Vorhaben geändert

Veröffentlicht in Fussball am 26. Februar 2012 von lueq

Bis gestern wäre mein Plan für heute gewesen, nach Como zu fahren zwecks Fussball. Glücklicherweise habe ich gestern Abend um 11 noch kurz nachgeschaut, wann das Spiel denn genau beginnt und dabei festgestellt, dass das bereits gestern war (Pisa hat 2:1 gewonnen). Was spielen die denn einfach so an einem Samstag? Bringt doch den Wettplan völlig durcheinander. Erst noch gedacht, ich könnte ja „einfach so“ hingehen, schliesslich wären da da noch eine Kirche, ein Haus (evtl. ein Türmchen) und ein Brunnen (allerdings etwas ab vom Schuss), die ich genauer betrachten wollte. Heute in der Früh, Früh, Früh, dann aber beschlossen, mich im Bett noch mal zu drehen, doch hier zu bleiben und den Tag hier nicht zu geniessen.

Küchenexperiment

Veröffentlicht in Erstaunlich am 25. Februar 2012 von lueq

Ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen Espressokocher. Allerdings hatte ich vergessen, das am Boden klebende Preisschild zu entfernen. Hab gedacht, ich schau jetzt, was damit passiert. Wird bestimmt übel riechen, wenn das Papier zu brennen beginnt. Nun weiss ich aber, dass die Sauerstoffzufuhr für auf Papier klebendem Metall zu gering ist, als dass es zu flammen beginnen würde. Alles was passiert ist, ist, dass sich der Leim gelöst hat und sich die Etikette unverbrannt vom Aluminium gelöst hat. Fertig Kaffeegeschichten.

Nie mehr Merinda

Veröffentlicht in Essen am 24. Februar 2012 von lueq

Es kann immer wieder vorkommen: ich schau nicht genau hin und beklag mich dann später. Z. B. heute: ich muss zwei kleine Tomaten haben. Es hat mich in den Manor verschlagen, da liegen Paradeiser rum, die ich noch nie gesehen habe (zweifelsfrei das gewünschte Gemüse, die Form aber etwas anders). Hat auch einige sehr kleine darunter, darum packe ich mir zwei davon ein. Nach dem wägen staune ich, weil ich feststelle, dass das Kilo 12.90 kostet (das kommt nahe an den Silberpreis). Ich trau mich aber nicht, die nun zurückzulegen und bezahle. Nun ganz gespannt ein wenig von der Luxuskost probiert. Tomaten, aber nicht besonders besonders.

Bei des Munots altem Turme

Veröffentlicht in Urlaub am 23. Februar 2012 von lueq

Nicht nur aus Spass, auch zur Geburtenkontrolle führt mich der Weg heute nach Schaffhausen. Der kleine ist gut gelungen, zeigt erstaunlicherweise seine Freude gar nicht, weil ich ihn extra besuchen komme, und er pennt die ganze Zeit. Auch recht. Mein Besuch dauert nicht zu lange, Vater und Mutter sollen die Ruhe geniessen können, solange der Zwerg noch nicht zu sehr brüllt. So schleiche ich mich zum Rheinfall. Dort gut im Winter, ausser zwei behundeten Frauen und mir ist niemand da. Erfrischungsgetränke werden aber keine angeboten, also zurück in die Stadt. Dort finde ich, nach kurzer Weiterbildung am oberen Stadttor, erstaunlicherweise die alternative Kneipe (Fass). Leider auch mir Rauchverbot, so trinke ich den Kaffee schnell. Bedient wurde ich sogar von einem beinahe Prominenten (Bassist der Peakoks).

Am Eis (unerwartet)

Veröffentlicht in Urlaub am 21. Februar 2012 von lueq

Reisetag. Erst das übliche, nach Domodossola. Anfangs fand ich es etwas mühsam, dass die Italiener das Gleis neu bauen und ich deshalb in Iselle auf den Bus umsteigen musste. Nun aber doch ganz gut so, hätte ich doch ohne das Rumgestehe am Bahnhof die vereisten Felsen sicherlich übersehen. Domodossola selber etwas doof heute. Vor- oder Nachfasnacht. Ich weiss es nicht genau. Wenig kostümierte, aber dort, wo ich sonst gerne draussen meinen Kaffee in Ruhe trinke steht eine riesengrosse Box, die mich mit Ghost Busters, Karma Chameleon, YMCA u.s.w. derangiert. Ich denke, dass es auf dem Bahnhofplatz angenehmer sein könnte und versuche dort mein Glück. Steht nun aber ein Rumba-Rumba-Wagen, der mich mit Whigfields Saturday Night beschallt. Nüchtern nur schwer zu ertragen, so ergreife ich die (geplante) Flucht. Weiter nach Camedo. Die Bahn heisst „FART“. Hihi. In Camedo hat es ein Seelein, dass auf den Bildern im Internet ganz interessant ausgesehen hat (ausserdem muss ich dort so was wie „umsteigen; kompliziert, der Fahrplan vom Furzbähnchen). In echt sieht es dann ganz anders aus als auf den gesehenen Fotos. Gar kein Wasser, nur Eis. Aber auch recht. Lange bleibe ich nicht dort, denn bald dampfe ich weiter nach Tegna. Hab gelesen, dass Patricia Highsmith dort begraben sein soll. Wär ein gutes Hobby, Begräbnisstätten von berühmten Persönlichkeiten Besuchen gehen, die nicht wirklich so sehr berühmt waren. Vielleicht fällt mir aber was noch Blöderes ein. Das Grab (Plastikblumen) ist nach fünf Minuten gefunden auf dem Friedhof (es scheinen nicht viele Leute zu sterben in Tegna) gleich neben der Bahnstation. Dann zwei Minuten Andacht vor dem Urnengrab, danach habe ich 53 Minuten zur freien Verfügung. Was tun in Tegna? Drei der drei Kneipen, die ich sehe haben Ferien. Der Glockenturm ist ganz nett. Dazu noch wahrscheinlich der Endpunkt eines Planetenweges. Pluto. Pah. So was von 2007. Der Zebrastreifen ist interessant. Na ja. Ich beschliesse also weiterzuziehen (Zeit auch endlich rum) und nehme meinen Kaffee auf der Piazza Grande in Locarno. Dort ist erfreulich menschenleer. In den vier Kneipen, die draussen Tische aufgestellt haben sitzt insgesamt eine Person (mich mitgezählt). Kaffee gut.

