Archive for the Ärger Category

Hat wohl der Praktikant programmiert

Posted in Ärger, Comic on 27. Mai 2016 by lueq

Ans Comic-Festival nach Rom gehe ich dieses Jahr mit dem Zug. Zwar etwas teurer, aber einiges, einiges, einiges angenehmer. Dazu gar nicht viel langsamer (bzw. gar schneller; schon mal von Roma Fiumicino mit Aufgabegepäck geflogen? Wenn man eine Stunde ansteht, ist man schnell). Ich versuche es erst auf der von mir sehr geschätzten Internetseite der SBB. Internationale Tickets kaufen? Das is ja ’n Dreck! Erst die gewünschte Zeit eingeben, wann man so etwa will. Dann seine Vergünstigungen eingeben, warten, warten, warten. „Wirklich der Zug?“ „JA!!!“. Dann wieder Warterei, schliesslich kommt die Mitteilung, dass es den Zug gar nicht mehr gibt (Preisauskunft wär auch nett gewesen). Dann kümmert sich die SBB leider gut um den Datenschutz, so ist nichts mit Zurück-Button drücken, dann die Suche abändern. Man muss wieder von vornen beginnen und untertänigst fragen, ob es denn möglich wäre, am 22.6. irgendwie von Basel SBB nach Roma Termini zu fahren (JA! Ich habe ein GA, ich bestätige das nur ungern mehrere Male). Scheint zu klappen.. Kurz vor dem Geschäftsabschluss kommt dann wieder die Meldung im Sinne von „Direkt ins Gefängnis, Weg führt nicht über Start“. Mein Frustrationspotential heute erschreckend gering und nach einem weiteren missglückten Versuch bin ich das Ticket dann am Bahnhof kaufen gegangen.
Romtix

Ich, der Unterstützer der Wegwerfgesellschaft

Posted in Ärger on 11. Mai 2016 by lueq

Das Konzept von einem Duftstein im eigenen Klo zu Hause gefällt mir. Ich habe das System „Hygo WC“ von der Migros. Dabei habe ich ein wiederverwendbares Duftsteinkörbchen, wenn die Seife fertig ist, kann ich eine Neue einschieben. Bei meinem letzten Einkauf habe ich gedacht, ich probier mal eine neue Duftnote aus: „Stick Flower“. Die am Montag eingefüllt und seither ist es ganz, ganz furchtbar. Es riecht so wie auf einem öffentlich Klo, wenn man ganz, ganz viele Chemikalien verwendet, damit man auch ja nichts anderes riecht. Wenn ich das auf der Bahnhoftoilette hab, find ich das ganz OK. Aber zu Hause? Sorry, wirklich widerlich und ungeheuer penetrant. Und weil ich alleine wohne, steht die Klotüre eh meistens offen, so riecht nun die ganz Wohnung nach „Stick Flower“. Ich hab derzeit echt ein wenig das Gefühl, eine vielbesuchte Bedürfnisanstalt zu bewohnen. Vielleicht geht’s in zwei Stunden wieder; den Duftkorb weggeschmissen, die zwei noch verbleibenden Reserve-Duftsticks ebenso. Jetzt viel rauchen in der Wohnung, dann wird’s besser.
Keine Experiment mehr, in Zukunft nur noch die Duftnoten „Tanne“ oder „Zitrone“ einpacken („Caribic Blue“ trau ich mich nicht mehr)
Duftsein

Warst du schon mal im echten Leben, liebe CS?

Posted in Ärger on 21. April 2016 by lueq

Es ist die zweitgrösste Bank des Landes. Heute zeigt sie mir, dass sie vom „Normalkunden“ scheinbar keine Ahnung zu haben scheint. Ich komme am Bankomaten (super; OpenOffice zeigt mir hier einen Fehler an und schlägt mir als Verbesserung „Banktomaten“ vor) vorbei, so denke ich, ich könnte ja grad meine Euros auffüllen. Für Kaffee und Kuchen würde das Geld zwar reichen, ich hab aber gerne viel Bargeld dabei. So ziehe ich mir 200 €. Dabei ist mir die Gefahr bewusst, dass die Stückelung eher unhandlich sein wird (Schalter schon geschlossen). Ich rechne mit vier 50-Euro-Scheinen. Und was spuckt mir die CS aus? 2 Hunderter! 100-Euro-Scheine??? Sorry, Credit Suisse, wie weltfremd seid ihr denn? Ich war schon oft in der Euro-Zone, selbst mit dem 50er kriege ich meistens Probleme (ausser der Einkauf ist über dreissig, aber auch dann mindestens mit elektronischem Notenprüfgerät). Ich habe noch NIE jemanden irgendwas mit einem 100-Euro-Schein bezahlen sehen. Der ist im Privatverkehr ÜBERHAUPT NICHT ZU GEBRAUCHEN. Vor meinem nächsten Auslandsaufenthalt muss ich also noch die unnützen Scheine klein machen gehen.
CS_Deppen

