Archive for the Ärger Category

Analog ist besser

Posted in Ärger, Essen on 9. Februar 2016 by lueq

Es ist nicht einfach mit den Küchenwaagen. Das Modell, wie ich es mir vorstelle, gibt es scheinbar nicht. Ich wünsche mir ein gerät aus Metall. Das hat oben einen Behälter, dort kann ich das Wägegut reinschütten, der Zeiger im unten vorhandenen Korpus soll mir dann das Gewicht anzeigen. Metallwaagen hab ich zwar schon gesehen, deren Skalen haben aber eine Genauigkeit von jeweils etwa +/- 200 Gramm (bringt nicht viel, wenn ich mir z.B. 80 Gramm Polenta abwägen will). Ich konnte mir einigermassen abhelfen, indem ich mit eine Plastikwaage aus den etwa 70er / 80er Jahren zugetan habe (nicht perfekt, hat aber wenigstens einigermassen Stil). Jetzt festgestellt, dass der Behälter oben einen Riss aufweist. Geht zwar noch, ich gebe dem aber noch etwa 2 Monate, dann wird er nicht mehr benutzbar sein.
Was jetzt? Eine Scheiss-Digitalwaage kaufen (Batteriebetrieben; juhui)? Oder doch wieder mal die Brockenstuben abklappern um mir ein Plastikteil im Nicht-so-schön-aber-irgendwie-doch-geil-Design zu kaufen (schwierig, ein einigermassen ansprechendes Exemplar zu finden)? Mühsam.
Waage

Gerissen

Posted in Ärger on 30. Januar 2016 by lueq

Eigentlich hätte ich weit weg gewollt heute. Dazu sogar um 5:30 aus dem Bett gekommen, Kaffee reingeschüttet, so was wie Frühstück. Dann merke ich, dass der Schädel brummt (einfach so, kein Kater). Nicht sehr wild, wenn das aber schlimmer wird (und eigentlich wird es immer schlimmer) und ich ännet am Gotthard bin, wär das eine ziemlich verzwickte Situation. Also wieder rein ins Bett, nix mit Ausflug heute.
Ich wache um die Mittagszeit wieder auf, will mich vor den Fernseher legen. Dabei fällt mir ein Riss im Sofa auf. Nicht das schönste Stück der Welt, Kunstleder, auch bereits über 5 Jahre alt. Sollte ich aber was unternehmen, weil wenn ich’s so lasse, wird das Teil in ein paar Monaten müllreif sein, so ein Riss vergrössert sich gerne. Bisher erst auf die Idee gekommen, mich bei Schuhmachern nach Lederleim (oder Rat) und einem Reststück Leder zum drüberkleben umzusehen. Vergebene Liebesmüh.
Schuhmacher 1: „öhm… also … uhmmm“ (dazu einen Lederflicken angeboten, der farblich sicherlich nicht passt).
Schuhmacher 2: Natürlich geschlossen über Mittag (warum versuch ich’s eigentlich überhaupt noch da?).
Schuhmacher 3: Lederleim… ? … Hab ich schon… verkauf ich aber nicht, weil nur im 10-Liter-Tank.

Blöd! Kann mir irgendjemand mit Rat (oder Lederleim/Flüssigleder) helfen?

Nach der Lederleim-Odyssee dann wieder heim, und da war ich froh, bin ich heute in keinen Zug gestiegen. Hämmer, hämmer, hämmer. Gepennt, jetzt geht’s wieder. Das Sofa aber immer noch kaputt.
Sofaputt

