Warst du schon mal im echten Leben, liebe CS?

Posted in Ärger on 21. April 2016 by lueq

Es ist die zweitgrösste Bank des Landes. Heute zeigt sie mir, dass sie vom „Normalkunden“ scheinbar keine Ahnung zu haben scheint. Ich komme am Bankomaten (super; OpenOffice zeigt mir hier einen Fehler an und schlägt mir als Verbesserung „Banktomaten“ vor) vorbei, so denke ich, ich könnte ja grad meine Euros auffüllen. Für Kaffee und Kuchen würde das Geld zwar reichen, ich hab aber gerne viel Bargeld dabei. So ziehe ich mir 200 €. Dabei ist mir die Gefahr bewusst, dass die Stückelung eher unhandlich sein wird (Schalter schon geschlossen). Ich rechne mit vier 50-Euro-Scheinen. Und was spuckt mir die CS aus? 2 Hunderter! 100-Euro-Scheine??? Sorry, Credit Suisse, wie weltfremd seid ihr denn? Ich war schon oft in der Euro-Zone, selbst mit dem 50er kriege ich meistens Probleme (ausser der Einkauf ist über dreissig, aber auch dann mindestens mit elektronischem Notenprüfgerät). Ich habe noch NIE jemanden irgendwas mit einem 100-Euro-Schein bezahlen sehen. Der ist im Privatverkehr ÜBERHAUPT NICHT ZU GEBRAUCHEN. Vor meinem nächsten Auslandsaufenthalt muss ich also noch die unnützen Scheine klein machen gehen.
CS_Deppen

Mysteriöses Baselbiet

Posted in Allgemein on 20. April 2016 by lueq

Ich hätte weiter weg wollen heute. Dazu hätte ich allerdings früher aufstehen sollen. Beim ersten Weckversuch (7:30), finde ich es nett im Bett zu liegen und schlafe etwas weiter. Zwei Stunden später dann dasselbe. Als ich dann um etwa 11 aus dem Bett komme, reicht es freilich nicht mehr allzu weit. So gehe ich ein klein wenig auf Wanderschaft. Bei Waldenburg schon vor langer Zeit einen Berg gesehen, denn ich machen wollte, so besteige ich die Richtiflue. Das ist zwar etwas anstrengend, dem Blick wegen aber die Reise wert. Erst als ich dann weitergehe, merke ich, dass ich doch nicht so super fit bin, mein Gleichgewichtssinn muckt auf nach der Anstrengung von über 300 Höhenmetern, schlecht, dass ich eine Gratwanderung mache. Links geht ’s runter, rechts geht ’s runter. Zwar sehr schön und interessant, ich bin aber ungeheuer langsam, weil ich doch jeden Schritt gut vorausplanen muss (so arg war ’s im Fall nicht; zudem hätten die Bäume einen allfälligen Sturz aufgehalten). Dann wieder den Berg runter, ist komisch. Da ist ein Bauernhof, sonst nichts. Warum zum Teufel hat man dafür für einen Feldweg ein Loch in die Felswand gebohrt? Aufwand und Ertrag scheinen in krassem Missverhältnis. Und noch seltsamer bei Liedertswil Da sitzt eine Frau auf einem Karren, der von einem Pony übers Feld gezogen wird. Gibt noch weniger Sinn.
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Im Glasparadies

