Teig, wo er nicht hingehört

Posted in Ärger with tags , , on 16. September 2014 by lueq

Da gibt es Dinge, die werden einem in der Schule nicht beigebracht. Die könnte man selber erlernen, wenn man denn nur etwa zwei Sekunden denken würde. Z.B. heute. Die Knethaken für den Mixer sollte man nicht unüberlegt reinstecken. Denn die bewegen sich gegenläufig, also wird je nachdem der Teig beim mixen runtergedrückt (richtig) oder hochgeschraubt (falsch; ganz falsch). Das habe ich mir heute leider nicht überlegt bevor ich den Teig gerührt habe. So ist dieser innert weniger Sekunden die Rührstäbe hochgewandert. Sehr weit hoch, ist sogar in den Mixer reingekommen (lange mit Zahnstochern versucht rauszupuhlen, das meiste ist draussen). Mal sehen ob der Mixer das überleben wird.
Kann man nicht ein Schulfach einführen, dass irgendwie „einfacher leben“ heisst? Dort werden alltägliche Dinge gelernt (Rolltreppe fahren, beim Getränkestand anstehen, im Supermarkt bezahlen,auf den Lift warten, mixen mit Knethaken; gibt viele Leute, die begreifen all das nicht). Würde vieles leichter machen.
Knethaken

Zeit gespart (~8h)

Posted in Allgemein on 15. September 2014 by lueq

Ab Donnerstag mach ich Urlaub in Sizilien. Das etwas komplizierter als gewohnt, ich fliege  von Milano Malpensa aus. Da muss ich erst Mal hinkommen. Reiseplanung sieht vor, dass ich mit dem Zug von hier nach Domodossola fahre und dann in den Autobus nach Malpensa Aeroporto umsteige. Den Autobus kann man aber nicht einfach so nehmen, muss man schon reservieren. Und da ich den Italiener zwar mag, ihm aber nicht allzu viel zutraue, habe ich gemeint, dass ich die Reservierung bestimmt vor Ort vernehmen muss und dachte, ich sollte morgen zu diesem Zwecke nach Domodossola. Nun aber sehr erstaunt festgestellt, dass man seinen Platz im Bus auch per Internet klar machen kann. Glaube sogar, das hat funktioniert, immerhin eine Bestätigungs-E-Mail erhalten. Bin ja dann gespannt auf Sizilien, denn selbst in Italien sagt man, südlich von Rom beginne Afrika. Ich werde mit für jeden Scheiss sehr, sehr viel Zeit nehmen müssen.
Zeit_gespart

Viele Züge

Posted in Urlaub on 13. September 2014 by lueq

Ich fand, ich könnte heute Mulhouse. Das habe ich gut geplant, mit ein paar Aufgaben, die ich erledigen will. Eine von vielen davon ist das Zugmuseum etwas ausserhalb. Ist auch beim Museumspass dabei und warum nicht für umsonst ein paar Dampflokomotiven anschauen gehen. Leider ist derzeit die Hälfte des Museums geschlossen (warum habe ich nicht rausgefunden), aber trotzdem recht geil. Aber doch nicht so wirklich geil. Ich bin recht schnell wieder draussen und stelle fest, dass der Museumspass auch fürs gegenüberliegende Elektrizitätsmuseum gilt. So lande ich da drin. Ist recht aufwändig gemacht die Sache, scheint hauptsächlich Propagandazwecken für die Französischen Elektroanbieter zu dienen. Bevor man ins Museum rein kann, wird einem eine Show (Tonband, Modelle, Lichteffekte) vorgeführt (weil ich grad recht alleine bin auf Deutsch; kann es nicht mehr ganz genau wiedergeben, da war aber was in Sinne von „weil wir Franzosen nur 5% unserer Energie aus Thermokraftwerken beziehen ist unser Klima hier so gut“). Aber abgesehen von der Indoktrination wäre es recht gut da drin, ich erfreue mich vor allem an den Plakaten und den alten Design-Elektroobjekten. Und auch die Experimente zum selber durchführen sind toll (zum Glücks sind keine anderen Kinder da).
Und in der Altstadt machen sie auch sehr nett auf Folklore. Flammenkuchen war super, grosse Freude beim Käseeinkauf, weil ich kann mich dem Schweizerdeutschen bedienen, der Käser benutzt Elsässisch und wir verstehen uns.
Da geh ich gerne wieder hin nach Mulhouse, habe ja doch noch nicht ganz alle mir gestellten Aufgaben erledigt (z.B. der Besuch im Stoffdruckmuseum). Für heute allerdings noch genug Spezialitäten von da (Käse, Wurst & Eau de Vie de Mirabelle).
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So werd ich fetter

