Archive for the Essen Category

Knabberspass (nur mässig)

Posted in Essen on 19. November 2016 by lueq

Wenn es Kürbis das ganze Jahr über gäbe, würde das Gewächs wahrscheinlich wie die Basler Zeitung in den Regalen liegen bleiben. Da Kürbis aber nur ein paar Monate (zu vernünftigem Preis) erhältlich ist, kauf auch ich gerne welchen ein. Das gibt dann Gemüse aus dem Ofen oder Suppe. Viel mehr fällt mir nicht ein dazu (und will auch nicht). Heute leiste ich mir einen Spass. Weil ich zwischendurch auf meinen Salat gerne ein paar Kerne streue, röste ich selber Kürbiskerne im Ofen. Das ist noch spassig, wie es gekracht hat im. Die Kerne für den Salat aber nicht wirklich geeignet. Kann ja kein Zufall sein, dass man meist nur Hokkaido oder Butternut im Handel trifft.
Off Topic: Blaustift sieht man eben doch beim Scannen:
kuerbikerne

Bald wird gedreht

Posted in Essen on 14. September 2016 by lueq

Es kommt ja oft vor, dass ich gerne jeden Furz von mir mit den Leuten teile. Manchmal hab ich aber keine Lust drauf, z.B. die letzten paar Tage. Schade.
Mein Furz heute: ich gehe mir eine Maschine zum Pasta selber herstellen holen. Weil bei meinem vorletzten Besuch im Unispital wurde ich für meine Mitarbeit zur Justierung des neuen MRI-Geräts mit einem Gutschein der Stadtvereinigung belohnt. So geh ich mir damit nun was holen, was ich will, aber nicht unbedingt brauche (70 Franken Gutschein, Maschine für 69.90). Bin gespannt auf meine selbstgemachten Nudeln nachher.
Ach ja; ein Hühneraugenpflaster hab ich mir auch noch gegönnt.
pasta

Revolutionär

Posted in Essen on 9. Juni 2016 by lueq

Ich Freigeist bereite die getrockneten roten Kidneybohnen gar nicht so wirklich nach Rezept zu. Auf der Packung steht „über Nacht einweichen“. Ich Tausendsassa mach das aber meistens so, dass ich die Bohnen am späten Morgen ins Wasser lege und dann am Abend weichkoche. Ein gutes Gefühl!
Kidneybohnen

Gut gemacht

Posted in Essen on 3. Juni 2016 by lueq

Weil ich sowieso grad beim Einkaufen bin und mir in den Sinn kommt, dass ich keinen Honig mehr daheim habe, kaufe ich mal wieder ein Töpfchen in der Migros. Allzu genau hab ich nicht geschaut, irgendwas Bio (nicht immer, aber manchmal kaufe ich Bio-Zeug). Daheim stell ich dann fest, dass mein ökologisch korrekt gewonnener Honig aus Zentral- oder Südamerika stammt. Na grossartig. Da tu ich der Umwelt bestimmt was Gutes, wenn ich Produkte, sie es auch hier gibt, aus Übersee herschiffen lasse.
Honig

Hab ihn!

Posted in Erfreulich, Essen on 30. Mai 2016 by lueq

Da hatte ich immer noch die Aufgabe, mir einen brauchbaren Sparschäler (Rex) zuzulegen. Man sollte meinen, das wäre relativ einfach, das Produkt ist so typisch Schweizerisch, dass es sogar bereits mit einer Briefmarke geadelt wurde. Ich gehe zuerst in den Coop. Hat zwar mein Modell, die Abstände zwischen den Klingen sind mir aber zu eng (Analogieversuch: auch wenn eine Frau eine ebenmässige Haut hat und ihr Gesicht noch so symmetrisch ist. Wenn ihre Augen zu nahe beieinander stehen, wird sie kaum je als Schönheit bezeichnet werden). Der Sparschäler wird mich – Erfahrungswert – noch so um die 15 Jahre begleiten. Also mache ich mir so richtig Gedanken über die Investition von 2 Franken und verlasse den Coop, um im Manor was besseres zu suchen. Dort ist erstaunlich schwierig, die verschiedenen Modelle sind über die ganze Küchenabteilung verteilt und kosten bis zu 15 Eier (und je teurer, desto unansehlicher). Ich muss lange suchen, finde dann aber endlich mein gewünschtes Exemplar. So schön schlicht, kein Scheissteil zu viel. Perfekt (und das sag ich sehr selten über Französische Produkte). Jetzt hab ich leider gar nichts zum Schälen daheim.
Rex_geschafft

Was ess ich heute?

