Trotzdem nicht viel Asche

Manchmal führe ich Buch. Z.B. Nichtrauchen. Nach jedem Aufwachen, bei dem ich am vorherigen Tag keine Zigaretten gekauft habe, darf ich einen Stich machen auf die in der Küche aufgehängte Liste. Heute war bereits Strich Nummer 113 dran (dabei bin ich froh, dass ich nicht zum Nichtraucher-Nazi mutiert bin; es ist mir scheissegal, wenn einer neben mir raucht). Der aufmerksamer Leser könnte nun annehmen, dass ich, weil es ja kaum jemanden gab, der mehr geraucht hat als ich (selbst Raucher haben mir manchmal gesagt „rauch nicht so viel“), deshalb eine gute Stange Geld auf die Seite schaffen konnte. Aber weit gefehlt, die Finanzen leiden sogar unter dem Rauchstopp. Mein Einkaufsverhalten hat sich enorm geändert. Einerseits Lebensmittel, die ich mir sonst nur selten geleistet habe. Ich rechne um, wie lange ich für den Preis geraucht habe (ein Rauchtag sind etwa 8 Franken). Auch Klamotten leiste ich mir einiges mehr als sonst (Hosen sind – je nachdem – etwa eine Rauchwoche). Das ist aber noch nicht alles, denn das System verwende ich auch beim Ausgang an und für Ferien (als ob ich nicht schon genug machen würde). So geht es am Sonntag für ein paar Tage nach Brindisi (für ungefähr einen Rauchmonat). Zwar noch nicht wirklich Lust, ich fliege eh zu viel herum. Ein kurzer Tagestrip, etwa in der Art wie Domodossola oder Mulhouse, würde mir reichen. Ich hatte aber gewiss schon ärgere Probleme.
Nichtraucherf

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