Posted in Urlaub on 15. April 2016 by lueq

Da fand ich, ich gehe heute schon nach Luzern und schlafe da, dann muss ich morgen nicht so früh auf fürs Fumetto. Bei der Reise nach Luzern mache ich einen Umweg über Hergiswil (mit Begleitung) in die Glasbläserei, da wollte ich schon lange mal hin. Glasi Hergiswil. Recht interessant, allerdings sehr zoomässig. Der Besucher steht auf einer Empore und kann von dort aus den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Mein Hauptziel war sowieso das Shopping-Erlebnis. Ein toller Fabrikladen! Freilich auch viel unnützes Deko-Zeug. Mein Plan wäre es eigentlich gewesen, so ein Vorratsglas für Spaghetti zu beziehen (den Entschluss schon vor Monaten gefasst). Hat aber viel hübsches Zeug da. So schwenke ich um (hab ’s schlieslich über 40 Jahre ohne Spaghetti-Glasüberlebt) und erstehe eine gläserne Burriera (der mir bisher auch nicht geläufige Fachbegriff für Butterdose). Zwar sauteuer (Trotz ~20% Rabatt im Glasi-Outlet), aber wunderschön und meine Butterdose aus gestanztem Blech hat eh einen Riss in der Plastikabdeckung. Und wenn die Neue mir nie runterfällt wird mich die Burriera begleiten bis ans Ende aller Tage. Es hätte sogar Glaselefanten im Shop gehabt (zwei Modelle; Modell a: Rüssel rauf, Modell b: Rüssel runter), so weit bin ich aber leider noch nicht. Dann noch zum Getränk an den See mit dem Doktor T. und den zwei anderen Holländern. Und dann schwenke ich meine Meinung nochmals um und beschliesse, die Nacht daheim zu verbringen, so bin ich jetzt wieder in Basel, muss morgen halt früh auf.
Kann nun aber die ganze Nacht damit verbringen, meine Burriera anzugaffen.
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Alles beim Alten, alles gut!

Posted in Erfreulich on 13. April 2016 by lueq

Da kam gestern Abend eine Meldung von meinem Computer in der Art: „Auf ihrer Festplatte wurde ein Hardware-Fehler detektiert. Bitte richten sie sofort eine Sicherungskopie ihres gesamten Systems ein“. Hardware-Fehler auf der Festplatte! Ach du Schreck! Ein Problem, das nicht einfach mit einem Neustart behoben werden kann. System sofort runterfahren, handeln. Was zu tun wäre weiss ich. Neue HD kaufen gehen, gesamtes System auf die neue Platte spiegeln, dabei hoffen, dass die Zeit noch ausreicht, bevor die Alte abserbelt. Dazu fehlt mir aber freilich das adäquate Kabel, um eine Harddisk USB-mässig anzuschliessen. Zum Glück kenne ich Leute, die so was besitzen (das ist gut, sehr gut). Telefonieren, betteln. Es läuft sehr erfreulich, P. meint, ich soll einfach bei ihm in der Werkstatt/Büro/Geisterbahn vorbeikommen und gleich eine neue HD mitnehmen. Hurra! Sogar das kaufen einer neuen Festplatte verläuft überraschend unproblematisch. Die kleinste zwar mit zwei Terabyte (bin bisher gut mit 320 Gigabyte ausgekommen), kann aber bestimmt nicht schaden (gar noch nicht lange her, als ich noch gedacht habe „ein Gigabyte freier Speicherplatz; das reicht ja bis an mein Lebensende“). Um etwa ein Uhr beim P. mit den beiden Festplatten, eingestöpselt, Kopierauftrag gegeben. Warten. Der Computer übernimmt die Arbeit. Vier Stunden später scheint dann wirklich alles funktioniert zu haben. Konnte den Mist abholen gehen, daheim wieder einbauen und mein Computer läuft jetzt wieder genau gleich wie gestern Mittag, allerdings mit viel mehr freiem Speicherplatz (wenn ich mich um die Partition kümmern würde; für heute aber genug computerisiert). Da bin ich wirklich froh!
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Neue Schlafstätte