Posted in Essen, Fussball on 26. Mai 2016 by lueq

Da durfte ich gestern mal wieder mit ans Spiel vom FCB. War ganz amüsant. Den Leuten im Stadion war der Kick so was von egal, der FCB eh schon seit Wochen Meister, mehr interessiert hat das Spiel vom FCZ in Zürich, das deren Abstieg besiegeln konnte. Und weil dann der FCZ tatsächlich abgestiegen ist, war die Stimmung trotz Niederlage sehr gut. Natürlich auch wegen der anschliessenden offiziellen Pokalübergabe. Mann, Mann, Mann. Ich bin glaub wirklich langsam zu alt für den Scheiss. Eine Ausgeburt an Fantasielosigkeit sondergleichen. Konfettiregen (noch nie gesehen), dazu laufen die unvermeidlichen Lieder ab Band. Queen, Tina Turner, und all der Scheiss, den man seit etwa 30 Jahren an jeder Pokalübergabe zu hören kriegt. Würden die Leute denn ohne diese Songs gar nicht begriffen haben, dass man gewonnen hat? Wenigsten ist im nächsten Jahr meine Nationalliga B mit Servette (und FCZ, Aarau, Winti, Schaffhausen) einiges spannender besetzt als die höchste Spielklasse (u.a. mit Thun, Luzern, Lugano, Vaduz). Dort hat sich leider auch schon lange die Unsitte eingespielt, nach einen Tor ein Lied zu spielen (wie sollte man auch sonst wissen, dass ein Treffer gefallen ist).
Und jetzt Lebensmittelgedanken. Ich hab noch einen Topf Hackfleisch. Hätte eigentlich Lust auf Hackbraten am Abend, muss aber die doofen Hamburger.Brötchen innert nützlicher Frist noch verarbeiten. Also evtl. doch Burger. Hab noch zeit zum grübeln, bis ich mit kochen beginnen muss.
Tocf_Hackfleisch

Perfektes Ersatzprodukt

Posted in Essen on 2. Mai 2016 by lueq

Ich wollte den neuen Rheinweg von Basel nach Hunigue austesten gehen. Reiseplan war Basel, Hunigue, Petite Camrgue, St. Louis. Schon zu beginn des Flaniersteges weist mich ein Schild darauf hin, dass der Weg derzeit unter der Woche nur bis zur Grenze geöffnet ist („wegen Unterhaltsarbeiten“… da haben die Stadtplaner aber ein seltsames Wort gewählt bei einem neuen Weg). Ich gehe also bis zur Grenze, dann wieder zurück. Ich find’s gut gelungen. Zwar bestimmt nur ein „Nice to have“ (Schattenseite des Rheins, wer will schon zu Fuss nach Hunigue?), kann die Stadt aber gerne machen, wenn scheinbar Geld im Überfluss vorhanden ist.
Ich geh dann mit dem Bus nach St. Louis. Wollte eigentlich Miesmuscheln kaufen, muss im Géant aber entsetzt feststellen, dass der Fischstand heute gar nicht offen hat. Die Enttäuschung ist nur von kurzer dauer, denn ich schaue mir die Wurst- und Käsetheke genauer an. Hurra, hurra! Saucisse de Stasbourg, Umgangssprachlich „Knack“. Das ist ein Wiener Würstchen, nur etwas dicker und deshalb viel geiler. Dazu Sauerkraut im Ofenverkauf. Kann nun das Nachtessen kaum mehr abwarten und freue mich, dass man in Lettland nun wahrscheinlich etwas neidisch ist auf mich.
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