Ein Buch

Posted in Comic on 18. August 2015 by lueq

Ich habe ein neues „Buch“ machen lassen. Das ist zwar sehr gut, hat leider doch ein klein wenig Mängel aufzuweisen. Weil ein eigenes Cover hätte ich nur gestalten dürfen, wenn ich 1000 Stück bestellt hätte, eine für mich etwas zu grosse Auflage (ich habe 24 bestellt). Inhalt ungeheuer gut; 24 Gestalten (12 Mädels, 12 Jungs) von mir gezeichnet, alle mit bester Laune. Dazu nur etwa 3×4 Zentimeter gross, passt in jede Hosentasche. Und das Beste überhaupt: Magnet! Man kann die Fibel also an den Kühlschrank pappen und sich ein Leben lang darob erfreuen.
Jetzt sollte ich aber noch irgendwelche Wege finden, dass ich das zu Geld machen kann. Langweilt mich aber, drum der Versuch an dieser Stelle: Ein Buch ist für 1’092€ zu haben, man kann allerdings mit mir über den Preis diskutieren.
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Sollte ich vielleicht doch mal abklären lassen

Posted in Trinken on 17. August 2015 by lueq

Ich belüge mich ja selber und sage mir, dass ich nicht zu viel trinke, denn so etwa 6 Tage die Woche nehme ich gar keinen Alkohol. Wenn ich dann aber am Saufen bin, kommt unbewusst die Meinung auf, dass ich irgendwas nachholen muss. Z.B. am Samstag. Karten spielen in Solothurn. Allein das schon eine gefährliche Aktion. Nach eigentlich genug Bier, kommt dann die Idee auf, dass Wodka jetzt super wäre. Wir sind zu Viert, irgendwer (ich?) meint dann, dass es besser ist, fünf zu bestellen, weil dann haben wir einem mehr. Der M. mag gar keinen Wodka trinken, so kommt es dann, dass drei Gläser Wodka vor mir stehen. Bravo! Dann bin ich sehr betrunken, verlasse die Kneipe fluchtartig, ohne die Zeche bezahlt zu haben (tut mir leid). Es zwar schon dorthin geschafft, wo ich schlafen wollte, auf dem Weg aber scheinbar hingefallen. Weiss nicht mehr so genau, aber wie kommt das Blut an meinen linken Arm? Vielleicht sogar zweimal (oder doch nur einmal, dafür aber ganz spektakulär) umgekippt, denn mein Steissbein tut auch weh. Kein Applaus.
Wodka

Es ist heiss. Zu heiss.

Posted in Hölderlin sagt: on 12. August 2015 by lueq

Es wird mir heute bewusst, warum die in den südlichen Ländern nichts auf die Reihe bringen. Bei der Hitze ist es kaum möglich, irgendwas zu tun. Erst einkaufen gegangen. Trotz nur etwa 50 Metern zu Fuss bin ich danach fertig und verschwitzt. Nach der Pause finde ich, ich könnte wieder mal die Wohnung feucht aufwischen. Schlechte Idee. Ich schaffe es zwar, bin danach aber nahe am Tod und klatschnass vor Schweiss. Eigentlich unmöglich, an Tagen wie diesem irgendwas produktives zu leisten. Und bei uns sind solche Hitzewellen eher die Ausnahme. Kann jeden verstehen, der bei monatelangem Backofenfeeling nicht tut, ausser die Beine hochzulagern.
Hitze

Rubus fruticosus

Posted in Allgemein on 11. August 2015 by lueq

War etwas schreibfaul die letzten Tage, aber nicht schlecht unterwegs. Am Open Air und in der Oper. Sogar wieder mal ein Risiko gespielt, ich war leider sehr unkonzentriert, so gab es nach Jahren des „lass uns jetzt aufhören, sonst werden wir noch ewig weiterspielen“ , sogar wieder mal einen Gewinner. Wurmt mich jetzt!
Heute einen kleinen Spaziergang geplant. Statt zwei Stunden bin ich dann aber fast drei unterwegs. Mich nicht verirrt, sondern Brombeeren gepflückt. Wer auf Brombeeren steht, soll unbedingt zur Zunzger Hard. Alles voll da! Ich selber normalerweise nicht der Brombeeren-Jünger, wenn aber selbst gepflückt, gibt das Früchtchen schon was her. Ich komme mit fast einem halben Kilo nach Hause (leider etwas zerdrückt, eine Plastiktüte ist nicht das optimale Transportgerät für Beeren) ohne dass ich überhaupt ein bisschen hätte suchen müssen.
Brombeeren

