The Same Procedure as Every Year

Posted in Allgemein on 13. Dezember 2014 by lueq

Man sagt ja, dass ein Skiflieger, wenn er bei der Landung den Rumps gemacht hat, er so schnell als möglich wieder die Schanze runtergumpen soll, um die Angst zu überwinden. Das wende ich nun für mich an.
Letztes Jahr ging ich Mitte Dezember in Solothurn saufen. Am nächsten Tag wollte ich nach Venedig. Leider war dann Glatteis (je nach Anschauung auch mein Vollsuff), ich hab mir den linken Oberarm zertrümmert und dann den Venedigurlaub gegen einer Woche Kantonsspital Basel getauscht.
Und heute gehe ich wieder nach Solothurn. Saufen. Morgen Venedig. Mal schauen…
Gehen

Über Waldenburg

Posted in Urlaub on 12. Dezember 2014 by lueq

Da musste ich früh raus heute, damit ich meine Infusion kriege. So früh, dass ich sogar bereits wieder um 11 Uhr aus dem Kantonsspital raus war. Danach gefunden, dass ich ja nun etwas vom Einigermassen-Wetter reinziehen könnte (statt dem wohlverdienten – und eigentlich benötigten – Schlaf). Zu diesem Zweck nicht gerade eine Wanderung, sondern einen ausgedehnteren Spaziergang gemacht. Ab nach Waldenburg und von da hoch zur Ruine, dann wieder runter (das in einer Herbst-, nicht wie erwartet Winterlandschaft). Ganz gut, Marsch geht nur etwas mehr als eine Stunde. Und die Ruine haben sie schön hingekriegt.
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Die faulen Bauern wieder

Posted in Allgemein on 11. Dezember 2014 by lueq

Glücklicherweise habe ich noch einen passablem Vorrat an Olivenöl. Denn das soll in nächster Zeit viel teurer werden, da enorme Ernteausfälle zu verzeichnen gewesen sind. So eine fiese Fliege hat sich im Ausland eingeschlichen (da fehlt halt die SVP, hierzulande wäre die Masseneinwanderung längst durch ein Volksbegehren gestoppt worden). Und das elitäre Vieh legt seine Eier anders als seine Artverwandten. Jedes Ei wird separat in eine Olive gelegt (als ob eine Olive nicht für 450 Nachkommen reichen würde), so reichen ein paar Fliegen aus, um die Ernte eines ganzen Baumes zu ruinieren. Nun gut. Ernteausfall. Da kann ich damit leben, dass das Produkt nun teurer wird. Aber doch die Frage: Warum habe ich noch von keinem Bäuerchen gehört, dass die Ernte supergut war und darum irgendetwas billiger wird?
Olivvenoel

In Davos

Posted in Urlaub on 10. Dezember 2014 by lueq

Manchmal finde ich schon, ich mach es richtig. Ich könnt ja auch den ganzen Tag fernsehen, aber ab und zu nutze ich die Zeit fast schon sinnvoll. Natürlich ein Vorteil, wenn man das Generalabonnement der SBB hat und dazu den Museumspass der Raiffeisenkasse. So fahre ich heute in den Schnee (Wetterbericht war etwas besser, als ich es dann vorfinde), verbinde das Ganze noch mit einem Abstecher ins Kirchner Museum. Zuerst sogar mit dem Postauto etwas zu weit gefahren. In voller Absicht, wollte so richtig in die Höhe (war dann allerdings schon etwas kalt auf über 1800 Metern; aber im Sommer gern wieder mal, die Landschaft gefällt). Davos dann etwas weiss-nicht. Ganz nett, aber nicht viel mehr; zum Glück bin ich in der Vorsaison da, so hat es nicht so viele Skifahrer da, die mich nerven. Der See dann ziemlich gut.
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Keine Stalinorgel

Posted in Musik on 9. Dezember 2014 by lueq

Bei mir geht’s am Sonntag nach Venedig. Die Urlaubsfreude war bis vorhin etwas getrübt, denn am selben Tag spielen Sodom im Nachbardorf (+ Kreator). Jetzt ist das aber (verständlicherweise) bereits ausverkauft. So kann ich ohne zu viel Reue nach Venedig (und evtl. an meinem Geburtstag zu Lordi).
Sodom