Wieder mal die Arschloch-Firma

Posted in Ärger on 14. Januar 2016 by lueq

Da hab ich gestern, so gegen 14:30 eine SMS von der Swisscom erhalten: „Es tut uns schrecklich leid, aber derzeit ist bei ihnen zu Hause alles kaputt (Internet, Fernsehen, Telefon), aber wir arbeiten an dem Fehler, um 17:00 sollte es aber wieder funzen“. Nicht sehr schlimm, bin grad unterwegs, macht nichts. Um etwa 17:30 wieder daheim, es klappt immer noch nichts, immerhin schreibt mir die Swisscom wieder eine SMNS. „Hui, es tut uns wahnsinnig leid, aber wir finden den Fehler nicht. Wir arbeiten daran und werden sie informieren, wenn wir etwas erreicht haben“. Ich versuche trotzdem mal, das Internet zu restarten, man weiss ja nie. Dann kommt eine Seite, wo mich die Swisscom darauf hinweist, dass sie nichts erreicht haben und es noch eine Weile dauern kann, sie danken mir aber für mein Verständnis. Das kenn ich doch: ARSCHLÖCHER!!!!!!!!!!!! ERST BITTET IHR VERDAMMT NOCHMAL DARUM, OB ICH DENN ÜBERHAUPT VERSTÄNDNIS HABE, ERST DANN KÖNNT IHR MIR FÜR DIESES DANKEN!!!!!!!! Weil Nein, ich habe ÜBERHAUPT KEIN VERSTÄNDNIS FÜR EUCH! Vor allem, wenn ich um halb drei eine SMS kriege, dass der Schaden um etwa 5 behoben sein wird, die ganze Scheisse aber erst wieder um 10 Uhr nachts läuft.
So ’ne Scheissfirma. Bin ja gespannt auf die Rechnung, ob für Januar der ganze Betrag fällig sein wird. Dabei geht es mir nicht um den etwa einen Franken, den ich zu viel bezahlen muss (wirklich nicht). Wenn ich aber weiss, dass die Störung in der ganzen Nordwestschweiz aufgetreten ist und doch „einige 10’0000 Abonnenten“ betroffen waren und die Swisscom von allen denen Geld für eine (Vertraglich zugesicherte) Leistung bezieht, die sie gar nicht erfüllt hat, bereichert sie sich doch sehr arschlochmässig und ich muss vielleicht doch die Zeit auf mich nehmen, um einen neuen Anbieter zu suchen.
Arschloch

Schnipp, schnapp

Posted in Ärger on 17. Dezember 2015 by lueq

Habe gestern etwas rumgeträumt, als ich den Rübstiel geschnitten habe. Das hat das Resultat bewirkt, dass ich mir ordentlich in den Finger gesäbelt habe. Glücklicherweise nicht allzu tief, aber lang. Auch gut dabei, dass ich mir nur in die Vorderseite der Fingerkuppe des rechten Zeigefingers geschnitten habe (Fingernagel wär richtig übel gewesen). Nun weiss ich und bin froh, dass man an den Fingerenden nur wenige Nervenzellen hat. Hat aber ordentlich geblutet. Ist nicht sehr schlimm das Ganze, schränkt mich nun aber doch ein wenig ein mit dem Pflaster (weil z.B. abwaschen ist schwer, ich will den Finger die nächsten Tage von Feuchtigkeit fernhalten; auch ganz einfaches Tippen auf der Computertastatur ist mühsamer als sonst). Das heisst in meinem Fall, es wird in nächster Zeit nur einhändige Küche (mit möglichst wenig Gebrauch von Pfannen und Töpfen) geben, damit die Scheisse einigermassen gut verheilt. Ich hätte mir heute zu diesem Zweck sogar fast ein Tiefkühlpizza gekauft. Glücklicherweise hatte ich dann eine bessere Idee (Frischbackbagel mit Lachs; auch nicht grad mein Lieblingsessen, aber sicher feiner als so eine komische „Pizza“).
Geschnitten

