Archive for the Fussball Category

Die Zeit

Posted in Fussball, Urlaub on 30. Oktober 2016 by lueq

Am Morgen hab ich noch Freude gehabt an der Zeitumstellung, weil ich konnte eine Stunde länger schlafen (erst noch etwas verwundert, weil im Radio die 10-Uhr-Nachrichten bereits um 9 kamen). Abend dann das Pläsier bereits vorbei, weil es so früh dunkel wird. Dazwischen durfte ich nach Murten zum Essen. Muss ich mir mal genauer anschauen gehen. Sieht sehr nett (aber eben noch nicht so nett, dass es unglaublich überschwemmt werden würde).
Sonst die Laune HERVORRAGEND!!! Ein Spieltag vor Saisonende ist Spartaks Jurmala heute Lettischer Fussballmeister geworden. Champions League wird schwierig zu erreichen, ist aber machbar.
spartaks_meister

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Ich bin jetzt für k. und k.

Posted in Fussball on 14. Juni 2016 by lueq

Ab sofort helfe ich voll den Österreichern an der Fussball-EM. Das Spiel Österreich – Ungarn (schon das ja sehr lustig, weil im ersten Moment hab ich gedacht, gegen wen die denn eigentlich spielen) eben auf ORF1 gesehen. Grossartig! Da kommentiert kein objektiver Beobachter, sondern ein Fan. Die Aussagen zwischendurch etwas grenzwertig („wenn das schnell Passspiel bei den Österreichern funktioniert, dann ist die Mannschaft weltklasse“, u.ä.). Echt super. Ich konnte mehr lachen als bei jeder Comedy-Sendung, die sonst im Fernsehen laufen. Da hoffe ich schwer, dass die Ösis noch sehr lange mittun können. Auch ein Sieg wäre cool, weil dann der „Reporter“ völlig austicken wird.
Österreich

Was ess ich heute?

Posted in Essen, Fussball on 26. Mai 2016 by lueq

Da durfte ich gestern mal wieder mit ans Spiel vom FCB. War ganz amüsant. Den Leuten im Stadion war der Kick so was von egal, der FCB eh schon seit Wochen Meister, mehr interessiert hat das Spiel vom FCZ in Zürich, das deren Abstieg besiegeln konnte. Und weil dann der FCZ tatsächlich abgestiegen ist, war die Stimmung trotz Niederlage sehr gut. Natürlich auch wegen der anschliessenden offiziellen Pokalübergabe. Mann, Mann, Mann. Ich bin glaub wirklich langsam zu alt für den Scheiss. Eine Ausgeburt an Fantasielosigkeit sondergleichen. Konfettiregen (noch nie gesehen), dazu laufen die unvermeidlichen Lieder ab Band. Queen, Tina Turner, und all der Scheiss, den man seit etwa 30 Jahren an jeder Pokalübergabe zu hören kriegt. Würden die Leute denn ohne diese Songs gar nicht begriffen haben, dass man gewonnen hat? Wenigsten ist im nächsten Jahr meine Nationalliga B mit Servette (und FCZ, Aarau, Winti, Schaffhausen) einiges spannender besetzt als die höchste Spielklasse (u.a. mit Thun, Luzern, Lugano, Vaduz). Dort hat sich leider auch schon lange die Unsitte eingespielt, nach einen Tor ein Lied zu spielen (wie sollte man auch sonst wissen, dass ein Treffer gefallen ist).
Und jetzt Lebensmittelgedanken. Ich hab noch einen Topf Hackfleisch. Hätte eigentlich Lust auf Hackbraten am Abend, muss aber die doofen Hamburger.Brötchen innert nützlicher Frist noch verarbeiten. Also evtl. doch Burger. Hab noch zeit zum grübeln, bis ich mit kochen beginnen muss.
Tocf_Hackfleisch