Genève

Posted in Fussball, Urlaub on 8. Dezember 2014 by lueq

Bis gestern war ich gar noch nicht in Genf beim Fussball für dieses Jahr. Da musste ich freilich schon noch hin, bevor die Winterpause einzieht. Also Genf gestern. Das mit einem netten Überschuss an Zeit, damit ich mich noch ein wenig umsehen kann. Erst zum Friedhof. Cimetière des Rois. Weil da liegt Jean Calvin und so was gehe ich mir doch immer gerne anschauen (erstaunlich schlicht gehalten, das Grab). Der Friedhof überzeugt mich vor allem durch seine überraschenden Platzverhältnisse, denn bei etwas kompakterer Grabbelegung könnten dort gut hundertmal mehr Leute liegen (und so was in Genf, wo der Platz rar und teuer ist).
Weiter ins Museum; irgendwas zeitgenössische Kunst; habe zwar nicht einen Künstler gekannt (auch nicht jedes Hinweisschild gelesen), aber sehr unterhaltsam in der alten Fabrikhalle auf fünf Stockwerken. Das nächste mal mit mehr Zeit, denn es lohnt sich da, aber ich muss ja weiter zum Klassiker Servette FC – Chiasso. Ich habe leider den Fehler gemacht und nicht das Ticket für die Chiasso-Kurve gelöst. Wär recht cool gewesen, so einen Sektor mit 4000 Plätzen für mich alleine zu haben. Chiasso (immerhin mit einem Weltmeister auf der Trainerbank) macht dann den Gefallen, dass es bereits in der 12. Minute eine rote Karte reingebremst kriegt (kann man geben, muss man aber nicht). Servette macht sehr wenig aus der numerischen Überlegenheit. Kurz vor der Pause (0:0) mache ich mich auf dem Weg zum Bierstand, wird wohl nicht mehr viel passieren. Dann beginnt die zweite Halbzeit und es wird komisch. Ich zähle die Teilnehmer von Chiasso auf dem Feld. 9 (?). Ich frage meinen Vordermann, ob ich denn die zweite rote Karte gegen die Tessiner verpasst habe. „Nein“. „Warum spielt denn der FC Chiasso nur noch mit 9?“ … … er zählt nach, bespricht sich mit seinen Kumpels und irgendwie scheinen sie auch was verpasst zu haben, der Umstand amüsiert sie (und mich) aber freilich gewaltig. Das Geschenk nehmen wir gerne (erst das Internet zu Hause konnte mich dann aufklären, dass der Captain sich in der Kabine mit dem Schiedsrichter angelegt haben soll). Mit zwei Spielern mehr ist der Rest dann ein ziemlich Spaziergang und mutet teilweise an ein Trainingsspiel an. Nur aus Unachtsamkeit wird es für kurze Zeit etwas spannend (2:1), was dann aber schnell wieder korrigiert werden kann. 3:1, da steht dem Aufstieg nicht mehr viel (Lugano und Wohlen) im Weg.
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285 Quadratmeter Kleinmeister-Malerei

Posted in Urlaub on 6. Dezember 2014 by lueq

Da ich gestern keine Lust hatte auf irgendwelchen OSZE-Stress, habe ich mich nach Bern zum Übernachten eingeladen. Und freilich fahre ich dazu nicht auf direktem Weg hin. Ich nehme einen mittlerweile bereits etwas standardisierten Umweg über Italien (gibt mir Zeit zum Lesen). Erst nach Santa Maria Maggiore. Was und warum, weiss ich gar nicht so wirklich, irgendwie sehr nett da (ich werde abends sogar gefragt, ob ich denn da ein geheime Liebschaft betreibe, weil ich so oft da bin; nein). Dann Domodossola, zwecks etwas Einkauf. Und weil ich immer noch viel zu früh dran bin (was bin ich auch um 7 Uhr aufgestanden?), mache ich auf dem Rückweg nochmal eine Pause in Thun. Denn da will ich mir das Wocher-Panorama anschauen gehen (und auch wenn es 2009 in Thun-Panorama umbenannt wurde, für mich bleibt es das Wocher-Panorama). Und das ist dann tatsächlich sehr, sehr, sehr gut. Schade, dass ich nur etwa 15 Minuten Zeit habe. Da wurde z.B. extra ein Haus gebaut, nur um das Bild zu zeigen. Dazu das älteste, erhaltene Panoramabild der Welt (Wocher hat alles selbst gemacht, drum hat es von 1809-1814 gedauert, bis es fertig wurde). 7,5 × 38 Meter. Potz Blitz! Muss ich mal mit mehr Zeit hin (und weil wieder mit Museumspass absolut gratis).
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