Schwach, Historisches Museum Basel. Sehr schwach

Posted in Ärger on 16. Dezember 2015 by lueq

Nach dem Kaffeeklatsch beim Claraplatz lasse ich die Basler Verkehrsbetriebe entscheiden, wie es weitergeht. Ich will meinen Museumspass gut ausnutzen, so warte ich auf das nächste Tram. Je nachdem, welches kommt, gehe ich dann in die Fondation Beyeler oder ins Historische Museum. Nächstes Tram dann #14 Richtung Pratteln, also Geschichte (temporäre Ausstellungen da nrmealerweise recht sehenswert). Derzeit die Sonderausstellung „Zivilcourage, – wenn nicht ich, wer dann?“. Die Ausstellung dann so: Es hat etwa 9 grosse Videoleinwände aufgestellt, davor ein grosses Rechteck aufgemalt. Wenn man sich auf das Rechteck stellt, startet das Programm, ein Film läuft ab, je nachdem ob ich mich nach links oder rechts bewege, geht die „Handlung“ im Film weiter. Ich mache irgendwas mit Unfall mit. Film geht los, ich fahre mit dem Rad an einem Unfall mit am Boden liegender Frau vorbei (in 2D). Links: „hältst du an?“, rechts „fährst du weiter?“. Das war’s dann etwa (kommt dann noch „Unfallstelle sichern“ oder „Sanität anrufen?“, usw.). Je Himmelherrgott! Da hat ein Städtisches Museum eine Sonderausstellung fabriziert, die Hauptsächlich auf einem Computerprogramm mit ja/nein – Entscheidungen beruht. Sorry, aber mit acht Jahren hätte ich das Programm mit meinen BASIC-Kenntnissen schreiben können (habe mich Programmiertechnisch seitdem allerdings nicht weiterentwickelt). Natürlich, ich bin ausstellungstechnisch bestimmt etwas verwöhnt, das war aber wirklich schlecht (Schirme im Puppenhausmuseum allerdings noch öder).
Historisches_Museum

Ungeziefer

Posted in Ärger on 15. Dezember 2015 by lueq

Hat wohl damit zu tun, dass ich älter werde, weil ich nicht mehr ganz alles so locker hinnehme wie früher. Nein, ich habe nicht vor, mich einer Bürgerwehr anzuschliessen oder ein Institut zur Nachbarschaftsüberwachung zu gründen. Aber schon vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass es im Nebenhaus (103) im Garten etwas häufig Tauben hat. Nun musste ich beobachten (weil ich rausgeschaut habe, nicht weil ich gelauert habe, bis etwas passiert), dass so ein Arsch vom Nebenhaus Brot von seinem Balkon wirft, damit die Tauben was zu picken haben. Weiss noch nicht was, aber irgendwas sollte ich da schon in die Wege leiten, um dem Treiben Einhalt zu gebieten. Denn wer Essensreste in den Garten wirft, füttert nicht nur Tauben (auf die habe ich keine Lust), sondern auch Ratten (auf die habe ich noch weniger Lust). Ideen zur Abhilfe nehme ich gerne entgegen.
Ungeziefer

Noch mehr ruiniert

Posted in Ärger on 11. Dezember 2015 by lueq

Da ist so ein Staubkorn auf der Linse von meiner Digitalkamera. Leider ist das Staubkorn auf der Linse irgendwie festgeklebt, zwischen Linse und Luft ist noch Schutzglas, also nix mit kurz drüberwischen. Das Stäubchen hat zur Folge, dass bei jedem Bild, das ich aufnehme etwas links von der Mitte ein schummriger Fleck entsteht (zwar mit Photoshop zu entfernen, wenn ich das aber wirklich gut machen wollte, würde jede Fleckentfernung etwa 10 Minuten dauern). Nun habe die Kamera bereits vor über zwei Jahren gekauft, so versuche ich, den Staub selber zu entfernen. Ich weiss, das sollte ich dem Fachmann überlassen, beim Alter der Kamera kann ich’s aber wagen (zudem offenbart sie sowieso seit längerem diverse Verschleisserscheinungen; Gehäuse etwas verbogen und die Nähte nicht mehr ganz bündig, Belichtungsmesser im Arsch, nur in einem Modus sind die Bilder nicht völlig unterbelichtet). So schraube ich etwas rum, sehr sorgfältig. Ich schaffe es sogar, drei Schichtren der Kamera abzulösen, muss dann aber feststellen, dass es für den Laien unmöglich ist, an die Stelle zwischen Linse und Schutzglas zu kommen. Also wieder zusammenschrauben. Das schaffe ich sogar, dank guter Dokumentation; zu JEDER Schraube eine Notiz gemacht, in welchem Loch sie genau war. Weil ja doof, wenn man erst beim Zusammenbau feststellt, dass Schrauben von derselben Schicht zum Teil um einen halben Millimeter länger sind (die Fabrikanten wollen nicht, dass man seine Kamera selber reparieren kann). Aber allzu perfekt habe ich doch nicht gewerkelt. Im Digital-Display ist jetzt ein Spalt. Dazu immer noch das doofe Staubkorn. Zeit, mich nach einer neuen Digitalkamera (Handy erfüllt nicht meine Ansprüche) umzusehen.
Kamera

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