Weg vom Fussball zum Fussball

Posted in Fussball, Urlaub on 19. Mai 2016 by lueq

Auch wenn das finale der Euro-League in Basel stattfindet: es interessiert mich nicht besonders. Wär ja vielleicht lustig gewesen, mit all den hier herumlungernden Liverpoolern, ich brauch das aber nicht. Zudem spielte gestern Servette in Rapperswil, so geh ich da hin. Zum Fussball, um dem Fussball-Trubel zu entkommen. Mach ich auch nicht alle Tage. Ich hab Zeit und gehe viel zu früh, so kann ich noch auf die Insel Ufenau im Zürisee. Die Überfahrt mit dem Schiff entpuppt sich als anstrengend. Alte Leute mag ich meistens nicht. Zürcher mag ich immer nicht. Auf dem Schiff bin ich, sonst nur alte Zürcher, die zudem noch die ganze Zeit mitteilen, was sie gerade sehen („links, ein Schiff“, „da sieht man einen Aldi am Ufer“ u. ä.). Ufenau dann recht friedlich (die alten Säcke sind allesamt auf dem Schiff geblieben). Die Stunde Aufenthalt reicht schön, um sehr gemächlich einmal um die Insel zu gehen. Dann weiter nach Rapperswil-Jona. Rapperswil auch nett, ich immer noch zu früh und Zeit für einen Museumsbesuch. Kunst(zeug)haus. Leider grad am umstellen für für den nächsten Samstag, so ist nur ein kleiner Teil der Sammlung zu besichtigen. Aber recht OK. Ich hab danach immer noch Zeit im Überfluss und gehe mir den Ortsteil Jona beäugen. Das is ja ’n Dreck! Aber so Dreck, dass schon fast wieder geil. Dann wird es endlich spät und der Fussball beginnt. Geil! Entspannend! Für mich geht es um überhaupt nichts mehr, Servette eh schon aufgestiegen. Dementsprechend auch das Spiel. Langeweile, Rumgegurke, Langeweile. Keine Höhepunkte, gar nichts. Wenigstens war die Wurst gut.
Dann wieder in Basel angekommen ist eine sehr traurige Stimmung. Sie tun mir ein wenig Leid, die Liverpool-Fans. Hunderte von Leuten in und um den Bahnhof rum. Eine derart grosse Menschenmasse, die so still ist hab ich noch nie gesehen. Da lob ich mir doch unser langweiliges 1:1 gegen Rappi.
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Und wieder so ein schlechtes Spiel

Posted in Fussball on 10. April 2016 by lueq

Ich habe rumgefragt, ob jemand heute mit mir zu Aarau – Winti mitkommen will. Erstaunlicherweise wollte KEINER. Ich meine … Brügglifeld! … FCW! Ich kenn komische Leute. Ich gehe zu früh, so kann ich noch einen Blick ins Naturama werfen gehen. Ist wirklich ganz hübsch da. Höhepunkt für mich das riesige Panorama vom Kanton Aargau. Super. Jedes Häuschen nachmodelliert. Ich kenne das Gebiet nicht so gut, konnte mich jedoch gut sattsehen (z. B. AKW Gösgen, Feldschlösschen). Naturama insgesamt nicht das Haus, für das man extra nach Aarau fahren muss, wenn man aber eh dort ist, kann man gut gehen.
Dann ins Brügglifeld. Ich sehe am Bierstand, dass es dort auch Kafi Penalty gibt. Hab ich irgendwann was gehört oder gelesen von. Rein damit. Kafi Penalty ist dann nur ein Pulverkaffee mit Schnaps (Zwetschge?) drin. Eher für den Winter gedacht, heute nicht die ideale Getränkewahl. Knallt immerhin gut rein. Das Spiel erwartungsgemäss sehr schlecht (sie sind beide nicht so gut, zudem geht es wirklich bereits jetzt für beide Teams um nichts mehr, Auf- oder Abstieg wären nur durch ein absolutes Wunder möglich). Zwar bemüht, es fehlt aber wirklich an Talent. Stadion bei Sommerwetter gut gefüllt (Ich stelle meinen Flüssigkeitskonsum auf Bier um). Stimmung. Die erste Halbzeit ist beachtlich ereignislos. In der zweiten Hälfte hat der FCA einiges mehr an Glück und schafft es, drei Tore zu schiessen. Jeweils untermalt mit The Final Countdown. Der FCA darf das, das Lied wurde damals nur einen Steinwurf vom Stadion entfernt aufgenommen.
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Einmal mehr verderben sie mir den Sonntag

