Konsum

Der Tag war zu Beginn etwas ernüchternd. Ich habe die vor Monaten in Frankreich gekaufte Enzian-Marmelade probiert. Nicht sehr geil. Enzian scheint nur zusammen mit Alkohol fein zu sein.
Den späteren Tag beschliesse ich, wieder raus aus der Hochsicherheitszone zu fliehen: Saint Louis. Habe die neue Ausstellung in der Fondation Fernet Branca gar noch nicht gesehen. Keine Ahnung, was da auf mich zukommt, aber ich hab ja Zeit. Ich stelle dort fest, dass die Ausstellung „prendre le temps“ heisst. Hui! Zum ersten mal in meinem Leben fällt mir ein Sprachwitz auf Französisch ein, und ich hoffe, die Ausstellung entpuppt sich nicht als „perdre le Temps“. Jaja; nicht sehr gut, der Kalauer, aber immerhin auf Französisch (für RTLII sollte der reichen). In der Ausstellung geht es um sieben (sechs?) Künstler, deren Werke der letzten vier Dekaden gezeigt werden. Ich find’s recht schön kuratiert, denn die Bilder/Videos/Plastiken sind nicht nach Künstler, sondern nach Dekaden geordnet. Überraschend gut. Dabei stelle ich fest, dass ich mir jeweils die Bilder von Guido Nussbaum (noch nie gehört vorher) genauer anschaue. Insgesamt wirklich den Besuch wert im Museum.
Danach shoppen im Supermarkt. Dort kaufe ich viel zu viel ein. Blödsinnig, habe nun alles im Überfluss. Oliven, Käse, Wurst. Sogar zu viel Brot. Denn da ich unter all den Einheimischen nicht zu sehr auffallen wollte, habe ich mir ein Baguette gekauft. Und weil mich das mit dem Enzian & Alkohol nicht losgelassen hat, fand ich, ein Liter Suze muss auch noch rein.
Baguette

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