Legenden auf dem Bach

Posted in Musik on 7. August 2015 by lueq

Es ist zwar absolut ungeeignet, Konzerte auf einem Floss im Rhein, etwa 20 Meter vom Publikum weg, zu veranstalten, es kann aber sein, dass dass ich der Band halber trotzdem hingehe. Z.B. gestern: The Sonics. Hurra. Muss man doch. Konzert sehr nett, bin froh, das gesehen zu haben, wenn auch sehr brav. Ich versuche eine Kritik wiederzugeben, die ich mal gelesen habe und unterstützen kann: Als The Sonics neu waren, waren sie ihrer Zeit um etwas 20 Jahre voraus, heute hinken sie der Zeit etwas 20 Jahre hinterher. Leider richtig. Aber doch ein paar Hits, die das Leben verschönern. Cinderella, The Witch, Strychnine (wenn man von Mark E. Smith gecovert wird, dann ist man wirklich gross und gut), Psycho und mehr. Wär nicht der Weltuntergang geswesen, wenn ich das verpasst hätte, aber schon recht gut.
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Unmotivierte Gurkentruppe

Posted in Fussball on 6. August 2015 by lueq

Da wäre gestern in der Stadt ein Fussballspiel zur Qualifikation der Champions League gewesen. Was will ich da hin, wenn ich denke, dass mir auf der Schützenmatte in der 3. Liga (sic!, „Promotion League“ ist ein etwas sehr doofer Titel) viel eleganterer Fussball geboten wird. BSC Old Boys empfängt den Servette FC. Servette in Basel! Endlich wieder mal (ich habe mir das allerdings auf einem anderen Platz vorgestellt).
Da mich meine Erfahrung gelernt hat, dass der Basler überhaupt nichts von Fussball versteht, überrascht es mich nicht, dass keiner von hier mitkommen will. Immerhin kommen sechs Leute aus Solothurn zum meiner Begleitung zum Spiel angereist. Davon drei Kinder, nett bekleidet im Servette-Dress. Der P. hat seine Bälger gut im Griff („lege ihnen mit einem Jahr ein Servette-Shirt an und sie sind dabei“).
Das Spiel: Servette um Klassen überlegen, dann machen sie leider das 1:0 und scheinen irgendwie zu finden, das war’s dann jetzt und verweigern ihre Arbeit. Furchtbar. Natürlich geht durch die Nachlässigkeit dann Old Boys in Führung. Reaktion Servette: Null. Das Spiel endet 2:1, es geht kein Ruck durch die Mannschaft. Schlimm! Echt schlimm! Da wird es schwer werden mit dem Wiederaufstieg.
Ich bin entsetzt. Noch entsetzter die kleine Tochter von P., die nach dem Schlusspfiff der Niederlage wegen zu heulen beginnt. War ich allerdings auch nahe dran.
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Mega Döner war leider geschlossen

Posted in Essen, Urlaub on 5. August 2015 by lueq

Mein Wochenende war etwa so: am Freitag viel zu schnell viel zu viel getrunken. Samstag wollte ich es etwas ruhiger angehen, dann den S. gesehen, der hatte eine Flasche Jack Daniel’s dabei und so musste ich beweisen, wie erwachsen ich schon bin und wie viel ich vertragen kann. Lustig, aber etwas doof.
So waren die letzten paar Tage der Regeneration vorbehalten. Heute komme ich wieder aus dem Bett und besuche Lörrach, mit Mutter essen gehen.
Ich gehe danach gar ein bisschen einkaufen. Find ich zwar nicht besonders gut, aber nur so ein klein wenig. Macht ja nicht viel Sinn, wenn ich Sozialhilfe in der CH beziehe und die dann über die Grenze werfe, nur um ein paar Franken zu sparen; so rette ich zwar bestimmt nicht die Läden hier in Grenznähe, hab aber wenigstens kein schlechtes Gewissen. Hauptsächlich bin ich beim Shoppen in D auf der suche nach Produkten, die ich hier gar nicht kriege. Nach kürzerer Suche im Rewe im Milchpordukregal werde ich sehr erfreut: Skyr! Hab ich bisher nur in Reykjavik und Riga gesehen (Reykjavik nachvollziehbar, von dort kommt er/sie/es). Skyr ist recht geil, wenn auch nicht aktiv gesucht bisher. Irgendwas zwischen Frischkäse, Joghurt und Quark (kling jetzt nicht so lecker). Freue mich aber auf die vier mir noch verbleibenden Becher.
Und: Vegetarier: Solltet ihr bei dem lecker Dönerspiess nicht doch eure Ernährung überdenken? Sogar mir Warnlicht! Super.
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