Posted in Fussball on 13. März 2016 by lueq

Endlich wieder (mich interessierender) Fussball. Heute Spitzenkampf. Da muss ich natürlich nach Genf. Ich gehe zu früh, damit ich mir eine Scheibe Kultur abschneiden kann. So lande ich in der archäologischen Stätte unter der Kathedrale Saint Pierre. Das wäre sicher recht gut gewesen, so alte Mauern (auch wenn zahlreich vorhanden und unterirdisch) hauen mich aber leider nicht besonders vom Hocker (auch wenn das Faltblatt meint, ich besuche eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Alpennordseite; teilweise über 2000 Jahre alt; oh ja, doch was gelernt). So bin ich schnell durch und werfe einen Blick in die Kathedrale. Irgendwie noch cool bei den Protestanten, so völlig ohne Schmuckwerk. Ich zahle dann sogar noch Geld, damit ich auf die Türme rauf kann, was sein Geld echt wert war.
Dann zum Spiel. Der Erste gegen den Zweiten, kling freilich besser als die Affiche „Promotion League: Servette FC – SC Cham“. War ja mal wieder ärgerlich. Servette hat in den ersten 20 Minuten noch gute Ideen und ich denke mir, dass der Sieg nicht mehr zu nehmen ist, dann wird gepennt. Am Schluss heisst es dann 1:2 und wenn ’s so weitergeht, wird die Aufstiegsfeier erst nächstes Jahr stattfinden. Traurig. Und Scheisse.
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Zu viel geplant

Posted in Fussball, Urlaub on 23. November 2015 by lueq

Gestern letztes Heimspiel des Jahres von Servette. 3 Uhr nachmittags. Gute Zeit, kann ich problemlos hin, Plane allerdings etwas übermotiviert. Ich will mich vor dem Kick noch schnell zwei Museen einverleiben. Ich wache früh auf, damit ich das dann auch schaffe. Ich fahren nach Genf, gehe erst zur UNO, um von da aus zu Fuss zum Sitz des Roten Kreuzes zu gehen (Genf kann schon beeindrucken). Da besuche ich das IKRK-Museum. Das wäre eigentlich sehr gut, doch bestimmt kein „Das-Leben-ist-schön-“Museum. Für das Teil sollte ich etwas mehr Zeit haben, so eine kurze Stippvisite bringt’s nicht wirklich. Weiter zum „Musée d’art et d’histoire“. Dafür nur etwa 30 Minuten Zeit, was völlig hirnrissig ist. Das Museum ist riesig! Etwas viel, weil ja auch so mit alten Waffen, Münzen, Tonscherben, bildender Kunst. Auch in dem könnte ich locker einen Tag verplempern, kann aber nur kurz durch die Sammlung rennen (war zwar schon super, hatte aber echt nicht sehr viel davon). Noch besser die Sonderausstellung „JP Saint-Ours, Ein Genfer Maler im Europa der Aufklärung“ (nein, ich hab den nicht gekannt). Ich frage mich erst, was denn die Fotografien von antiken Statuen in so einer Ausstellung suchen, stelle bei besserer Betrachtung fest, dass das Bleistiftzeichnungen von ihm sind. Ziemlich gut. Leider keine Zeit mehr (im mitgenommenen Museumsprospekt auf der Rückfahrt gelesen, das das Museum etwa eine halbe Million Objekte besitzt; lächerlich, das in 30 Minuten sehen zu wollen). Ab ins Stadion. Servette : St. Gallen II. Spiel dann bemüht von Servette, leider sind sie einfach nicht sehr klasse. Zwar drückend überlegen, die Spieler hätten interessante Ideen, leider reicht es ihnen technisch nicht, so kommen sehr fein gemeinte Pässe einfach nie an. Das Stade de Genève gibt ein etwas trauriges Bild ab. Interessant und auch bezeichnend fürs Spiel, dass sich in der zweiten Halbzeit ein Möwenschwarm in die Platzhälfte von Servette setzt. Dort werden sie nur etwa viermal gestört, ansonsten scheinen sie sich da recht wohl zu fühlen. Als ich dann denke, das wird nun aber bestimmt nichts mehr, schiesst Servette in ~Minute 82 doch noch das 1:0 (es hätte da schon etwas 5:0 stehen MÜSSEN). War aber insgesamt sehr gut unterhalten. Und nun die Gewissheit, dass es wirklich aufwärts geht. Denn: Vonlanthen hat sich erholt. In der 67. Minute eingewechselt. Zwar noch nicht allzu fit, wenn der dann aber wirklich gesundet ist, kann uns nichts mehr stoppen. Hurra! Nationalliga B, wir kommen.
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