Ich habe nicht das Gefühl, ich hätte wo was angesetzt

Veröffentlicht in Essen am 20. Februar 2012 von lueq

Als ich mich das letzte mal in Unterhosen Frau Dr. F.B. präsentieren musste, hat sie mich gefragt, ob ich denn zugenommen hätte. He! Wohl kaum (obschon ich bei meinem Gefresse und Gesaufe sehr dich sein sollte). Heute gehe ich Hosen kaufen, stelle dabei fest, dass ich die gewohnte Grösse nur mit leichtem Druck zubekomme. Ich nehme dann die grössere.
Später Essen einkaufen. Ich finde, dass ich heute echt mehr Lust habe, meiner Suppe einen Block Tafelspitz statt Schweinewürstchen beizufügen. Doof! Da habe ich mich ganz unbewusst auf Diät gesetzt.

Sonntagseinkauf

Veröffentlicht in Erstaunlich am 19. Februar 2012 von lueq

Schon komisch; wenn man offiziell wo angestellt ist, läuft die Gewerkschaft Sturm, wenn ein Geschäft am Sonntag offen haben soll. Ist es aber ein Familienbetrieb, ist Sonntagsarbeit kein Problem (Frauen und Kinder scheinen dann gerne zu arbeiten). Macht mir ein wenig Angst, mein Gedankengang, ist aber noch nicht allzu schlimm. Ich sag’s dann, wenn ich die Weltwoche abonniert habe. So komme ich heute an zwei geschlossenen Kiosks vorbei, bevor ich dann beim Türken endlich das erhoffte Produkt kriege. Gut, dürfen Minderjährige nicht rauchen, wenigstens aber die Zigaretten in die Hand nehmen, um sie zu verkaufen.

Keine Kugeln

Veröffentlicht in Allgemein am 18. Februar 2012 von lueq

In letzter Zeit stehe ich drauf, alles essbare zu panieren. Die Idee heute war es, zum Snack den alten Risotto zu Bällchen zu formen und diese dann unter einer Schicht Paniermehl zu verstecken (obschon dabei Aufwand und Ertrag nicht in keinem vernünftigen Verhältnis stehen; aber ich hab ja Zeit). Beim Öffnen der Risottopfanne (vom Mittwoch) muss ich dann aber feststellen, dass dem grüne Punkte gewachsen sind. Obschon nur an der Oberfläche habe ich Angst vor dem Pilzmyzel und schreite zur Bestattung. Hab glücklicherweise noch Kaiser Alexander Birnen. Sollten auch sättigen.

Beängstigender Überfluss

Veröffentlicht in Erstaunlich am 17. Februar 2012 von lueq

Es ging ein paar Tage, bis ich herausgefunden habe, dass ich nun zu viele Möbel rumstehen habe, nachdem ich so talentiert den Schrank von IKEA zusammengewurstelt habe. Da das alte Gehölz nicht allzu sehr im Wege steht, behalte ich es wohl noch eine Weile. Ich mag unbeschränkten Stauraum. Hängt allerdings auch damit zusammen, dass ich noch ein paar Teile übrig hatte, nachdem ich den Schrank zusammengebaut hatte. Kann sein, dass der irgendwann unkontrolliert auseinanderfällt. Und dann wird es sicherlich nicht schlecht sein, irgendwo noch eine Notschlafstelle für Kleider und sonstiges Gelumpe zu haben.

Wird schon klappen

Veröffentlicht in Essen am 16. Februar 2012 von lueq

Natürlich. Ich könnte es richtig richtig machen. Das würde allerdings bedingen, dass ich nochmals los müsste, um Milch zu kaufen. Da ich sonst aber der Hort der Zuverlässigkeit bin, lasse ich es zu, heute etwas schludrig zu sein und meine Béchamelsosse mit Wasser zu strecken.

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