Das ist nicht Kunst, das kann weg

Ich gehe raus bei dem Wetter. Was ich schon seit einiger Zeit vorhatte, war der Kunstweg von Riehen nach Weil am Rhein. Man sollte doch meinen, dass der Kunstweg gut ist, immerhin sind die Fondation Beyeler und Vitra daran beteiligt. Doch schon die Bilder, die ich gesehen habe, haben mich etwas abgeschreckt, so mache ich nicht den ganzen Weg mit, sondern umgehe erst absichtlich ein paar Passagen. So wandere ich erst über den Tüllinger Hügel, dann zum Kunstweg. Mann, Mann, Mann! Das ist aber echt ein Dreck! Furchtbar, Pastellfarben. Grässlich! Echt! Wenn’s jetzt eine Maturarbeit im Freifach Kunst wäre, schon in Ordnung. Aber das man für so was Geld ausgegeben hat. Gar nicht meins! Sorry, ungenügend! Der Fairness halber muss ich aber noch erwähnen, dass ich schon schlechtere Kunstwege gesehen habe. Immerhin hab ich das Glück, dass ich gar nicht so richtig auf die Wegweiser achte, so komme ich vom eigentlich geplanten Pfad ab. Ich komme in die Vorstadt von Weil am Rhein. Wow! Plattenbauten ganz in meiner Nähe (zwar etwas klein geraten). Gefährliches Pflaster. Ich bin etwas entsetzt und verwirrt ob der erneuten Hässlichkeit, kann nun aber einigermassen verstehen, wie es kommt, das im Stadtparlament von Weil am Rhein ein Vertreter der NPD sitzt.
Wenigstens entschädigt die Kirche im Bidonville meine geschundenen Augen ein wenig.
IMG_1816IMG_1817IMG_1818 Weil am Rhein, Peter und Paul

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