Kein Fest für mich

Da ist also heute Morgen plötzlich jeder zum politikinteressierten Auslandsbeobachter geworden. Wär ja schön, wenn sich das Volch mal auch für Themen im Inland dermassen kümmern würde. Ich mein ja nur… Aber mein Leben betrifft es z.B. mehr, wenn der Liter Milch um 5 Rappen aufschlägt als wenn der Donald Präsident der USA wird (zudem haben wir auch 8 Jahre George W. recht gut überlebt hier).
Item. Dann Spital, wo ich feststelle, dass ich heute meinen 100sten Schuss Tysabri reingeknallt kriege. Ich bin ja schon lange dabei. Ist aber gar keine Richtige Feier geplant, womit ich aber gut leben kann (die Gesprächsfetzen über die Wahl lasse ich gekonnt an mir abprallen). Es wird mir immerhin eine spontane Performance geboten. Mein Gegenüber kriegt auch eine Infusionsnadel reingehauen und meint dann zur Schwester, jetzt ist ihm aber ganz schwer schwindlig. Scheint nicht besser zu werden, so frag ich ihn, ob ich irgendwas helfen kann. Er schaut mich verdattert an, beginnt dann etwas rumzuzucken und fällt dann in Ohnmacht. Schnell ist er von drei Schwester einem Arzt und einer Ärztin umringt (Kompliment an das Universitätsspital Basel für sein Krisenmanagement). Dann wird festgestellt, dass das eigentlich gar nichts war (ich lerne den Ausdruck „vasovagale Reaktion“ kennen). Der Patient darf dann aber seine weitere Infusion im Liegen einnehmen, falls dann sonst noch was passieren würde. Ich hätt so als Jubiläumsgeschenk eigentlich auch gerne eine Infusion im Liegen gehabt.
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