Posted in Allgemein on 12. April 2016 by lueq

Es ist schon eine Weile her, da habe ich mir einen fiktiven Kontostand von meinem CS-Guthaben gesagt. Die Meinung war es, dass sobald ich diesen geknackt habe, mir ein neues Bett kaufen werde. Nun habe ich mein Wunschguthaben zwar nicht erreicht, finde aber, ein neues Bett habe ich mir wirklich verdient. Zudem bin ich grad zufrieden hier und will gar nicht in den Urlaub fliegen (ausser dann nach Riga, aber Flug schon bezahlt), so werden meinen Ausgaben in den nächsten Wochen überschaubar bleiben. Um zu bezahlen erst die Kreditkarte gesucht. Mann, Mann, Mann. Das hat gedauert. Aber war ganz gut so, deshalb wieder mal ein bisschen rein gemacht (alles weggeschmissen, was ich nicht wirklich brauche). Die Kreditkarte finde ich dann bei der dritten (!) Überprüfung des Portemonnaies. Ganz genau geschaut, auch wenn ich gewusst habe, die Karte kann gar nicht da sein. War versteckt in einem Geheimfach.
Dann zu Toptip. Wieder einigermassen gute Recherchearbeiten vorgeschoben. Da die Zeiten von Möbeln aus Pressspanplatten vorbei sind, war dort das beste Angebot aus Massivholz zu haben. Ich stelle mir mein Bett zusammen, dauert nun halt noch über einen Monat, bis mir das geliefert wird (so Sonderwünsche). Nach dem Einkauf schaue ich dann doch noch kurz im nahegelegenen IKEA vorbei. Hab irgend so ein Los gekriegt. Damit gewinne ich tatsächlich einen Warengutschein von 10 Franken. Muss mir nun noch bis Mitte Mai überlegen, was ich damit kaufen könnte. Geh ganz gerne wieder, weil heute einen Grossteil des Weges zu Fuss gemacht, am Rhein entlang (Schweizerhalle, haben gut aufgeräumt). Ganz nett.
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Alpenspotting

Posted in Urlaub on 11. April 2016 by lueq

Mein Gleichgewichtssinn ist etwas eingerostet. Nicht sehr schlimm, jedoch z.B. am Samstag fand ich es keine gute Idee, wenn ich Nägel einschlagen muss, während ich auf einer Leiter stehe (Arbeit delegiert). Sollte ich wohl wieder ein wenig trainieren (die Erfahrung hat mir gezeigt, dass das geht). Und ein Paar Gramm abnehmen wär auch nicht doof. So gehe ich heute auf Wanderschaft. Nicht allzu hart, kurzer Marsch auf die Belchenflue (war ich inzwischen zwar bereits ein paar mal, kann man aber eigentlich nicht genug gehen). Das war ja klasse heute. Blick bis zu den Alpen, dabei werden mir leider die Limiten meiner Kamera aufgezeigt. Denn wenn ich gegen Mittag auf dem Jura stehe und zu den Alpen fotografiere, hab ich natürlich Gegenlicht, man sieht die Berge gar nichts so geil auf den Fotos, wie ich das erlebt habe. Aber nicht so schlimm, ich hab die Bilder schliesslich in meinem Herzen.
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Und wieder so ein schlechtes Spiel

Posted in Fussball on 10. April 2016 by lueq

Ich habe rumgefragt, ob jemand heute mit mir zu Aarau – Winti mitkommen will. Erstaunlicherweise wollte KEINER. Ich meine … Brügglifeld! … FCW! Ich kenn komische Leute. Ich gehe zu früh, so kann ich noch einen Blick ins Naturama werfen gehen. Ist wirklich ganz hübsch da. Höhepunkt für mich das riesige Panorama vom Kanton Aargau. Super. Jedes Häuschen nachmodelliert. Ich kenne das Gebiet nicht so gut, konnte mich jedoch gut sattsehen (z. B. AKW Gösgen, Feldschlösschen). Naturama insgesamt nicht das Haus, für das man extra nach Aarau fahren muss, wenn man aber eh dort ist, kann man gut gehen.
Dann ins Brügglifeld. Ich sehe am Bierstand, dass es dort auch Kafi Penalty gibt. Hab ich irgendwann was gehört oder gelesen von. Rein damit. Kafi Penalty ist dann nur ein Pulverkaffee mit Schnaps (Zwetschge?) drin. Eher für den Winter gedacht, heute nicht die ideale Getränkewahl. Knallt immerhin gut rein. Das Spiel erwartungsgemäss sehr schlecht (sie sind beide nicht so gut, zudem geht es wirklich bereits jetzt für beide Teams um nichts mehr, Auf- oder Abstieg wären nur durch ein absolutes Wunder möglich). Zwar bemüht, es fehlt aber wirklich an Talent. Stadion bei Sommerwetter gut gefüllt (Ich stelle meinen Flüssigkeitskonsum auf Bier um). Stimmung. Die erste Halbzeit ist beachtlich ereignislos. In der zweiten Hälfte hat der FCA einiges mehr an Glück und schafft es, drei Tore zu schiessen. Jeweils untermalt mit The Final Countdown. Der FCA darf das, das Lied wurde damals nur einen Steinwurf vom Stadion entfernt aufgenommen.
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