Ich habe meine Mannschaft untergehen sehen

Die Verkäuferin am Bahnhof gestern hat grosse Augen gemacht, als ich ihr eine Zwanzigernote gab und fand, ist schon OK so (siehe letzter Eintrag).
Am Bahnhof war ich, weil ich zum Spiel Winterthur – Servette zum Ende der Fussballsaison wollte. In Winterthur bin ich dreissig Minuten vor der abgemachten Zeit, so kann ich noch kurz durch die Stadt zischen. Ist zu knapp, sollte die Stadt einmal genauer anschauen gehen. Immerhin komme ich am Stadthaus vorbei, das ich sehen wollte. Ganz nett, die Oper in Dresden hat Semper allerdings einiges schöner gemacht.
Dann zum Fussball. Gibt selten Spiele, wo es um so überhaupt nichts mehr geht. Gewinnt Servette z.B. 4:0, werden sie die Saison auf dem zweiten Platz beenden, Winterthur bleibt Vierter. Verliert Servette z.B. 4:0 bleiben sie auch Zweiter und Winterthur Vierter.
Fussballspiele in Winti sind doch so ziemlich das Beste, was der Schweizerische Fussball zu bieten hat (Stimmung, Fans, Wurst und was sonst noch drumherum kommt). Da wird Fussball noch gelebt. Auf dem Spielfeld lebt allerdings nur ein Team den Fussball. Obschon Servette je einmal Pfosten oder Latte trifft verlieren sie 4:0. Aber eigentlich scheissegal. Wir bleiben Zweiter.
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