, doch nur bergauf. Hinunter ging’s mit der Schwerkraft. Insgesamt aber auch nur ein Brücklein, dass die Reise nicht wirklich lohnt. Und in Bärschwil selber hab ich dann den Eingang zum Bergwerk gar nicht gefunden (auch nicht sehr zeitintensiv gesucht). Egal. Für Nachahmer: besser nur die ersten zwei Drittel der offiziellen Wanderung machen, da hat man vor allem Berge.
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