Zu viel geplant

Gestern letztes Heimspiel des Jahres von Servette. 3 Uhr nachmittags. Gute Zeit, kann ich problemlos hin, Plane allerdings etwas übermotiviert. Ich will mich vor dem Kick noch schnell zwei Museen einverleiben. Ich wache früh auf, damit ich das dann auch schaffe. Ich fahren nach Genf, gehe erst zur UNO, um von da aus zu Fuss zum Sitz des Roten Kreuzes zu gehen (Genf kann schon beeindrucken). Da besuche ich das IKRK-Museum. Das wäre eigentlich sehr gut, doch bestimmt kein „Das-Leben-ist-schön-“Museum. Für das Teil sollte ich etwas mehr Zeit haben, so eine kurze Stippvisite bringt’s nicht wirklich. Weiter zum „Musée d’art et d’histoire“. Dafür nur etwa 30 Minuten Zeit, was völlig hirnrissig ist. Das Museum ist riesig! Etwas viel, weil ja auch so mit alten Waffen, Münzen, Tonscherben, bildender Kunst. Auch in dem könnte ich locker einen Tag verplempern, kann aber nur kurz durch die Sammlung rennen (war zwar schon super, hatte aber echt nicht sehr viel davon). Noch besser die Sonderausstellung „JP Saint-Ours, Ein Genfer Maler im Europa der Aufklärung“ (nein, ich hab den nicht gekannt). Ich frage mich erst, was denn die Fotografien von antiken Statuen in so einer Ausstellung suchen, stelle bei besserer Betrachtung fest, dass das Bleistiftzeichnungen von ihm sind. Ziemlich gut. Leider keine Zeit mehr (im mitgenommenen Museumsprospekt auf der Rückfahrt gelesen, das das Museum etwa eine halbe Million Objekte besitzt; lächerlich, das in 30 Minuten sehen zu wollen). Ab ins Stadion. Servette : St. Gallen II. Spiel dann bemüht von Servette, leider sind sie einfach nicht sehr klasse. Zwar drückend überlegen, die Spieler hätten interessante Ideen, leider reicht es ihnen technisch nicht, so kommen sehr fein gemeinte Pässe einfach nie an. Das Stade de Genève gibt ein etwas trauriges Bild ab. Interessant und auch bezeichnend fürs Spiel, dass sich in der zweiten Halbzeit ein Möwenschwarm in die Platzhälfte von Servette setzt. Dort werden sie nur etwa viermal gestört, ansonsten scheinen sie sich da recht wohl zu fühlen. Als ich dann denke, das wird nun aber bestimmt nichts mehr, schiesst Servette in ~Minute 82 doch noch das 1:0 (es hätte da schon etwas 5:0 stehen MÜSSEN). War aber insgesamt sehr gut unterhalten. Und nun die Gewissheit, dass es wirklich aufwärts geht. Denn: Vonlanthen hat sich erholt. In der 67. Minute eingewechselt. Zwar noch nicht allzu fit, wenn der dann aber wirklich gesundet ist, kann uns nichts mehr stoppen. Hurra! Nationalliga B, wir kommen.
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