Rumgesaut

Posted in Ärger, Essen on 26. März 2016 by lueq

Von meinem vorletzten Besuch in Frankreich war noch ein halbes Baguette übrig. Nach fast zwei Woche freilich nicht mehr wirklich zum Verzehr geeignet. Wegschmeissen finde ich etwas schade, so beschliesse ich, daraus Paniermehl zu fabrizieren. Dabei weiss ich, dass ich mit dieser Aktion bestimmt nicht das Hungerproblem auf der Welt lösen werde. Ich denke, ich bin besonders schlau und nehme ein ganz hohes Glas zur Hand, dann wird die Sauerei nicht allzu grob werden. Dankste! Altes Brot hat es nämlich gar nicht gerne, wenn es püriert wird. Das bröselt wie Hölle, die Brösel fliegen völlig unkontrolliert in der Küche umher. Ein kein wenig Paniermehl hab ich zwar schon fabriziert, leider dabei die ganze Küche mit Brotbrösmel überzogen. Vielleicht putzen… Sieht zwar recht lecker aus.
Rumgesaut

Gedämpfter Fernsehspass

Posted in Ärger on 16. März 2016 by lueq

Gestern Abend hat auf ’s mal die Fernbedienung vom Fernseher nicht mehr so funktioniert, wie ich mir das gewohnt bin. Nur wenn ich direkt auf die Swisscom-TV-Box gezielt habe, war eine Reaktion zu vernehmen. Ich fand dann, ich denke jetzt zum Spass wie ein Esoteriker, und das kommt nur daher, weil ich so gute Laune habe. Deshalb absorbieren meine positiven Schwingungen die Wellen der Fernbedienung. Das konnte freilich nicht sein, denn wenn die Fernbedienung nicht mehr richtig funktioniert, ist natürlich vorbei mit der guten Laune, die Situation hat sich allerdings nicht verbessert. Auch meine sonstigen Aktionen (Neustart, Batterien wechseln, usw.) haben nichts gebracht. Musste dann nervös schlafen gehen.
Heute wieder alles gut. Egal, wohin ich die Fernbedienung halte, die Swisscom-TV-Box macht genau das, was ich will. Uff! Erleichterung. Waren wohl atmosphärische Störungen gestern.
Fernbedienung

Schluss mit dem Experiment

Posted in Ärger on 14. März 2016 by lueq

Ich war ja begeistert, dass in Arosa die Vögel auf die Hand flogen, um sich was zu fressen zu schnappen. So hab ich gedacht, ich versuche, ob ich das auch in Basel schaffen kann. Eine Meise lebt so etwa 2 Jahre, da sollte es doch möglich sein, die auch im städtischen Gebiet auf den Menschen zu konditionieren. So hab ich zwischendurch Vogelfutter auf dem Balkon ausgelegt. Die Sauerei, die die Viecher dabei veranstaltet haben, nahm ich in Kauf. Doch leider musste ich dann feststellen, dass auch Tauben auf Hanfsamen und Sonnenblumenkerne stehen. Die habe ich zwar versucht zu vergrämen (wenn gesichtet fest an die Fensterscheibe gehämmert), hat aber nicht viel genutzt, die Luftratten kamen immer wieder (natürlich auch angezogen vom Nachbarn im Nebenhaus, der seine Lebsnmittelreste immer noch in den Garten schmeisst). So ist nun halt fertig mit dem Vogelversuch, besser nie einen Vogel, als eine Taube nur von weitem (übrigens, doofes Sprichwort: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“, was soll denn das? Entspricht etwa. „Besser du bist gesund, als wenn du Darmkrebs hast“; eine Wahnsinns-Lebensweisheit).
Und dann noch kurz zu Deutschland: Klar: Scheisse, dass so was wie die AfD viele Stimmen geholt hat. Doch ich wohne in einem Land, in dem ein Gebilde, das sehr, sehr ähnlich tickt wie die AfD die meistgewählte Partei ist.
Taube

Nehmt ’s etwas lockerer

Posted in Ärger, Multiple Sklerose on 9. März 2016 by lueq

Infusion #92. Hat seine Vorteile, wenn man öfters im Kantonsspital ist, stimmt aber schon etwas bedenklich, wenn man an den Empfang dort kommt und noch bevor man irgendwas gesagt hat mit „Guten Morgen, Herr Mannhart“ begrüsst wird. Heute wird mir zur Abwechslung ein Wisch vorgelegt, den ich unterschreiben soll, das erleichtere spätere Studien (oder so; hab nicht so gut zugehört). Bei der kurzen Arztvisite muss ich dann noch irgendeine Erklärung mit meiner Unterschrift bestätigen (gelesen und verstanden). „Ja was denn? Hab ich nicht eben was unterschrieben, das ich nicht mehr jeden Furz extra explizit visieren muss?“ „Ja, schon; das war aber für irgendwelche Studien, wenn wir hier ihr Blut abzapfen, um es zu untersuchen, müssen sie nochmals einwilligen. Hat seine Gründe im Datenschutz.“ Datenschutz! Wär es nicht an der Zeit, den Dreck etwas zu verwässern? Kann echt nerven.
Hier mein Statement dazu:
Es ist mir egal, wenn die ganze Welt weiss, wann ich welchen Pornofilm runtergeladen habe, ebenso ist es mir Wurst, wenn jedem bekannt ist, wo ich meine Schuhe gekauft habe und wie viel ich dafür bezahlt habe. Zudem darf jeder, der Lust dazu hat, meine Daten zu sämtlichen Reisen, die ich jemals unternommen habe, zu sammeln, um die bis in alle Ewigkeit aufzubewahren. Es ist mir egal! Wirklich egal.
Infusion

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