Posted in Essen on 10. September 2014 by lueq

Es ist einfach, sich einen neuen Mixer zu kaufen, aber eben doch nicht kinderleicht. Das billigste Modell kostet um die 19 Franken, ist leider nicht wirklich zu gebrauchen, der Stabmixer fehlt. Dann gibt es einen Mixer für 250 Franken. Was der so könnte, habe ich mir gar nicht genau angeschaut, der Preis hat mich schnell vergrault (dabei hätte der bestimmt sehr spezielle Funktionen). Mich dann für MioStar Trio Plus entschieden. 49 Franken. Der kann das, was ich will: Stabmixer, Schwingbesen, Knethaken. Zum Glück muss die Farbe zwischendurch trocknen, so finde ich heute Zeit, alle Aufsätze auszuprobieren (und jetzt gebe ich etwas an, denn ich hatte zum Frühstück Pancakes, zum Snack Bagel, als Nachtessen Pesto).
Und ganz geil; hat eine Turbo-Taste. Den Sinn davon habe ich noch nicht ganz begriffen.
Mixerneu

“Kunst”-Gehetze

Posted in Comic on 9. September 2014 by lueq

Es geht nicht mehr einen Monat, da habe ich Ausstellung. Nun festgestellt, dass ich gar nicht mehr so viele Bilder zum überhaupt ausstellen habe (verkauft/verschenkt/verloren). So sollte ich ein paar Neue zaubern. Ideen für Motive habe ich immerhin schon, dafür voll das Luxusproblem: Denn sehr viel Zeit habe ich gar nicht, muss ich doch vor der Ausstellung noch in den Urlaub nach Sizilien und Barcelona. Heute immerhin bereits die Malflächen (Kartonkisten) gekauft, dazu noch die (für den Aussenstenden etwas kryptische) Liste gefunden, die mir meine Arbeit doch ein wenig erleichtern wird:
Liste

Farbige Erde

Posted in Urlaub on 8. September 2014 by lueq

Ich darf heute helfen, eine Schulexkursion vorbereiten. Dabei mache ich eigentlich gar nichts, sondern gehe einfach mit und sorge für knallende Unterhaltung. Bei der Schulexkursion wird es dann um Geschichte gehen, so landen ich und der P2M beim unterirdischen Aquädukt in Liestal, das damals immerhin von dort bis Augusta Raurica geführt hat. Die Wasserleitung ist abgeschlossen, dass Schild verrät aber, man kann bei Frau Lüdi klingeln und die hat dann schon einen Schlüssel. Immer wieder schön, im Baselbiet mit den Eingeborenen in Kontakt zu treten. Danach ein Kirche; geschichtlich interessant, hat mich aber nicht so aus den Socken gehauen (ich spiele mit der prominent angebrachten Beleuchtungskonsole und leuchte die Kirche neu, besser aus). Und eine gute Exkursion hat den Höhepuntk am Schluss. War heute auch so: Die Huppergruben. Oben im Wald bei Lausen, wo irgendwelcher Quarzsand abgebaut wurde. Grossartige Farben (kommt gut, wenn Eisen im Boden), sehr nett, wurde das Verbotsschild von 1930 (Gemeindebann; hiemit?) nicht zurückgebaut.
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Die wilden Kerle aus Schötz

Posted in Fussball, Trinken on 7. September 2014 by lueq

Ich muss feststellen, es wird nie aufhören. Kann ich aber gut damit leben. Da geh ich doch z.B. in letzter Zeit im Baselbiet rumwandern. Und da kommt dann immer wieder Neues. Denn wenn ich irgendwo bin und mich umsehe, erblicke ich in weiter Ferne meist irgendwelche Felswände, die ich gerne aus der Nähe betrachten würde, ab und zu komme ich auch an einem Wegweiser vorbei, der mir interessante Ziele verspricht, die aber nicht auf meinem geplanten Weg liegen. So entspringen so ziemlich jeder Wandertour die ich mache zwei Neue. Soll mir aber recht sein, solange das Wetter mitmacht.
Und dann war ich ja letzten Sonntag im Museum in Olten und habe dabei beschlossen, ich würde gerne wieder Mal ins Stadion Brühl in Grenchen. Und ich hatte Glück, da war gestern tatsächlich das Spiel FC Grenchen – FC Schötz. Hin da (ja; ich habe wirklich zu viel Zeit). Stadion Brühl in Grenchen von aussen wirklich sehr gut, innen verliert es dann aber etwas seinen Zauber. Matchwurst zwar sehr gut und 4 dl Bier für 4 Franken lassen mich auch freudig in die Zukunft blicken. Spiel sehr grässlich (4. Liga Schweiz ist schlechter als 5. Liga Frankreich). Grenchen schafft die Überraschung und putzt den FC Schötz vor 230 Zuschauern 1:0 weg (es geht aufwärts, nun immerhin schon zwei Tore geschossen in fünf spielen). Auch wenn die zehn mitgereisten Schötzer Schlachtenbummler vesucht haben, so etwas wie Stimmung zu generieren, sie haben es nicht geschafft. Habe die dann noch am Bahnhof beobachten können. Ganz wild! Drei Schötzer Fans teilen sich einen Schoko-Drink aus dem Tetrapack. Da war ich cooler, denn war am Abend in Solothurn und mich standesgemäss abgeschossen. Kater verschwindet nun wenigstens langsam. Und ich sollte öfters zum Fussball, auch wenn schlecht ist es unterhaltsam. Sehr unterhaltsam.
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